<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?xml-model href="https://raw.githubusercontent.com/Edirom/WeGA-ODD/master/schema/de/wegaWritings.rng" type="application/xml" schematypens="http://relaxng.org/ns/structure/1.0"?><?xml-model href="https://raw.githubusercontent.com/Edirom/WeGA-ODD/master/schema/de/wegaWritings.rng" type="application/xml" schematypens="http://purl.oclc.org/dsdl/schematron"?><TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="T030009.xml" xml:base="https://id.acdh.oeaw.ac.at/schnitzler/bahrschnitzler/texts" prev="L041160.html" next="D041088.html"><teiHeader type="text"><fileDesc><titleStmt><title level="s">Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931</title><title level="a" ref="#pmb30271">Hermann Bahr: Das junge Oesterreich. II, 27. 9. 1893</title><title type="iso-date" n="">1893-09-27</title><author ref="#pmb10815">Bahr, Hermann</author><editor><name full="yes" instant="false">Ifkovits, Kurt</name><name full="yes" instant="false">Müller, Martin Anton</name></editor><funder><name full="yes" instant="false">FWF – Fonds für Wissenschaft und Forschung</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>HBAS</edition><respStmt><resp>Transkription und Kommentierung</resp><name full="yes" instant="false">Kurt Ifkovits</name><name full="yes" instant="false">Martin Anton Müller</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Theatermuseum, Wien</publisher><idno type="HBAS-T" n="009"/><availability status="free"><p part="N">Copyright © 2017</p></availability><idno type="handle">https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8A78-0</idno></publicationStmt><sourceDesc><origDate when="1893-09-27" n="1">27. 9. 1893</origDate><listBibl><biblStruct><analytic><author ref="#pmb10815">Bahr, Hermann</author><title level="a" ref="#pmb30271">Das junge Oesterreich. II</title></analytic><monogr><title level="j" ref="#pmb41471">Deutsche Zeitung</title><imprint><date when="1893-09-27">27. 9. 1893</date></imprint><biblScope unit="jg">23</biblScope><biblScope unit="nr">7813, Morgenausgabe</biblScope><biblScope unit="pp">1–3</biblScope></monogr></biblStruct><biblStruct><analytic><title level="a" ref="#pmb30271">Das junge Oesterreich. II</title></analytic><monogr><author ref="#pmb10815">Bahr, Hermann</author><title level="m" ref="#pmb31275">Studien zur Kritik der Moderne</title><imprint><pubPlace>Frankfurt am Main</pubPlace><publisher>Literarische Anstalt Rütten <c rendition="#kaufmannsund"/> Loening</publisher><date when="1894">1894</date></imprint><biblScope unit="pp">79–87</biblScope></monogr></biblStruct></listBibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-DE">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="approved"><change when="2016-02-17" who="KI MAM">Angelegt und kollationiert</change><change when="2017-04-04" who="KI MAM">Kollationiert</change></revisionDesc></teiHeader><text><body><div><head>Das junge Oesterreich.</head><head type="sub">Von <hi rend="bold">Hermann Bahr</hi>.</head><head type="sub">II.<footNote xml:id="FT009-1">Siehe Nr. 7806 der »<rs type="org" ref="#pmb29424">Deutschen Zeitung</rs>«.</footNote></head><p part="N">Ich habe gezeigt, daß das junge <rs type="place" ref="#pmb41240">Oesterreich</rs> nichts mit den naturalistischen Experimenten der »jüngsten <rs type="place" ref="#pmb151">Deutschen</rs>« gemein hat. Es will vielmehr, da nun einmal unser Leben aus der <rs type="place" ref="#pmb151">deutschen</rs> Entwicklung geschieden und heute der <rs type="place" ref="#pmb151">deutschen</rs> Cultur nicht näher als irgend einer anderen ist, den Anhang der <rs type="place" ref="#pmb151">deutschen</rs> Literatur verlassen und nun aus der eigenen Art auch eine eigene Kunst gestalten. Es möchte – sonst hat es keinen vernehmlichen Trieb – es möchte recht <rs type="place" ref="#pmb41240">österreichisch</rs> sein, <rs type="place" ref="#pmb41240">österreichisch</rs> von 1890, was dann freilich Jeder wieder auf seine Weise versteht.</p><p part="N">Jetzt will ich noch ein bischen die Einzelnen prüfen. Ich muß dabei dem geläufigen Gebrauche folgen, der nicht immer logisch ist: er läßt Manche ohne rechten Grund aus der Gruppe, die doch wenigstens als erste Boten und Läufer in sie gehören würden. So darf ich von <rs type="person" ref="#pmb12088">Siegfried Lipiner</rs>, <rs type="person" ref="#pmb3731">Richard Kralik</rs> und der <rs type="person" ref="#pmb4064">delle Grazie</rs>, von den beiden <rs type="person" ref="#pmb12906 #pmb4149">Suttners</rs>, der <rs type="person" ref="#pmb4223">Marriot</rs> und der <rs type="person" ref="#pmb3853">Ossip Schubin</rs>, von <rs type="person" ref="#pmb12740">Gustav Schwarzkopf</rs>, <rs type="person" ref="#pmb13082">C. Karlweis</rs> und <rs type="person" ref="#pmb2416">J. J. David</rs> nicht sprechen, die von der Schule verleugnet und es sich wohl auch selber verbitten würden, sondern <rs type="person" ref="#pmb26121">Karl Baron Torresani</rs>, <rs type="person" ref="#pmb2121">Arthur Schnitzler</rs> und <rs type="person" ref="#pmb11740">Loris</rs>, <anchor type="commentary" xml:id="KT009-5"/>dann die Lyriker <rs type="person" ref="#pmb2425">Dörmann</rs>, <rs type="person" ref="#pmb19610">Korff</rs>, <rs type="person" ref="#pmb2456">Specht</rs> und endlich ein paar Worte über mich<note type="commentary" xml:id="KT009-5h"><p part="N">Diese erst im letzten Teil, erschienen am <date>7. 10. 1893</date>.</p></note> müssen genügen.