Kommentar

Artikel von Poppenberg] Felix Poppenberg: Der litterarische Don Juan. In: Magazin für Litteratur, Jg. 64, Nr. 39, 28. 9. 1895, Sp. 1221–1224.

Theaterbrief] J. J. David: Wiener Kunst. XI. In: Magazin für Litteratur, Jg. 64, Nr. 39, 28. 9. 1895, Sp. 1227–1231.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1893–1902. Hg. Konstanze Fliedl, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1989.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 1. 10. 1895. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-88CB-4.

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Chronik

Dienstag, 1. 10. 1895

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 1. 10. 1895

1/10 Im »Magazin« stand neulich ein Artikel von Poppenberg über Bahr, in dem er u. a. sagt: Darum hat er auch die jungen Wiener lieb, die Schn., Loris, Andrian, die eigentlich nicht viel können, aber (folgte Lob) – Ein Theaterbrief von J. J. David, wo er von der zu erwartenden Liebelei spricht und sagt: sicher das Werk eines klugen, seiner Mittel sichern, spürenden Mannes. Ihm ist überdies eine glänzende Besetzung zugebilligt worden.–
Probe im Burgth.– Ich ließ meinen Walzer im 1. Akt spielen. Dilly: Nein! – Zu Kutschera: Den hat dieser Mann mir 500 Mal vorgespielt! – Hab ich jetzt nicht geweint – (im Probiren).– Die Leute liebenswürdig; besonders Sonnenthal; Burckhard gefiel mir einmal im Ton nicht. Sonnenth. sagt: Wenn der 1. Akt durchgeht, wird es ein Zugstück.– Abds. mit Mz. Rh. spazieren. Scheine mich ernstlich zu verlieben: werde eifersüchtig und unausstehlich.