<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?xml-model href="../../schema/HBAS_letters.odd.rng" type="application/xml" schematypens="http://relaxng.org/ns/structure/1.0"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="L041694.xml" xml:base="https://id.acdh.oeaw.ac.at/schnitzler/bahrschnitzler/letters" prev="T030016.html" next="L041227.html"><teiHeader type="text"><fileDesc><titleStmt><title level="s">Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931</title><title level="a">Leopold von Andrian an Robert Michel, 27. 2. 1900</title><title type="iso-date" n="1">1900-02-27</title><author ref="#pmb10765">Andrian-Werburg, Leopold von</author><editor><name>Ifkovits, Kurt</name><name>Müller, Martin Anton</name></editor><funder><name>FWF - Fonds für Wissenschaft und Forschung</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>HBAS</edition><respStmt><resp>Transkription und Kommentierung</resp><name>Kurt Ifkovits</name><name>Martin Anton Müller</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Theatermuseum, Wien</publisher><idno type="HBAS-L" n="694"/><availability status="free"><p>Copyright © 2015</p></availability><idno type="handle">https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8826-E</idno></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondence between Hermann Bahr and Arthur Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><correspDesc><sender><persName ref="#pmb10765">Andrian-Werburg, Leopold von</persName></sender><addressee><persName ref="#pmb12254">Michel, Robert</persName></addressee><!--<placeSender><placeName key="pmb168">Berlin</placeName></placeSender><placeAddressee><placeName key="pmb50">Wien</placeName></placeAddressee>--><dateSender><date when="1900-02-27" n="1">27. 2. 1900</date></dateSender><context/></correspDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Österreichisches Literaturarchiv</repository><idno>Nachlass R. Michel, 125/B1/133</idno></msIdentifier><physDesc><p>eh. Brief, 5 Bl., 16 S., Lateinschrift, Kuvert, darauf von unbek. Hand »<quote><unclear>A</unclear>64</quote>«.</p><stamp n="1"><placeName ref="#pmb51">Wien 1/<unclear>1</unclear></placeName><date when="1900-03-01">1. 3. 00</date><time>5–6 N</time></stamp><stamp n="2"><placeName ref="#pmb999">K. und K. Milit.-Post Mostar</placeName><date when="1900-03-04">4/3 00</date></stamp></physDesc></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="candidate"><change who="MAM" when="2017-04-21">Angelegt</change><change who="MAM" when="2017-04-25">Abschrift im ÖLA</change><change who="KI MAM" when="2017-04-17">Kollationiert</change></revisionDesc></teiHeader><text><body><div type="address"><address><addrLine>Oberlieutenant Robert Michel</addrLine><addrLine>4<hi rend="superscript">tes</hi> Bosn. Regiment</addrLine><addrLine><hi rend="underline" n="1"><rs type="place" ref="#pmb999">Mostar</rs></hi></addrLine><addrLine><rs type="place" ref="#pmb1000">Herzegovina</rs></addrLine></address></div><div type="writingSession" n="1"><opener><dateline><rs type="place" ref="#pmb50">Wien</rs>, <date when="1900-02-27">27<hi rend="superscript">ten</hi> Febr. 1900</date></dateline><salute>Mein lieber Bobby,</salute></opener><p>es geht nicht auf Theilnahmslosigkeit Deiner Person gegenüber oder mangelndem Interesse für Deine Producte zurück, wenn ich <del rend="strikethrough">erst</del> Dir heute zum erstenmal im neuen Jahr schreibe.