</p><p part="N"><rs type="person" ref="#pmb26121"><hi rend="spaced_out">Torresani</hi></rs><footNote xml:id="FT009-2">»<rs type="work" ref="#pmb31643">Aus der schönen wilden Lieutenantszeit.</rs>« – »<rs type="work" ref="#pmb31645">Schwarzgelbe Reitergeschichten.</rs>« – »<rs type="work" ref="#pmb32402">Mit tausend Masten.</rs>« – »<rs type="work" ref="#pmb31649">Auf gerettetem Kahn.</rs>« – »<rs type="work" ref="#pmb31655">Die Juckercomtesse.</rs>« – »<rs type="work" ref="#pmb31651">Der beschleunigte Fall.</rs>« – »<rs type="work" ref="#pmb31653">Oberlicht</rs>.«</footNote> kann von Glück sagen. Es ist noch nicht fünf Jahre, daß der fröhliche Uhlane die erste Geschichte schrieb, und schon heißt er, was einem Künstler nicht leicht passirt, der »beliebte Erzähler«. Das kommt vielleicht daher, weil er eine unbesonnene, saloppe, liederliche Sprache, unpersönliche zufällige Formen, eine wüste Schlamperei hat, welche den üblichen Geschmack mit seinen künstlerischen Werthen wieder versöhnen. Die Empfindlichkeit für reine und vollkommene Sätze, die Begeisterung gefeilter Worte, das Gewissen der Mache fehlt ihm. Technisch ist er von der größten Unschuld, welche keine Sorgen, Gefahren, Beschwerden der Form ahnt. Er schreibt, wie es gerade kommt: <hi rend="antiqua">au petit hasard de la plume</hi> und Kleckse verstören jede Schönheit. Man mag an <rs type="person" ref="#pmb12965">Tovote</rs> denken, und so hat er auch diesen heiteren und leichten Fluß, den kein Kummer trübt. Alles ist ungesucht, ungekünstelt, ungezwungen. Er schwitzt nicht, würde <rs type="person" ref="#pmb12358">Nietzsche</rs> sagen. Er hat eine solche Fülle von Ereignissen, Gestalten, Welten, die ohne Rast nach Offenbarung drängen, daß er nirgends halten, nicht verweilen, nimmer sich besinnen kann, und während er Eine gibt, quellen schon tausend Andere dazwischen. Er ist der rechte Fabulant wie damals jene Novellisten der <rs type="place" ref="#pmb388">Spanier</rs> und <rs type="place" ref="#pmb40306">Italiener</rs>, mit der großen Leidenschaft der Fabel, der nichts als nur erzählen will, nur unerschöpflich immer erzählen. Er sucht nicht »Probleme«; er prüft keine »Fragen«; er will nichts zeigen; er will nichts schildern; er will nichts beweisen – das schöne Lügen ist seine Lust. Er ist weder Naturalist noch Psychologe und ist, wenn man will, doch beides: er ist der Erzähler, der Alles thut, was die Erzählung brauchen, und Alles läßt, was sie entbehren kann – das Bedürfniß der Erzählung allein ist immer sein einziges Gesetz. Er hat unvergeßliche Profile gezeichnet. Er hat Documente des Lebens gegeben. Er hat in der <rs type="work" ref="#pmb31655">Juckercomtesse</rs> eine weibliche Psychologie geschaffen, die ihm <rs type="person" ref="#pmb4026">Bourget</rs> neiden könnte. Aber das läuft so nebenbei mit. Was er will, ist nur die Erzählung, der üppige Reiz von vollen, bunten, wunderbaren Stoffen. Die Erzählung ist ihm Anfang und Ende. So hat er, was ich sonst von Keinem in dieser ganzen breiten Zeit der Literatur weiß: er hat den stillen, guten Zauber der naiven Kunst, wie er an den alten Märchen des Volkes ist. Man kann sagen, daß es niemals ein rechter Roman ist. Man kann zweifeln, ob es nach den Normen der Schulen überhaupt etwas ist. Aber man kann nicht leugnen, daß es sehr schön ist.</p><p part="N"><rs type="person" ref="#pmb2121">Arthur <hi rend="spaced_out">Schnitzler</hi></rs><footNote xml:id="FT009-3">»<rs type="work" ref="#pmb31637">Alkandi’s Lied</rs>.« – »<rs type="work" ref="#pmb30277">Reichthum</rs>.« – »<rs type="work" ref="#pmb31357">Episode</rs>.« – »<rs type="work" ref="#pmb29935">Anatol</rs>.« – »<rs type="work" ref="#pmb29823">Das Märchen</rs>.«</footNote> ist anders. Er ist ein großer Virtuose, aber einer kleinen Note. <rs type="person" ref="#pmb26121">Torresani</rs> streut aus reichen Krügen, ohne die einzelne Gabe zu achten. <rs type="person" ref="#pmb2121">Schnitzler</rs> darf nicht verschwenden. Er muß sparen. Er hat wenig. So will er es denn mit der zärtlichsten Sorge, mit erfinderischer Mühe, mit geduldigem Geize schleifen, bis das Geringe durch seine unermüdlichen Künste Adel und Würde verdient. Was er bringt, ist nichtig. Aber wie er es bringt, darf gelten. Die großen Züge der Zeit, Leidenschaften, Stürme, Erschütterungen der Menschen, die ungestüme Pracht der Welt an Farben und an Klängen ist ihm versagt. Er weiß immer nur einen einzigen Menschen, ja nur ein einziges Gefühl zu gestalten. Aber dieser Gestalt gibt er Vollkommenheit, Vollendung. So ist er recht der <hi rend="antiqua">artiste</hi> nach dem Herzen des »Parnasses«, jener <rs type="place" ref="#pmb166">Franzosen</rs>, welche um den Werth an Gehalt nicht bekümmert, nur in der Fassung Pflicht und Verdienst der Kunst erkennen und als eitel verachten, was nicht seltene Nuance, malendes Adjectiv, gesuchte Metapher ist.</p><p part="N">Der Mensch des <rs type="person" ref="#pmb2121">Schnitzler</rs> ist der <rs type="place" ref="#pmb41240">österreichische</rs> Lebemann. Nicht der große <anchor type="label" xml:id="LT009-3">Viveur</anchor>, der international ist und dem <rs type="place" ref="#pmb182">Paris</rs>er Muster folgt, sondern die <rs type="place" ref="#pmb50">wienerisch</rs> bürgerliche Ausgabe zu <anchor type="commentary" xml:id="KT009-2"/>fünfhundert Gulden monatlich<note type="commentary" xml:id="KT009-2h"><p part="N">In <rs type="person" ref="#pmb2121">Schnitzlers</rs> Exemplar (<bibl>University of Exeter, <publisher type="org">The Schnitzler Press-Cuttings Archive</publisher>, Box 37/1</bibl>) unterstrichen und seitlich mit einem Rufezeichen versehen. <ptr target="KT049-1"/>.