Überlieferung

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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 25. 10. 1906. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8948-7.

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Chronik

Donnerstag, 25. 10. 1906

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Wiener Schnitzler
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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 25. 10. 1906

25/10 Bahr und Fred zu Mittag da. Bahr nach Berlin. Über Politik, Hohenlohe, Bismarck.–
Nm. kam Rotenstern, der nach Paris übersiedelt. Besprechung liter.-geschäftl. Natur. Roman etc.–
Mit O. Bristol, Comm.-Rat Frankfurter; ich begleitete, in einem traurigen Gesellschaftszimmer mit anfangs schwarz verhängtem Pianino zur Gräfin und zur Elisabeth. Frankfurter schien sehr angethan; sprach von Dessau Karlsruhe.
Zwiespältige Empfindungen. Unheimlichkeit des Lebens.
O. sagte kluge und schöne und zärtliche Dinge. Ich war verschlossen, versperrt.–