</p><p>Bald nach Neujahr ist Etwas vorgefallen, was meine Existenz vollständig <subst><del rend="strikethrough"><gap reason="illegible" quantity="10" unit="chars"/></del><add place="above">verwirrt</add></subst> hat, ein Ereignis das mich in die größte Besorgnis gestürzt hat, mich gezwungen hat, auf 4 Wochen nach<pb/><space unit="chars" quantity="1"/><rs type="place" ref="#pmb40306">Italien</rs> zu gehn, und was mir wahrscheinlich sehr viel Geld kosten wird; daß es mir durch einen sogenannten <anchor type="commentary" xml:id="KL694-2"/>Scandal<note type="commentary" xml:id="KL694-2h"><p>Näheres nicht bekannt; es könnte sich um die Gefahr der Offenlegung einer homosexuellen Handlung gehandelt haben, die mit Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren schwerem Kerker geahndet werden konnte.</p></note> d. h. ein augenblickliches allgemeines, im Munde der <unclear>Leute</unclear> sein, meine <del rend="strikethrough">Exis</del><space unit="chars" quantity="1"/><rs type="place" ref="#pmb41240">österreichische</rs> Existenz kosten wird, ist nicht mehr sehr wahrscheinlich. Ob es mir aber nicht <del rend="strikethrough">meine</del><space unit="chars" quantity="1"/><hi rend="underline" n="1">ohne Scandal</hi> den von mir ergriffenen Beruf und dadurch wohl auch includiert die Existenz in <rs type="place" ref="#pmb41240">Österreich</rs>, unmöglich machen wird, darüber bin ich im Unklaren. </p><p><c rendition="#dots" n="3" place="center"/> Ich werde Dir, sobald wir uns sehn, Die Sache erzählen, bitte Dich aber, <hi rend="underline" n="1">Niemandem gegenüber ein Wort darüber</hi><space unit="chars" quantity="1"/><hi rend="underline" n="1">zu äußern</hi>, daß ich Dir<pb/> diesbezüglich Etwas mitgetheilt habe. Die Angelegenheit, obwohl über das unangenehmste Stadium hinaus, hat noch im Lauf der letzten Zeit, oft in sehr indirectem Zusammenhang mit ihr stehende, Schritte nothwendig gemacht – so habe ich auch auf Deine <anchor type="commentary" xml:id="KL694-4"/><rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb32652">zweite Arbeit</rs><note type="commentary" xml:id="KL694-4h"><p><bibl><rs type="person" ref="#pmb12254">Robert Michel</rs>: <rs type="work" ref="#pmb32652">Vom Podvelež</rs>. In: <rs type="org" ref="#pmb29209">Die Zeit</rs>, Bd. 30, Nr. 389, <date>15. 3.</date>, S. 175–176, und Nr. 390, <date>22. 3. 1902</date>, S. 190–192</bibl>.</p></note> nur telegraphisch geantwortet.</p><p>Beide <rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb32646 #pmb32652">Arbeiten</rs> gefallen mir sehr gut und <del rend="strikethrough">scheinen</del><space unit="chars" quantity="1"/><del rend="strikethrough">mir</del><space unit="chars" quantity="1"/><del rend="strikethrough"><unclear>verschieden</unclear></del><space unit="chars" quantity="1"/><del rend="strikethrough"><unclear>zu</unclear></del><space unit="chars" quantity="1"/><del rend="strikethrough">zeigen</del>, <del rend="strikethrough">da<unclear>ß</unclear></del><space unit="chars" quantity="1"/><del rend="strikethrough">Du</del><space unit="chars" quantity="1"/><del rend="strikethrough"><unclear>unwahrscheinlich</unclear></del><space unit="chars" quantity="1"/><del rend="strikethrough">begabt bist</del> zwar <subst><del rend="overwritten"><unclear>au</unclear></del><add place="inline">wi</add></subst>rken sie auf<pb/> mich auf eine Art, die vielleicht die natürlichste ist. Ich fange an zu lesen, werde interessirt, von dem was geschieht, und im allgemeinen schlägt jede Wortkombination (Substantiv-Adjectiv) bei mir ein, <unclear>macht</unclear> mir einen Eindruck, während gleichtzeitig meine Theilnahme für die Personen von denen Du sprichst wächst.