Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1893–1902. Hg. Konstanze Fliedl, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1989.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 30. 12. 1893. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8892-3.

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Chronik

Samstag, 30. 12. 1893

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 30. 12. 1893

30/12 Bei D. Vorm.– Dann Abends.– Dr. Elbogen sagte: – »Es ist eine Unterhaltung euch zweien zuzuhören – wie grob er mit dir ist.« – Ihr toller Brief z. H.– Schrieb an Mz.: Kern: sie solle nicht kommen, da das Fünkchen Liebe (von dem sie schrieb) Verzweiflung und Zorn würde.– Im übrigen »Segen, Kameradschaft«. »Werde nie mehr so lieben, nie wieder so glücklich sein, würde aber jetzt unglücklich mit ihr.–« – Schik gestern bei der S. – Wieder die alte Beobachtung, wie man vom Schicksal gewaltsam ins typische hineingejagt wird. »Bahr und Sch. (die Führer der Naturalisten) haben Verhältnis mit 2 Schwestern, welche Schauspielerinnen und Canaillen sind.« – Und dabei, das zufällige in der Art und Weise, wie es wird.