Kommentar

Freigabe] Nachdem es am Burgtheater am 1. 3. 1899 zum ersten Mal gegeben worden war, wurde es in der Wiener Einrichtung (Umbenennung einer Figur, Kürzung von Freiheitsrufen) in Berlin erneut der Zensur eingereicht und diese »hat soeben das Stück in dieser Form zur Aufführung freigegeben« (Berliner Tageblatt, Jg. 28, Nr. 136, 15. 3. 1899, Morgen-Ausgabe, S. 3).

verkracht … Mark] Cosmopolis erschien mehrsprachig und monatlich, zum ersten Mal im Januar 1896, zum letzten Mal im November 1898. Zum finalen Heft hat Schnitzler Paracelsus (Bd. 12, H. 35, S. 489–527) beigesteuert.

Gratulationsrevanche] Premiere der ersten Wiener Inszenierung von Der Star am 10. 12. 1897.

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Signatur: Wien, Theatermuseum, HS AM 60159 Ba

eh. Karte

Druck
. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 64 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).

Entitäten

Personen
Werke
Institutionen
Orte
  • Berlin (Hauptstadt Berlin, Barlīn, Reichshauptstadt Berlin, Berolino)
  • Steiermark
  • Volkstheater (Deutsches Volkstheater)
  • Wien (K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Bécs, Land Wien, Vídeň, Wenia, Beč, Vindobona (Wien), Vienna)

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 1. 12. 1898. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8588-2.

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Chronik

Donnerstag, 1. 12. 1898

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Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 1. 12. 1898

Lieber Hermann, ich danke dir herzlich für deine freundlichen Glückwünsche. Den »Kakadu« hat die Freie Bühne schon (»Die Neue Deutsche Rundschau« mein’ ich); er soll, während der Recurs wegen der Freigabe im Gang ist, an der »Freien Bühne« in Berlin aufgeführt werden. Jedenfalls ist nun mein ganzer Einakter Abend hinausgeschoben. So ist es vorläufig noch verfrüht, dir von der »Gefährtin«, einem dieser Einakter, zu reden, den ich keineswegs vor der Aufführg erscheinen lassen möchte, den ich aber bisher noch nicht vergeben habe. – Du hoffst meine Kosmopolis-Honorarforderungen durchzusetzen – das wäre sehr schön – denn die Kosmopolis ist verkracht und schuldet mir ungezählte Mark. Also versuch’s.
– Auf baldige Gratulationsrevanche im Volkstheater.
Herzlichen Gruss. Dein
Arthur Sch.
Wien 1. 12. 98