Überlieferung

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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1893–1902. Hg. Konstanze Fliedl, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1989.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 10. 1893. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-888B-C.

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Chronik

Montag, 2. 10. 1893

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 10. 1893

2/10 Fifi antwortet lachend auf meinen Abschiedsbrief, kam Abend; es war langweilige Sinnlichkeit.– Dann Freundesmahl zu Ehren Saars von der Dtsch. Ztg. im Sacher.– Anfangs steif; man mußte sich nach den Namen der Nachbarn erkundigen.– Bänkel von Bauer wandte die Stimmung zum guten.– Gemütlich bis 4 früh.– Gespräch mit Burckhard (Direktor) über Shakespeare, Grabbe für die Bühne – mit Bahr über sein Feuilleton über mich.– Berger (Baron) – Lothar, Müller-Guttenbrunn, dem Schwarzkopf das Raimundth. vermieste,– Richard Beer-Hofmann, Karlweis, Karminski (vollkommner Wandel!) – Saar. S. kennt »Sohn« und »Reichtum«. Daraus entwickelt sich ein theoretisches Kunstgespräch über abgethane Dinge, bei dem sich S. als naiv und verständig, Karminski als Heuochs erwies.