Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1893–1902. Hg. Konstanze Fliedl, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1989.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 9. 9. 1896. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-88D6-7.

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Chronik

Mittwoch, 9. 9. 1896

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Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Moriz Ehrlich an Arthur Schnitzler, 9.9.1896

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 9. 9. 1896

9/9 Nm. mit Mz. Rh. bei Uns.– Der Gedanke, wieder 3, 4, 5 Mal die Woche mit ihr zusammenzusein, war mir wieder einmal unangenehm, in Hinblick auf die Mißlichkeiten des »Quartier«.
– Abds. mit Gusti, in einem kleinen Vorstadtbeiselgarten, vollkommen leer; sie erzählt mir, wie Mz. I immer spricht von unsern Spaziergängen Abends in den Vorstadtgassen und Nachtmählern in den Vorstadtrest. – wie sie nur vegetire. Tretmühle, in der Art wie sie auf andre seither wirke, sei etwas naiv kindliches – wie sich nichts ändre;– und sie mußte aufhören zu reden, weil sie zu weinen begann.– Sonderbares Leben dieser Gusti: wie sie still und selbstverständlich ihre Jugend dieser Schwester hinopfert, seit jene durch eigne Schuld mich verloren hat.–
Nm. war Bahr bei mir. Burckhard hatte ihm gesagt: Sudermann hat nie so ein Stück geschrieben (wie das Frwld.) – und ein andrer hätte 2 Stücke daraus gemacht.