</p></note>, mit dem Gefolge jener gemüthlichen und lieben Weiblichkeit, die auf dem Wege von der Grisette zur Cocotte ist, nicht mehr das Erste, und das Zweite noch nicht. Diesen Winkel des <rs type="place" ref="#pmb50">Wien</rs>er Lebens mit seinen besonderen Sensationen, wo sich wunderlich die feinsten Schrullen einer sehr künstlichen Cultur und die ewigen Instincte des menschlichen Thieres vermischen, hat er künstlerisch entdeckt und er hat ihn, indem er ihn gleich zur letzten Vollkommenheit des Ausdrucks brachte, künstlerisch erschöpft. Es ist ihm gelungen, was die <rs type="person" ref="#pmb11500 #pmb2925">Goncourts</rs> als Beruf des Künstlers setzten: <hi rend="antiqua"><anchor type="commentary" xml:id="KT009-6"/>apporter du neuf<note type="commentary" xml:id="KT009-6h"><p part="N">Im <rs type="work" ref="#pmb30467">Journal des Goncourt</rs>, <date>25. 2. 1867</date> (neuere Editionen datieren auf <date>22. 2.</date>): »<quote>mais cela nous est amer de sentir que, pendant toute notre vie, rien ou presque rien ne nous sera payé pour tout ce que nous avons apporté de neuf, d’humain, d’artiste;</quote>« (<bibl><rs type="work" ref="#pmb30467">Journal des Goncourts. Mémoires de la vie littéraire.</rs> Troisième volume, <date>1866</date>–<date>1870</date>. Paris: <publisher type="org">Charpentier</publisher><space unit="chars" quantity="1"/><date>1888</date>, S. 116</bibl>). <rs type="person" ref="#pmb10815">Bahr</rs> verwendete die Formulierung auch ein paar Monate später in seiner Besprechung des neu erschienenen achten Bandes, <rs type="work" ref="#pmb32706">Das »Journal des Goncourt«</rs>, und brachte eine vergleichbare Argumentation wie hier zu <rs type="person" ref="#pmb2121">Schnitzler</rs> gegen die Brüder <rs type="person" ref="#pmb11500 #pmb2925">Goncourt</rs>: »<quote>Im Großen konnten sie das nicht; es fehlte ihnen die Macht, das Verhältnis der Menschen zur Welt zu wenden. So wurden sie Virtuosen im Kleinen [<c rendition="#dots" n="3"/>]</quote>« (<bibl>Hermann Bahr: <rs type="work" ref="#pmb32706">Das »Journal des Goncourt«</rs>. In: <rs type="org" ref="#pmb29209">Die Zeit</rs>, Bd. 3, Nr. 34, <date>25. 5. 1895</date>, S. 123–124, hier: S. 123</bibl>).</p></note></hi>; und es ist ihm gelungen, die definitive Form seiner Neuerung zu geben. Das ist sehr viel. Gerade heute können es Wenige von sich sagen. Nur darf er freilich, weil sein Stoff ein weltlicher, von der Fläche der Zeit ist, Wirkungen in die Tiefe der Gefühle nicht hoffen, und von seinem feinen, aber künstlichen Geiste mag das Wort des <rs type="person" ref="#pmb3124">Voltaire</rs> von <rs type="person" ref="#pmb12187">Marivaux</rs> gelten: <hi rend="antiqua"><anchor type="commentary" xml:id="KT009-1"/>Il sait tous les sentiers du coeur, il n’en connaît pas le grand chemin.<note type="commentary" xml:id="KT009-1h"><p part="N">Kein Werkzitat, sondern eine <rs type="person" ref="#pmb3124">Voltaire</rs> zugeschriebene Aussage; normalerweise als: »<quote>C’est un homme qui sait tous les sentiers du cœur humain, mais qui n’en connaît pas la grande route.</quote>«</p></note></hi><pb/></p><p part="N">Ich verstehe sehr gut, daß Manchen das nicht genügt. Ich verstehe nur nicht, daß man es an den <rs type="place" ref="#pmb166">Franzosen</rs> preist, aber an einem <rs type="place" ref="#pmb50">Wien</rs>er schmäht. Im »<rs type="work" ref="#pmb29935">Anatol</rs>« sind ein paar Sachen, die den Vergleich mit den besten Meistern der Gattung vertragen und an flüssiger Anmuth, herbem Dufte, heiterer Melancholie <rs type="person" ref="#pmb4869">Aurélien Scholl</rs>, <rs type="person" ref="#pmb2488">Henri Lavedan</rs> und diesen vergötterten <rs type="person" ref="#pmb4865">Courteline</rs> nicht zu scheuen haben. So wäre es wohl Pflicht der Directoren, einmal ihre Kraft auf der Bühne zu prüfen. Es wäre Pflicht der »<rs type="place" ref="#pmb14">Burg</rs>«, das »<rs type="work" ref="#pmb29823">Märchen</rs>« zu bringen, das ja nun wenigstens am »<rs type="place" ref="#pmb20">Volkstheater</rs>« endlich kommen soll.</p><p part="N">Im »<rs type="work" ref="#pmb29935">Anatol</rs>« sind vorne, als Prolog, ein paar Verse:</p><lg type="poem"><anchor type="commentary" xml:id="KT009-9"/><rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb30967"><l part="N"><c rendition="#dots" n="3" place="center"/> Durch die Zweige brechen Lichter,</l><l part="N">Flimmernd auf den blonden Köpfchen;</l><l part="N">Scheinen auf den bunten Polstern,</l><l part="N">Gleiten über Kies und Rasen,</l><l part="N">Gleiten über das Gerüste,</l><l part="N">Das wir flüchtig aufgeschlagen.</l><l part="N">Wein und Winde klettert aufwärts</l><l part="N">Und umhüllt die lichten Balken.