Überlieferung

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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 17. 6. 1905. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-892E-5.

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Chronik

Samstag, 17. 6. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Max Reinhardt an Arthur Schnitzler, 17.6.1905

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Der Briefwechsel Arthur Schnitzlers mit Max Reinhardt und dessen Mitarbeitern. Otto Müller Verlag, Salzburg: 1971.

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 17. 6. 1905

Zemlinsky bei uns. O. sang ihm vor. Er fand schönes Material; die Stimme aber noch ganz unausgebildet – und die Zeit zum Partienstudieren (wofür wir ihn eventuell gebeten) noch nicht gekommen. O. war sehr herunter.–
Nm. fuhren wir nach Rodaun. Zuerst bei Richard’s; dann zu Hugo; Spaziergang zum Jägerhaus (auf dem Weg Mayer, der H. besuchen wollte), Entzücken an der Landschaft.– Über Bahr (Mildenburg), Burckhard, der in ein 19j. Mädl verliebt sein soll und wieder ganz jung, neulich in Hugos Loge »wie betrunken«.– In Bahrs Leidenschaft steckt für Hugo eine Spur Affectation (es sei z. B. nicht »echt«, dass er B. seit Monaten nicht mehr zu Hugos käme) – Bahr, Burckhard, die »Todgeweihten«.– – Hugo räth mir, doch das Gewicht meines Namens zu finanzieller Steigerung auszunützen (Brahm).– – Wir nachtmahlten im Garten.– Vom nächsten Jahr hängt viel, viel ab.– Hugo, der schon mit 16 J. in der Landschaft seine verlorene Jugend beweinte.–