Kommentar

kam … hin] Er kam Weihnachten 1906 nach Wien und blieb bis 23. 1. 1907.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

Entitäten

Personen
Werke
Orte
  • Baku
  • Berlin (Hauptstadt Berlin, Barlīn, Reichshauptstadt Berlin, Berolino)
  • Russland (Russische Föderation, Russian Federation, Russian Soviet Federated Socialist Republic, Russian Soviet Federative Socialist Republic, Russian Socialist Federative Soviet Republic)

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 13. 1. 1907. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-894B-4.

Download

Chronik

Sonntag, 13. 1. 1907

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 13. 1. 1907

13/1 Vm. bei Bahr. Später Handl dort.– Über Zeitungslügen und Errichtung eines Berichtigungsbureaus – (Er kam aus Berlin, geht in 20 Tagen wieder hin, Regisseur bei Reinhardt.) (Reinh. Unverlässlichkeit und Respekt, ja Angst vor Edmund dem finanz. Bruder.)
– Nm. Frl. Belle Wengerow bei uns. Brief ihrer Schwester, bezügl. Verwertung meiner Stücke in Rußland, Antrag der Komissarschewskaja. Mittheilung, dass ihre Nichte eben die Katharina im Ruf spielt, u. zw. – in Baku, wo das Stück wie beinah überall in Rußland großen Erfolg hat. Ich habe nichts davon.– Zustände in Rußland; Beschäftigung der künstlerischen Jugend mit aussichtslos metaphys. Fragen, was Belle W. Herzzustände verschlimmert.–
Walter’s bei uns (zum 1. Mal). Er leuchtet sozusagen von Musik. Über Strauss (der Schuhsohlen componirt), Reger (guter betrunkener Musiker . . . das ist schön – das ist auch schön . . . ) – Pfitzner stellt er am höchsten. Über Mahler (der »Un«mensch), Frau (Alma’s Einfluss).– Frau W. zu O. über ihre Zukunft,– Schwierigkeiten der Bühne, was O. bedenklich und kleinmütig stimmte.