</l><l part="N">Und dazwischen farbenüppig</l><l part="N">Flattert Teppich und Tapete,</l><l part="N">Schäferscenen keck gewoben,</l><l part="N">Zierlich von <rs type="person" ref="#pmb4068">Watteau</rs> entworfen <c rendition="#dots" n="3"/></l><l part="N">Eine Laube statt der Bühne,</l><l part="N">Sommersonne statt der Lampen,</l><l part="N">Also spielen wir Theater,</l><l part="N">Spielen uns’re eig’nen Stücke,</l><l part="N">Frühgereift und zart und traurig,</l><l part="N">Die Komödie uns’rer Seele,</l><l part="N">Uns’res Fühlens Heut’ und Gestern,</l><l part="N">Böser Dinge hübsche Formel,</l><l part="N">Glatte Worte, bunte Bilder,</l><l part="N">Halbes, heimliches Empfinden,</l><l part="N"><rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb30159">Agonien</rs>, <rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb31357">Episoden</rs><c rendition="#dots" n="3"/></l><l part="N">Manche hören zu, nicht Alle <c rendition="#dots" n="3"/></l><l part="N">Manche träumen, manche lachen,</l><l part="N">Manche essen Eis <c rendition="#dots" n="3" place="center"/> und manche</l><l part="N">Sprechen sehr galante Dinge <c rendition="#dots" n="3"/></l><l part="N"><c rendition="#dots" n="3" place="center"/> Nelken wiegen sich im Winde,</l><l part="N">Hochgestielte weiße Nelken</l><l part="N">Wie ein Schwarm von weißen Faltern <c rendition="#dots" n="3"/></l><l part="N">Und ein Bologneserhündchen</l><l part="N">Bellt verwundert einen Pfau an <c rendition="#dots" n="3"/></l></rs><note type="commentary" xml:id="KT009-9h"><seg type="lemma">Durch die Zweige {\dots} an</seg><p part="N"><bibl><rs type="person" ref="#pmb2121">Arthur Schnitzler</rs>: <rs type="work" ref="#pmb29935">Anatol</rs>. Berlin: <rs type="org" ref="#pmb29716">Bibliographisches Bureau</rs><space unit="chars" quantity="1"/><date>1893</date>, Einleitung von <rs type="person" ref="#pmb11740">Loris</rs>, S. 2–6</bibl>.</p></note></lg><p part="N">Diese Verse sind sonderbar. Sie könnten von <rs type="person" ref="#pmb11413">Emanuel Geibel</rs> oder <rs type="person" ref="#pmb11691">Paul Heyse</rs> sein: sie haben diese leichte Sicherheit, das mühelose Glück, die reife Anmuth der <rs type="person" ref="#pmb11461">goethe</rs>isirenden Epigonen, die in fertigen Formen fertige Gedanken, fertige Gefühle wiegen. Aber sie könnten auch von <rs type="person" ref="#pmb3892">Maurice Barrès</rs> oder <rs type="person" ref="#pmb12358">Nietzsche</rs> sein: so sehr haben sie an ihrer feinen, hochmüthigen, empfindlichen Grazie den scheuen Duft der letzten Stunde. Sie sind wie von einem herrisch heiteren Classiker, der unter die blassen und hilflosen Sucher der Decadence gegangen wäre. Sie sind von <rs type="person" ref="#pmb11740">Loris</rs>.<footNote xml:id="FT009-4">Gedichte in der »<rs type="org" ref="#pmb29417">Modernen Dichtung</rs>« und den »<rs type="org" ref="#pmb29695">Blättern für die Kunst</rs>«. – Feuilletons in der »<rs type="org" ref="#pmb29524">Modernen Kunst</rs>«, »<rs type="org" ref="#pmb29442">Frankfurter Zeitung</rs>« und »<rs type="org" ref="#pmb29424">Deutschen Zeitung</rs>«. – »<rs type="work" ref="#pmb30141">Gestern</rs>«, Studie in einem Act in Reimen, und »<rs type="work" ref="#pmb31639">Der Tod des Tizian</rs>«.</footNote></p><p part="N"><rs type="person" ref="#pmb11740"><hi rend="spaced_out">Loris</hi></rs>, der <rs type="person" ref="#pmb11740">Hugo von Hofmannsthal</rs> heißt, schreibt Prosa und Verse, Kritisches und Lyrisches. An der Prosa merkt man den Lyriker gleich: sie schwillt rhythmisch; schwüle Tropen, dunkle, üppige und schwere Farben, fremde Harmonien drängen, und was doch als Feuilleton gemeint ist, klingt wie ein griechischer Chor. Aber an den Versen wieder merkt man den kritischen Philosophen: sie sind mit quälenden Gedanken, moralischen Fragen und athemlosen Zweifeln der Bildung ängstlich beladen, daß man ihnen lieber die freiere Gelassenheit ungebundener Aphorismen wünschen möchte. So ist in ihm ein unerschöpflicher Gesang, der, wie er geflissentlich auch trockene, nüchterne, steife Themen des Verstandes wähle, nicht verstummen mag, daß ich für ihn immer an das Wort des <rs type="person" ref="#pmb4279">Anatole France</rs> über <rs type="person" ref="#pmb4283">Banville</rs> denken muß, den »<anchor type="commentary" xml:id="KT009-4"/><rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb32712">der liebe Gott in seiner Güte mit der Seele einer Nachtigall schuf</rs><note type="commentary" xml:id="KT009-4h"><p part="N"><rs type="person" ref="#pmb4279">Anatole France</rs>: <rs type="work" ref="#pmb32712">Théodore de Banville</rs>. In: <rs type="org" ref="#pmb29288">Les Temps</rs>, Jg. 31, Nr. 10803, <date>15. 3. 1891</date>, S. 2.</p></note>«. Aber es ist auch eine unermüdliche Dialektik in ihm, die mit kritischen Reflexionen die schöne Vogelfreude der Reime und Rhythmen immer wieder verstört.</p><p part="N">Sein Stil trifft und er trifft ohne Mühe. Das nervöse Suchen, das Tasten mit unzulänglichen Vergleichen, die Qual um das fliehende Wort, das den rechten Gedanken, die letzte Note der Stimmung nicht geben will, sind ihm fremd. Er hat die Gnade der zeichnenden, malenden Form. So möchte man seine fröhliche Gesundheit rühmen, die sonst heute der gepeinigten Jugend fehlt. Aber die lauschende Empfindlichkeit, das helle Gesicht und Gehör seiner Nerven für die leisesten Reize ist von einer unheimlichen Feinheit, und aus seinen seltsam erregten Sätzen kommt es, ohne daß man vor sich diese Empfindung zu rechtfertigen wüßte, immer wie der kranke Hauch aus den fieberschwülen Kissen einer schmerzlichen und blassen Frau.</p><p part="N">Das Erste, was er schrieb, war eine <anchor type="commentary" xml:id="KT009-8"/><rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb31895">Studie</rs><note type="commentary" xml:id="KT009-8h"><p part="N"><bibl><rs type="person" ref="#pmb11740">Loris</rs>: <rs type="work" ref="#pmb31895">Zur Physiologie der modernen Liebe</rs>. In: <rs type="org" ref="#pmb29361">Die Moderne</rs>, Jg. 1, Nr. 2/3, <date>8. 2. 1891</date>, S. 46–49</bibl>.