</p><p>Beide Male war ich ergriffen und nah dem Weinen bei den traurigen Stellen der Geschichte. (Ich habe hier im <rs type="place" subtype="implied" ref="#pmb713">Ministerium</rs>, wo ich schreibe die Manuscripte nicht bei der Hand,<pb/> das erschwert diesen Brief.) Ich möchte Dir nämlich paar Worte über die Fehler sagen. Bei der <anchor type="commentary" xml:id="KL694-5"/><rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb32646">ersten Geschichte</rs><note type="commentary" xml:id="KL694-5h"><p><bibl><rs type="person" ref="#pmb12254">Robert Michel</rs>: <rs type="work" ref="#pmb32646">Die drei Musikanten</rs>. In: <rs type="org" ref="#pmb29212">Neue Deutsche Rundschau</rs>, Jg. 13, H. 10, <date>1. 10. 1902</date>, S. 1102–1109</bibl>.</p></note>, die mir trotz des ersten starken Eindrucks, die viel schwächere scheint und die weniger wirkungsvolle, unterscheide ich zwei Arten von Fehlern. Die erste, <del rend="strikethrough">uncorrigirbare</del> Art von Fehlern, ein Fehler eigentlich, uncorrigirbar aber gewissermaßen nur negativ und mir nicht so unsympathisch besteht (für mich) darin, daß weder die drei Musikanten für unsre Seele plastisch,<pb/> wirklich, im Relief herauskommen, noch auch der Lieutenant, der die Geschichte schreibt, noch auch endlich ein prägnantes Erlebnis, im Vorgang, bei dem uns eventuell direct die ganzen Seelen der Handelnd<del rend="strikethrough">n</del>en enthüllt werden bräuchte, aber soviel davon in einem solchen Licht, daß wir uns sagen müssen, hier ist durch das Eingreifen des Lieut X – die Existenz von drei Menschen ganz anders gestaltet worden. Auch das ist nicht der Fall – als Erzählung ist das<pb/> Ganze wohl mislungen – auch nichts zum Drucken, glaube ich, – es sind angeschlagene, angenehme Tonreihen, keine Musik. Was nun trotzdem mir das Ganze erfreulich und schön macht, und mir bei einem Urtheil über den Dichter das Günstig entscheidende zu sein scheint, ist folgendes: – der <del rend="strikethrough">Grun</del> Inhalt der Geschichte, das seelische Erlebnis ist interessant wie (was meinem Gefühl die Hauptsache ist) die Reihe der Bilder die uns <del rend="strikethrough">Stück<unclear>w</unclear></del> unter dieses Erlebnis vorge<pb/>führt werden sind interessant, weil das Gewebe der Worte im <hi rend="underline" n="1">Großen und Ganzen</hi><space unit="chars" quantity="1"/><hi rend="underline" n="3">gut</hi> ist, d. h. wie die Worte <add place="below">und Sätze</add> und Wortverbindungen <hi rend="underline" n="1">meistens</hi> die äußeren Vorgänge, Dinge und Personen (und die nehmen den Hauptraum in der Erzählung ein) ernst, objectiv und anschaulich wiedergeben und auch insofern vorsichtig gewählt sind, als sie das von den Objecten nehmen, was an ihnen entweder <hi rend="underline" n="1">im ganzen</hi> characteristisch <add place="below">ist</add> (z. B. die dicken Mauern des Türkenhauses) oder für das Verhältnis zum Hautvorgang (der Lieuten. und zwei Türken<pb/>buben) wichtig ist. (z. B. alles über die militärischen Vorgänge.) <hi rend="underline" n="1">Meistens leider nicht immer!</hi> Die geschwätzigen, <del rend="strikethrough">und f</del> gewöhnlichen, und für mein Gefühl gemeinen Stellen der <rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb32646">Erzählung</rs> (ich habe sie bevor ich das Manuscript den <anchor type="commentary" xml:id="KL694-3"/><rs type="person" subtype="implied" ref="#pmb2121 #pmb10815 #pmb11701 #pmb12772 #pmb11469">Schriftstellern</rs><note type="commentary" xml:id="KL694-3h"><p>Darunter <rs type="person" ref="#pmb10815">Bahr</rs> und <rs type="person" ref="#pmb2121">Schnitzler</rs>, siehe übernächsten Absatz.</p></note> vorlas<subst><del rend="strikethrough">)</del><add place="inline">,</add></subst> möglichst umgeändert) stören mich vielmehr in <unclear>m</unclear>einer Wertschätzung von Dir, als, daß »das Ganze« verpatzt ist.</p><p><del rend="strikethrough">Der Sch</del> Der Schluß! »Heute ist Allerseelentag« – die Ausdrücke die »kleinen« Beamten, die »Frau«<pb/> Gerichtsräthin gehn mir auf die Nerven – vielleicht mit Grund.