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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 11. 7. 1908. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8958-5.

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Chronik

Samstag, 11. 7. 1908

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 11. 7. 1908

11/7 Mit Brahm im Wald. Über Polgar. Ich erzählte Brahm, dass ich Sudermann, der sich über die Rosenkritik P.s in der S. u. M. Z. ärgerte, damit beruhigte, dass ich P. ein neidzerfressnes wanzenhaftes Subjekt nannte. Br.: Aber Sie haben mir ihn doch selbst als Talent bezeichnet . . . Ich . . . Ja, – aber ich sehe nicht ein, warum ich gegen Leute gerecht sein soll, die über mich mit Bewußtsein und Vorbedacht lügnerisch, fälscherisch ungerecht schreiben.– Doch empfahl ich Br. zugleich den wirksamen Einakter P.s aus der Schaubühne (Talmas Tod).– Zu erklären bleibt das ganze Wesen solcher Leute doch nur aus der Eigentümlichkeit und Unzulänglichkeit ihrer eignen Produkte. Sie schreiben im wesentlichen talentlos, ohne Eigenart, verständig und lassen sich von dem in ihnen steckenden Kritiker die Produkte gleichsam erst corrigiren, so dass sie leidlich werden.–
1– Über Bahr, Altenberg etc.–
– Spazieren mit Brahm und O.