</p></note> über die <hi rend="antiqua"><rs type="work" ref="#pmb31785">physiologie de l’amour</rs></hi> des <rs type="person" ref="#pmb4026">Bourget</rs>, dieses müde Testament der erotischen Verzweiflung. Eine <anchor type="commentary" xml:id="KT009-3"/><rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb31427">Studie über die »<rs type="work" ref="#pmb30963">Mutter</rs>«</rs><note type="commentary" xml:id="KT009-3h"><p part="N">Das heißt über <rs type="person" ref="#pmb10815">Bahr</rs>s »Drama in drei Akten« <rs type="work" ref="#pmb30963">Die Mutter</rs> (<bibl>Berlin: <rs type="org" ref="#pmb29366">Sallis’scher Verlag</rs><space unit="chars" quantity="1"/><date>1891</date></bibl>). <bibl><rs type="person" ref="#pmb11740">Loris</rs>: <rs type="work" ref="#pmb31427">Die Mutter</rs>. In: <rs type="org" ref="#pmb29417">Moderne Rundschau</rs>, Bd. 3, H. 2, <date>15. 4. 1891</date>, S. 75–77</bibl>.</p></note> folgte. Das waren für seine siebzehn Jahre wunderliche Stoffe, und auch in seinen Gedichten sind Züge eines reifen, traurigen Cynismus. So konnte er in den Ruf eines vor der Zeit erfahrenen, ja verdorbenen Jünglings kommen, und ich habe, als ich öffentlich seine Verse las, Hofräthe sich schamhaft entrüsten gesehen, die mit Mühe später durch saftige Anekdoten wieder zu versöhnen waren. Aber wenn er bisweilen von unreinen Dingen spricht, geschieht es doch immer in reiner Rede, vielleicht weniger aus Tugend, als aus Erzogenheit, aus Eleganz, aus Geschmack, der denn überhaupt seine vernehmlichste Gabe ist. Er wird nicht craß, wird nicht brutal, und die Grenzen der guten Gesellschaft sind immer gewahrt. Er brauchte sich nicht erst »auszutoben«; es gab keine Periode der »<rs type="work" ref="#pmb31431">Räuber</rs>«, sondern der Jüngling begann gleich wie ein Mann, der sich gebändigt, geklärt und in der Gewalt hat. So hat er vielleicht die perverseste Natur, aber er hat sicherlich die reinlichsten Werke unter den Genossen.</p><p part="N">Schöne Dinge, die funkeln, sind seine Leidenschaft. Schmale weiße Hände, die prunkenden Betten der Borgia und der Vendramin, Sänften, Fächer und Pokale, Reiher, Silberfische, Oleander, die vollen Farben und die breiten Klänge der Renaissance kommen immer wieder. Man möchte ihn unter jene trunkenen Apostel der Schönheit stellen, wie die <rs type="place" ref="#pmb254">englischen</rs> Prärafaeliten, die <rs type="place" ref="#pmb166">französischen</rs> Symbolisten, die vor der rauhen und gemeinen Oede des täglichen Lebens in blühende Träume der Vergangenheit entlaufen. Aber er liebt es, mit dem Naturalismus zu kokettiren, und neulich hat er diese naturalistische Formel der Kunst geschrieben: »<anchor type="commentary" xml:id="KT009-7"/><rs type="work" subtype="implied" ref="#pmb31873">Denn wie das rebellische Volk der großen Stadt hinausströmte auf den heiligen Berg, so liefen unsere Schönheits- und Glücksgedanken in Schaaren<pb/> fort von uns, fort aus dem Alltag, und schlugen auf dem dämmernden Berg der Vergangenheit ihr prächtiges Lager. Aber der große Dichter, auf den wir Alle warten, heißt <rs type="person" ref="#pmb28492">Menenius Agrippa</rs> und ist ein weltkluger, großer Herr: der wird mit wundervollen Rattenfängerfabeln, purpurnen Tragödien, Spiegeln, aus denen der Weltlauf gewaltig, düster und funkelnd zurückstrahlt, die Verlaufenen zurücklocken, daß sie wieder dem athmenden Tage Hofdienst thun, wie es sich ziemt.</rs><note type="commentary" xml:id="KT009-7h"><p part="N"><bibl><rs type="person" ref="#pmb11740">Loris</rs>: <rs type="work" ref="#pmb31873">Gabriele d’Annunzio</rs>. In: <rs type="org" ref="#pmb29442">Frankfurter Zeitung</rs>, Jg. 37, Nr. 219, <date>9. 8. 1893</date>, 1. Morgenblatt, S. 1–3, hier: S. 3</bibl>.</p></note>«</p><p part="N">Also: Epigone und Moderner, lyrisch und kritisch, krank und gesund, pervers und rein, Symbolist und Naturalist zugleich – er scheint ein unerschöpfliches Räthsel. Vielleicht ist es diese Fülle unverträglicher Motive gerade, die seinen Reiz, seinen Zauber auf die Kenner gibt. Aber ich glaube: es mag auch noch was Anderes sein.</p><p part="N">Die Literatur hat allerhand gelernt. Sie ist ohne Zweifel technisch heute über der Vergangenheit. Sie hat bessere Mittel. Das Vermögen wächst. Man <anchor type="textConst" xml:id="TT009-1"/>kann<note type="textConst" xml:id="TT009-1h"><p part="N">Satzfehler: »kaun«.</p></note> heute mehr als vor zwanzig Jahren. Es fehlt nur an der Verwendung. Man weiß mit allen reichen Kräften nichts zu schaffen. Zwar sind neue Stoffe gewonnen: alle Winkel des Lebens werden geplündert, und besondere Fälle seltener Seelen werden gezeigt. Aber die heimlichen Fragen der Menschen, die Qualen der Bildung, die tausend Zweifel um den Sinn der Schöpfung fehlen. Das bange Gemüth hat keinen Trost. Das <rs type="work" ref="#pmb31673">Wilhelm-Meister</rs>liche, die sittliche Erziehung, der Rath in den Aengsten und Nöthen der Seele ist dieser neuen Kunst verloren. Das Weltliche, Vergängliche hält sie vom Ewigen weg.</p><p part="N">Einige Franzosen, seit <rs type="person" ref="#pmb4026">Bourget</rs> und <rs type="person" ref="#pmb3892">Barrès</rs>, haben das jetzt erkannt. Die <rs type="place" ref="#pmb151">Deutschen</rs> kümmern sich nicht. Bei uns ist <rs type="person" ref="#pmb11740">Loris</rs> der Einzige, der immer von moralischen Fragen handelt. Er sucht die Stellung des Menschen zur Welt, sucht Sinn und Bedeutung der Dinge, sucht Gewißheit für den Gang des Lebens. Er will Erweckung und Erbauung. Er hat das <rs type="work" ref="#pmb31673">Wilhelm-Meister</rs>liche.</p><p rend="center" part="N">(Ein Schluß-Artikel folgt.)