</p><p>Ich habe diese erste <rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb32646">Geschichte</rs> vor <rs type="person" ref="#pmb10815">Bahr</rs>, <rs type="person" ref="#pmb2121">Schnitzler</rs>, <rs type="person" ref="#pmb11701">Hirschfeld</rs>, <rs type="person" ref="#pmb12772">Servaes</rs>, <rs type="person" ref="#pmb11469">Gold</rs>, (<rs type="person" ref="#pmb11740">Hugo</rs> war krank) <anchor type="commentary" xml:id="KL694-1"/>vorgelesen<note type="commentary" xml:id="KL694-1h"><p><anchor type="label" xml:id="LKommKL694-1"><rs type="person" ref="#pmb2121">Schnitzler</rs>, <bibl><title type="m">Tb</title></bibl><space unit="chars" quantity="1"/><date when="1900-01-10">10. 1. 1900</date>: »<quote><rs type="person" ref="#pmb10765">Andrian</rs> las Einigen eine leidliche <rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb32646">Novelle</rs> von <rs type="person" ref="#pmb12254">Michel</rs> vor.</quote>«</anchor></p></note>. <rs type="person" ref="#pmb11701">Hirschfeld</rs> hat gesagt die <rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb32646">Erzählung</rs> habe ihn sehr ergriffen; die andern haben manches ausgesetzt, vorausgesetzt wie sie sagten, daß es sich um eine Arbeit von einer gewissen Höhe des Niveaus handle; daß Du<pb/> auf dieser Höhe stehst (dieses <!-- sic! --> Höhe des Niveaus ist es auch, die ich als das Erfreuliche an der Arbeit bezeichnete,) schienen sie bei Dir nach dem <anchor type="commentary" xml:id="KL694-6"/><rs type="work" ref="#pmb32648">Osmanbegovic</rs><note type="commentary" xml:id="KL694-6h"><p><bibl><rs type="person" ref="#pmb12254">Robert Michel</rs>: <rs type="work" ref="#pmb32648">Osmanbegović</rs>. In: <rs type="org" ref="#pmb29209">Die Zeit</rs>, Bd. 16, Nr. 203, <date>20. 8. 1898</date>, S. 127–128</bibl>.</p></note> für selbstverständlich zu halten. </p><p>– <del rend="strikethrough">Deine neue <rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb32652">Arbeit</rs>, die im Ganzen glaub ich viel gelungener ist scheint mir zwei Stellen zu haben, die Du unbedingt ändern solltest</del><pb/></p></div><div n="2" type="writingSession"><opener><dateline><hi rend="underline" n="1"><date when="1900-02-28">28ten. Febr.</date></hi></dateline></opener><p>Ich habe heute Vormittag im Bureau Deine zweite <rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb32652">Erzählung</rs> nochmals durchgelesen. Sie erscheint mit <hi rend="underline" n="1">durchaus</hi><space unit="chars" quantity="1"/><hi rend="underline" n="1">gut</hi> und ich hoffe sie bestimmt in einer anständigen Zeitung unterzubringen – sie dürfte wohl seit <rs type="work" ref="#pmb32648">Osman-Begović</rs> Dein gelungenstes Product sein. Vielleicht nicht ganz auf der Höhe ist das erste Erlebnis des Bečir – sowie der Tod des Alija. <hi rend="underline" n="1">Doch rathe ich daran</hi><space unit="chars" quantity="1"/><hi rend="underline" n="2">nichts</hi> zu ändern. Wo ich<pb/> dagegen Bemerkungen hingemacht habe, bitte ich Dich entsprechend zu ändern – was ja immer sehr einfach ist. Die betreffend Blätter mußt Du aber neu abschreiben, damit niemand meine Correcturen sieht; Thu das sofort und schick mir dann wieder gleich das Manuscript, damit ich es den competenten Leuten zeigen kann. Ich habe so ein komisches Gefühl – mir selbst nicht klar – bezüglich der Stellen, die ich<pb/> geändert haben will. Sie scheinen mir gerade eine Schande für Dich – ich möchte, daß niemand sie sieht – wie als ob Du durch sie etwas Grausliches verrathen würdest. Also änder sie sorgfältig – denn <hi rend="underline" n="1">Alles andere hat mir wirklich sehr gut