Kommentar

in Wien] Bahr war nicht mehr in Berlin, doch möglicherweise auf dem Semmering.

nachtigalligen Erfolg] Uraufführung von Die gelbe Nachtigall am 10. 12. 1907 am Deutschen Theater.

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Signatur: Wien, Theatermuseum, HS AM 23388 Ba

eh. Brief, 1 Bl., 3 S., Lateinschrift; gedruckter Kopf: »Dr. Arthur Schnitzler / Wien XVIII. Spoettelgasse 7

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. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 100 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).

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Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 16. 12. 1907. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-85D6-A.

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Chronik

Montag, 16. 12. 1907

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Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Franz Nabl, 16.12.1907

Quelle: Reinhard Urbach: Arthur Schnitzler – Franz Nabl. Briefwechsel. In: Studium Generale, Jg. 24, 1971, S. 1256-1270.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 16. 12. 1907

Vertraulich

16/12 907

lieber Hermann,

ich weiss nicht, ob du noch in Wien bist – schreibe dir jedenfalls an deine Wr Adresse, aufsuchen könnt ich dich keineswegs, weil meine Frau sich eben in Reconvalescenz von einem Scharlach befindet – (doch schon gekräftigt genug, um dich herzlich zu grüßen und dir mit mir zu dem nachtigalligen Erfolg schönstens zu gratuliren) – Also unter uns formeller Antrag des Hebbeltheater liegt mir vor: Beatrice nächste Saison, Ritscher als Beatrice. Meine Frage an dich: hältst dus 1) für wahrscheinlich, dass Reinhardt auf die Beatrice reflectirte? 2) hältst du, im Jafalle Deutsches Theater für praktischer als für Hebbeltheater? 3) Zu welcher Zeit wäre Reinhardt zu einer fixen Entscheidg zu veranlassen?)
– Du bist nicht böse, wenn ich dich nochmals um vollkommen vertrauliche Behandlg der Angelegenheit ersuche.
herzlichst der Deine,
Arthur