</p></div></body><back><listPerson><person xml:id="pmb10815"><persName><forename>Hermann</forename><surname>Bahr</surname></persName><birth><date when="1863-07-19">19.07.1863</date><settlement ref="pmb332"><placeName type="pref">Linz</placeName><location><geo>48,3 14,28333</geo></location></settlement></birth><death><date when="1934-01-15">15.01.1934</date><settlement ref="pmb45258"><placeName type="pref">München</placeName><location><geo>48,13743 11,57549</geo></location></settlement></death><sex value="male"/><occupation ref="pmb90">Schriftsteller/Schriftstellerin</occupation><occupation ref="pmb100">Kritiker/Kritikerin</occupation><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entity/person_13374</idno><idno type="URL" subtype="d-nb">https://d-nb.info/gnd/118505955</idno><idno type="URL" 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Karlweis</persName><persName type="geburtsname_vorname">Carl</persName><persName type="geburtsname_nachname">Weiß</persName><birth><date when="1850-11-23">23.11.1850</date><settlement ref="pmb50"><placeName type="pref">Wien</placeName><location><geo>48,2066 16,37341</geo></location></settlement></birth><death><date when="1901-10-27">27.10.1901</date><settlement ref="pmb50"><placeName type="pref">Wien</placeName><location><geo>48,2066 16,37341</geo></location></settlement></death><sex value="male"/><occupation ref="pmb90">Schriftsteller/Schriftstellerin</occupation><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entity/person_16730</idno><idno type="URL" subtype="d-nb">https://d-nb.info/gnd/117302996</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb13082</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/13082</idno><idno type="URL" 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Roman</title><author ref="pmbperson__26121" role="hat-geschaffen">Torresani-Lanzenfeld, Carl von</author><date notBefore="1890-01-01" when="1890-07-02">1890</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb32402</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/32402</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-lektueren">https://schnitzler-lektueren.acdh.oeaw.ac.at/pmb32402.html</idno><note type="work_kind">Roman</note></bibl><bibl xml:id="pmb31649"><title>Auf gerettetem Kahn. Roman</title><author ref="pmbperson__26121" role="hat-geschaffen">Torresani-Lanzenfeld, Carl von</author><date notBefore="1890-01-01" when="1890-07-02">1890</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31649</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31649</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-lektueren">https://schnitzler-lektueren.acdh.oeaw.ac.at/pmb31649.html</idno><note type="work_kind">Roman</note></bibl><bibl xml:id="pmb31655"><title>Die Juckercomtesse. Roman aus der Gesellschaft</title><author ref="pmbperson__26121" role="hat-geschaffen">Torresani-Lanzenfeld, Carl von</author><date notBefore="1891-01-01" when="1891-07-02">1891</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31655</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31655</idno><note type="work_kind">Roman</note></bibl><bibl xml:id="pmb31651"><title>Der beschleunigte Fall</title><author ref="pmbperson__26121" role="hat-geschaffen">Torresani-Lanzenfeld, Carl von</author><date>1891/1892</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31651</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31651</idno><note type="work_kind">Text</note></bibl><bibl xml:id="pmb31653"><title>Oberlicht</title><author ref="pmbperson__26121" role="hat-geschaffen">Torresani-Lanzenfeld, Carl von</author><date when="1893-01-01">1893</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31653</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31653</idno><note type="work_kind">Text</note></bibl><bibl xml:id="pmb31637"><title>Alkandi’s Lied</title><note type="bibliografische_angabe">An der schönen blauen Donau, Jg. 5, H. 17, 15. 8. 1890; H. 18, 1. 9. 1890</note><author ref="pmbperson__2121" role="hat-geschaffen">Schnitzler, Arthur</author><date>15.8.1890  – 1.9.1890</date><idno type="URL" subtype="asaf">https://asaf.com/S.04.01.02</idno><idno type="URL" subtype="">http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=asd&amp;datum=1890&amp;page=448&amp;size=45</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31637</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31637</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb31637</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/pmb31637.html</idno><note type="work_kind">Drama &gt;&gt; Einakter</note></bibl><bibl xml:id="pmb30277"><title>Reichtum. Erzählung</title><note type="bibliografische_angabe">Moderne Rundschau, Bd. 3, H. 11, 1. 9.  1891; H. 12. 15. 9. 1891; Bd. 4,  H. 1, 1. 10. 1891; H. 2, 15. 10. 1891</note><author ref="pmbperson__2121" role="hat-geschaffen">Schnitzler, Arthur</author><date>1.9.1891  – 15.10.1891</date><idno type="URL" subtype="asaf">https://asaf.com/S.04.02.41</idno><idno type="URL" subtype="wikidata">https://www.wikidata.org/wiki/Q52145716</idno><idno type="URL" subtype="babel">https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?view=image;size=100;id=njp.32101064246596;page=root;seq=435;num=386</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb30277</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/30277</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb30277</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/pmb30277.html</idno><note type="work_kind">Erzählung</note></bibl><bibl xml:id="pmb31357"><title>Episode</title><note type="bibliografische_angabe">An der schönen blauen Donau, Jg. 4, H. 18, [15. 9. 