gefallen</hi>. Diese Lob klingt vielleicht Etwas schwach, es ist möglich, daß Du viel mehr verdienst, nur meine Unerfahrenheit zu litterarischen Erzeugnissen – und Zweifel<pb/> an meinem Urtheil halten mich ab, ein vergleichendes Urtheil zwischen Deinen und andern Sachen <subst><del rend="overwritten">zu</del><add place="inline">anzugeben</add></subst>. – </p><p>–</p><p>Wann kommst Du nach <rs type="place" ref="#pmb50">Wien</rs>? <hi rend="underline" n="1">Vielleicht</hi> fahre ich im Frühjahr nach <hi rend="underline" n="1"><rs type="place" ref="#pmb1000">Bosnien</rs></hi>, wenn Du nicht herauf kommst.</p><p>–</p><closer>Ich bleibe herzlich Der Deine<lb/><signed>Poldi.</signed></closer><postscript><p>PS.<lb/>Was das Geld betrifft, was Du jetzt nicht bekommen hast, so kann ich Dir erst am <date>ersten April</date> etwas schicken. Da die <unclear>schlechten</unclear> Finanzen mir 20 fl monatlich gestatten, werde ich Dir dann 65 fl. (das Weihnachtsgeschenk, die Monate <date>Jänner</date> u. <date>Februar</date> zuschicken). Am <date>1ten Juli</date> bekommst Du weitere 80 fl (März, April, Mai, Juni)</p><p>P</p></postscript></div></body><back><listPerson><person xml:id="pmb10765"><persName><forename>Leopold von</forename><surname>Andrian-Werburg</surname></persName><birth><date when="1875-05-09">09.05.1875</date><settlement ref="#pmb168"><placeName type="pref">Berlin</placeName><location><geo>52,52437 13,41053</geo></location></settlement></birth><death><date when="1951-11-19">19.11.1951</date><settlement ref="#pmb60994"><placeName type="pref">Fribourg</placeName><location><geo>46,80237 7,15128</geo></location></settlement></death><sex value="male"/><occupation ref="#pmb90">Schriftsteller/Schriftstellerin</occupation><occupation ref="#pmb267">Diplomat/Diplomatin</occupation><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entity/person_13202</idno><idno type="URL" subtype="d-nb">https://d-nb.info/gnd/118503006</idno><idno type="URL" 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ref="#pmb90">Schriftsteller/Schriftstellerin</occupation><occupation ref="#pmb97">Mediziner/Medizinerin</occupation><idno type="URL" subtype="d-nb">https://d-nb.info/gnd/118609807</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb2121</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/2121</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb2121</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb2121</idno></person><person xml:id="pmb10815"><persName><forename>Hermann</forename><surname>Bahr</surname></persName><birth><date when="1863-07-19">19.07.1863</date><settlement ref="#pmb332"><placeName type="pref">Linz</placeName><location><geo>48,3 14,28333</geo></location></settlement></birth><death><date when="1934-01-15">15.01.1934</date><settlement ref="#pmb45258"><placeName type="pref">München</placeName><location><geo>48,13743 11,57549</geo></location></settlement></death><sex value="male"/><occupation ref="#pmb90">Schriftsteller/Schriftstellerin</occupation><occupation ref="#pmb100">Kritiker/Kritikerin</occupation><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entity/person_13374</idno><idno type="URL" subtype="d-nb">https://d-nb.info/gnd/118505955</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb10815</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/10815</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb10815</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-lektueren">https://schnitzler-lektueren.acdh.oeaw.ac.at/pmb10815.html</idno></person><person xml:id="pmb11701"><persName><forename>Georg</forename><surname>Hirschfeld</surname></persName><birth><date 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