Überlieferung

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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1917–1919. Hg. Richard Miklin, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1985.

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 12. 1918. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-895E-F.

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Chronik

Dienstag, 24. 12. 1918

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Wiener Schnitzler
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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 12. 1918

24/12 Spazieren gehend Dr. Ganz, Prof. Gärtner, Tressler getroffen, politisches Gespräch. Ganz für Anschluss an Deutschland; nennt die Czechen ein Sklavenvolk; schimpft auf Habsburg, Bahr, Pannwitz. Auch die Sicherheitsverhältnisse noch sehr flau.–
Von Auernheimer vortreffliches Feuilleton über Bernh. – Reichspost anständiger als sonst. Polgar unbeherrscht neiderfüllt, so daß dieser wirklich geistreiche Recensent dumm wird und findet: »Mit Kunst hat das Stück nichts zu thun.«–
Nach Tisch mit Heini Wolfs Ital. Serenade.
Zur Bescherung Hans (vorher),– Gustav, Gerty und Lili Landesberger; Kara Leitner, Kolap.– Gustavs Gesundheitszustand macht mir Sorgen.–
Noch ein weniges am »Weiher«.–
N. d. N. mit Heini Mahler Zweite.
Las in Manns »Unterthan« weiter.