1889], S. 424–426</note><note type="uri_worklink">http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=asd&amp;datum=1889&amp;page=516&amp;size=45</note><author ref="pmbperson__2121" role="hat-geschaffen">Schnitzler, Arthur</author><date when="1889-09-08">8.09.1889</date><idno type="URL" subtype="theadok">https://theadok.at/work/30734</idno><idno type="URL" subtype="">http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=asd&amp;datum=1889&amp;page=516&amp;size=45</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31357</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31357</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb31357</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/pmb31357.html</idno><note type="work_kind">Drama &gt;&gt; Einakter</note></bibl><bibl xml:id="pmb29935"><title>Anatol</title><note type="bibliografische_angabe">Arthur Schnitzler: Anatol. Berlin: Bibliographisches Bureau 1892, vordatiert auf 1893</note><author ref="pmbperson__2121" role="hat-geschaffen">Schnitzler, Arthur</author><author ref="pmbperson__28645" role="hat-illustriert">Coschell, Moritz</author><date>1892-10-29  – 1892-10-29</date><idno type="URL" subtype="asaf">https://asaf.com/S.04.01.03</idno><idno type="URL" subtype="wikidata">https://www.wikidata.org/wiki/Q487409</idno><idno type="URL" subtype="dracor">https://dracor.org/ger/schnitzler-anatol</idno><idno type="URL" subtype="theadok">https://theadok.at/work/32630</idno><idno type="URL" subtype="deutschestextarchiv">http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/schnitzler_anatol_1893</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb29935</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/29935</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb29935</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/pmb29935.html</idno><note type="work_kind">Drama &gt;&gt; Einakterzyklus</note></bibl><bibl xml:id="pmb29823"><title>Das Märchen. Schauspiel in drei Aufzügen</title><note type="bibliografische_angabe">Arthur Schnitzler: Das Märchen. Schauspiel in drei Aufzügen. Dresden, Leipzig: E. Pierson’s Verlag 1894.</note><note type="uri_worklink">https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=coo.31924026341598&amp;view=1up&amp;seq=5</note><author ref="pmbperson__2121" role="hat-geschaffen">Schnitzler, Arthur</author><date>1891  – 1891</date><idno type="URL" subtype="asaf">https://asaf.com/S.04.01.04</idno><idno type="URL" subtype="wikidata">https://www.wikidata.org/wiki/Q1169917</idno><idno type="URL" subtype="theadok">https://theadok.at/work/38151</idno><idno type="URL" subtype="books">https://books.google.at/books?id=eUc8AQAAMAAJ&amp;q=arthur+schnitzler+das+märchen&amp;dq=arthur+schnitzler+das+märchen&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjWwoD61YTgAhVLFCwKHfC-ApQQ6AEIKTAA</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb29823</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/29823</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb29823</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/pmb29823.html</idno><note type="work_kind">Drama &gt;&gt; Mehraktiges Drama</note></bibl><bibl xml:id="pmb30467"><title>Journal des Goncourt. Mémoires de la vie littéraire</title><title type="legacy-name-merge">Tagebuch</title><title type="legacy-uri-merge">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/A021398</title><title type="namensvariante">Journal der Goncourt</title><title type="legacy-name-merge">Tagebuch</title><author ref="pmbperson__11500" role="hat-geschaffen">Goncourt, Edmond Huot de</author><author ref="pmbperson__2925" role="hat-geschaffen">Goncourt, Jules Huot de</author><date from="1887-01-01" to="1887-12-31">1887  – 1896</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb32708</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb30465</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb30467</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/30467</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/32708</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb30467</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-lektueren">https://schnitzler-lektueren.acdh.oeaw.ac.at/pmb30467.html</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/pmb30467.html</idno><note type="work_kind">Tagebuch</note></bibl><bibl xml:id="pmb32706"><title>Das »Journal des Goncourt«</title><note type="bibliografische_angabe">Die Zeit, Bd. 3, Nr. 34, 25. 5. 1895</note><author ref="pmbperson__10815" role="hat-geschaffen">Bahr, Hermann</author><date when="1895-05-25">25.05.1895</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb32706</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/32706</idno><note type="work_kind">Text</note></bibl><bibl xml:id="pmb30967"><title>Einleitung</title><title type="pseudonym">Loris</title><author ref="pmbperson__11740" role="hat-unter-pseudonym-geschrieben">Hofmannsthal, Hugo von</author><date when="1892-01-01">1892</date><idno type="URL" subtype="deutschestextarchiv">http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/schnitzler_anatol_1893?p=13</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb30967</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/30967</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb30967</idno><note type="work_kind">Gedicht</note></bibl><bibl xml:id="pmb30159"><title>Agonie</title><author ref="pmbperson__2121" role="hat-geschaffen">Schnitzler, Arthur</author><date when="1892-01-01">1892</date><idno type="URL" subtype="theadok">https://theadok.at/work/30731</idno><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb30159</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/30159</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb30159</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/pmb30159.html</idno><note type="work_kind">Drama &gt;&gt; Einakter</note></bibl><bibl xml:id="pmb30141"><title>Gestern. Dramatische Studie in einem Akt in Versen</title><note type="bibliografische_angabe">Moderne Rundschau, Bd. 4, H. 2, 15. 