31/12 Sehr unklare Träume; in denen
Hugo eine Nebenrolle spielte, sowie eine Vortragsreise in die
Tschechoslowakei (?).
Föhn.– Morgen z. Th. mit »Ordnen« im Schlafz. verbracht. Schwere Bedrückung durch
das Ohrenleiden.– Bittre Stimmung gegen
O.; Bangigkeit wegen ihres bevorstehenden Aufenthalts hier.– Gefühl der Unzulänglichkeit
aller meiner Beziehungen zu Menschen.–
Maler
Erwin Pendl erscheint, für sein Autogr.-Album eine Unterschrift erbittend;– von seinen social-juridischen
Bestrebungen erzählend; interessirt sich für die an der Wand hängenden alten (»Ahnen«)photographien.–
– Mit
Schmidls (nachdem ich
Paula etc. gesprochen) und
Richard herum;
Richard erzählt von
Berlin, wo er zu den Proben von
Charolais war, die zuerst wegen Strike, dann wegen
Moissi Erkrankung abgebrochen werden mußten.–
Mit
Heini nach Tisch ein
Bach Prel. mit Fuge. Dann liest er mir ein Stück aus dem
Th. Mann’schen Hochstaplerroman vor.–
Nm. Zeitungen . . . An der
Doppelnov.–
Mit
Lili Rmdth. Bahrs Meister (
Klöpfer, außerordentlich).
Heini den »
Balsam« zu leise (man rief »lauter«).
N. d. N. zu
Salten’s; mit den
Kindern. Sprach
Tressler (seine letzte
czechosl. Gastspielreise),
Schönherr,– (Steuersachen) seine
Frau (frühere
Chiavacci) – über »
Es«, u. s. w.
Lili tanzte.– Ich ging schon vor zwei, in etwas trüber Stimmung, las zu Hause noch Zeitung,–
und
Sudermanns Lebenserinnerungen weiter.