Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1909–1912. Hg. Richard Miklin, Maria Neyses, Susanne Pertlik, Walter Ruprechter und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1981.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 16. 11. 1910. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8870-A.

Download

Chronik

Mittwoch, 16. 11. 1910

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Erhalt von Isabella Vengerova an Arthur Schnitzler, 14. 11. [1910]

Quelle: Die Korrespondenz von Arthur Schnitzler mit Isabella Vengerova und Zinaida Vengerova. Herausgegeben von Konstantin Asadowski und Martin Anton Müller. In: Hofmannsthal-Jahrbuch zur europäischen Moderne, Bd. 30 (2022), S. 7–91.

Kalliope Verbundkatalog

Postkarte an Gabriele v. Lieben / von Art[hur] Schnitzler

Transkription: "Für die liebendswürdg Übersendg des schönen Halbjahresbandes danke ich bestens. Bestimmt Zusagen kann ich leider beim besten Willen nicht geben." (Freundliche Mitteilung von Martin Anton Müller, Wien, 28.09.2020). 1 Postkarte (9 x 14 cm)

Weiteres

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 16. 11. 1910

16/11 Decorations Probe. Nicht alles fertig. Manches von Lefler schwach. Lehner sehr gut. (Glacis.) – B. zornig über die administrativen Zustände; will Wandel schaffen (wie?). Mit ihm und Thimig über die ungeheuern Mängel des Hauses, Baugeschichte. Hasenauer, Hohenlohes Protégé.– Verschwendung. Thimigs Audienz beim Kaiser, resp. bei der Schratt mit ihm.– Mit B. über das Personal. Die Medelsky unterschätzt er. Bleibtreu hat für ihn einen Geruch von Gulyas und Bier.– Bastei von der Gallerie aus.–
– Brief von Bahr, der über den Med. nicht schreiben will, recht dumm. Gespräch mit O. Wie das social-äußerliche des literarischen Lebens das Wesentliche verfälscht, ja aufhebt. Man hat ein Werk geschrieben – dessen Fehler man nicht verkennt . . . das aber zweifellos zu den merkwürdigen vielleicht bedeutenden seiner Epoche gehört. Man ist daran, dem Publikum, den Freunden – keineswegs etwas übles zu thun, sondern eher etwas zu schenken. Und man sieht diesem Vorgang entgegen mit dem Gefühl, der innern Frage: Also was für übler Dinge werd ich angeschuldigt werden? . . . Das reine Verhältnis zwischen Künstler und Werk erhält immer eine Trübung wenn es der Öffentlichkeit übergeben wird.–
Helene und Frau A. zum Thee.
Hugo und Gerty zum Nachtmahl. Zeigte die Ur-stoffe zu W. L. und Med.;– im Anschluß an ein Gespräch über Louis Fr. und die letzten Vorfälle in seiner Familie. (Mizi, der »Flederwisch«.) – Hugo war sehr amusant, boshaft, liebenswürdig, falsch – wie meist.