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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 14. 10. 1905. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8938-9.

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Samstag, 14. 10. 1905

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 14. 10. 1905

14/10 Vm. in der Direktion, mit Rosenbaum gesprochen, der mir günstiges über die Zwischenspiel Einnahmen und Aussichten erzählte.–
– Zahlreiche Feuilletons über das Stück.– In die Intendanz, bei Plappart, der vom Kakadu schwärmte.– –
Mittag Liesl und Frau Erl (und Frl. Erl) da.– Liesl reist ab.– Gelesen in Goethe über seine eignen Werke, Messenhauser von Telmann.–
Wassermann und Frau. Wasserm. überbot sich heute selbst an übelwollenden Bemerkungen.–
Ins Volksth. Zerbrochner Krug und Kakadu. Der Kakadu war ein enormer Erfolg, ich mußt 7 oder 8mal heraus.– Kramer flüsterte mir taktvoll zu: »Ein Pflaster fürs Zwischenspiel.« – – Vallentin als Regisseur großer Erfolg.– Weisse: »Sie sehn, wir können auch was . . . « Ich aergerte mich, dass ich (schlampert gedankenloser Weise) nur 3% für das Stück gefordert hatte – Salten, Bahr in der Loge.–
Mit O. und Brahm bei »Meissl« genachtmahlt.–