10. 1891; H. 3, 1. 11. 1891</note><author ref="pmbperson__11740" role="hat-unter-pseudonym-geschrieben">Hofmannsthal, Hugo von</author><date when="1891-10-15">15.10.1891</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb30141</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/30141</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb30141</idno><note type="work_kind">Drama</note></bibl><bibl xml:id="pmb31639"><title>Der Tod des Tizian</title><note type="bibliografische_angabe">Blätter für die Kunst, Jg. 1, Oktober 1892</note><author ref="pmbperson__11740" role="hat-geschaffen">Hofmannsthal, Hugo von</author><date>1892.10</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31639</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31639</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb31639</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/pmb31639.html</idno><note type="work_kind">Drama</note></bibl><bibl xml:id="pmb32712"><title>Théodore de Banville</title><note type="bibliografische_angabe">Les Temps, 15. 3. 1891</note><title type="legacy-name-merge">Théodore de Banville</title><title type="legacy-uri-merge">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/A021185</title><author ref="pmbperson__4279" role="hat-geschaffen">France, Anatole</author><date when="1891-03-15">15.03.1891</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb32712</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/32712</idno><note type="work_kind">Text</note></bibl><bibl xml:id="pmb31895"><title>Zur Physiologie der modernen Liebe</title><title type="legacy-name-merge">Zur Physiologie der modernen Liebe</title><title type="legacy-uri-merge">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/A020977</title><author ref="pmbperson__11740" role="hat-geschaffen">Hofmannsthal, Hugo von</author><date when="1891-02-08">08.02.1891</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31895</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31895</idno><note type="work_kind">Epik &gt;&gt; Aufsatz</note></bibl><bibl xml:id="pmb31785"><title>Physiologie de l’amour moderne, fragments posthumes d’un ouvrage de Claude Larcher</title><author ref="pmbperson__4026" role="hat-geschaffen">Bourget, Paul</author><date notBefore="1891-01-01" when="1891-07-02">1891</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31785</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31785</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-lektueren">https://schnitzler-lektueren.acdh.oeaw.ac.at/pmb31785.html</idno><note type="work_kind">Gattungsunspezifisch</note></bibl><bibl xml:id="pmb31427"><title>Die Mutter</title><note type="bibliografische_angabe">Moderne Rundschau, Bd. 3, H. 2, 15. 4. 1891, S. 75–77</note><author ref="pmbperson__11740" role="hat-unter-pseudonym-geschrieben">Hofmannsthal, Hugo von</author><date when="1891-04-15">15.04.1891</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31427</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31427</idno><note type="work_kind">Rezension</note></bibl><bibl xml:id="pmb30963"><title>Die Mutter. In drei Acten</title><author ref="pmbperson__10815" role="hat-geschaffen">Bahr, Hermann</author><date>8.2.1891  – 8.2.1891</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb30963</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/30963</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb30963</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-lektueren">https://schnitzler-lektueren.acdh.oeaw.ac.at/pmb30963.html</idno><note type="work_kind">Drama &gt;&gt; Mehraktiges Drama</note></bibl><bibl xml:id="pmb31431"><title>Die Räuber</title><author ref="pmbperson__12654" role="hat-geschaffen">Schiller, Friedrich von</author><date when="1781-01-01">1781</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31431</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31431</idno><idno type="URL" 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ref="pmbperson__11461" role="hat-geschaffen">Goethe, Johann Wolfgang von</author><date>1795  – 1821</date><idno type="URL" subtype="bahrschnitzler">https://bahrschnitzler.acdh.oeaw.ac.at/entity/pmb31673</idno><idno type="URL" subtype="pmb">https://pmb.acdh.oeaw.ac.at/entity/31673</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-briefe">https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/pages/hits.html?searchkey=pmb31673</idno><idno type="URL" subtype="schnitzler-tagebuch">https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/pmb31673.html</idno><note type="work_kind">Roman</note></bibl><bibl xml:id="pmb30271"><title>Das junge Österreich</title><note type="bibliografische_angabe">Deutsche Zeitung, Jg. 23, Teil 1: Nr. 7806, 20. 9. 1893, Morgen-Ausgabe, S. 1–2; Teil 2: Nr. 7813, 27. 9. 1893, Morgen-Ausgabe, S. 1–3; Teil 3: Nr. 7823, 7. 10. 1893, Morgen-Ausgabe, S. 1–3</note><author ref="pmbperson__10815" role="hat-geschaffen">Bahr, Hermann</author><date>20.9.1893  – 7.10.1893</date><idno type="URL" 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