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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 5. 8. 1904. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-891A-B.

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Chronik

Freitag, 5. 8. 1904

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 5. 8. 1904

5/8 Vm. St. Veit, ohne Bahr zu treffen.– Mittag Paul.–
Nm. 1. Akt neue Ehe.–
Abds. holten uns ab: Fanny Mütter mit Pepi M., ihrem Bruder, der vor 12 Jahren nach Amerika durchgegangen, jetzt Pianola Vertreter und im übrigen, wenn auch weißhaarig der alte Lausbub ist;– Frl. Rothenstein, Leo Vanjung; Frl. Fichtengoltz, und eine Cousine von Vanjung, Großmutter, Ärztin, unterrichtet Blinde in Anatomie, geht im Oktober nach dem Kriegsschauplatz, wird, trotzdem sie Jüdin, als große Patriotin gefeiert, kann sich, trotzdem sie als Patriotin gefeiert wird, ihren Pass doch nur mittelst Bestechung rechtzeitig verschaffen, hat den Attentäter Plehwes gesehen; Pawlow der Leibarzt des Czaren rief aus, vor Zeugen. »Hat den Bluthund endlich sein Schicksal ereilt –« Im Türkenschanzpark soupirt –