Kommentar

Buch] Der Garten der Erkenntnis.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1893–1902. Hg. Konstanze Fliedl, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1989.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 25. 3. 1895. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-88C3-C.

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Chronik

Montag, 25. 3. 1895

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Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 25.3.1895

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Gedruckte Briefwechsel

Samuel Fischer an Arthur Schnitzler, 25.3.1895

Quelle: Samuel Fischer, Hedwig Fischer: Briefwechsel mit Autoren. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main: 1989. (nur Korrespondenz mit Arthur Schnitzler)

Weiteres

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 25. 3. 1895

25/3 Von Mz. I. Brief. Nm. bei Burckhard, ging ärgerlich zu ihm hinauf, kam ziemlich charmirt zurück.– Ich fragte ihn, ob er nicht angewidert sei durch die vielen Rücksichten, die er nach allen Seiten nehmen müsse? Ja, wenn ich mich nobel ausdrücken soll . . . es ist zum Speiben, erwiderte er.– Er sprach von der Hohenlohe, ihrem Beichtvater und manchen andern.–
Bei mir Loris, Richard, Schwarzkopf.– Ueber Andrians Buch, das Hugo überschätzt und über Bahr, den er mindestens ethisch überschätzt.–
Mit Mz. R. bei »uns« – Zum Theil wars rasend schön, zum Theil sekkirte sie unverhältnismäßig, daß sie sich wieder anziehn und überhaupt fortgehn müßte.– Ich mußte, ungesehn von ihr, weinen, so traurig stimmten mich diese Kleinigkeiten, die doch die Keime von einem langsamen und sichern Tod sind. Der Tod ist ja sicher; man muss es nur immer wissen, selbst im ersten und üppigsten Blühn einer neuen Liebe, dann spürt man auch, wo er sitzt. Denn wie die Menschen werden auch die Beziehungen mit ihrem Tod geboren.