Kommentar

Hängt … Wegen] Bislang nicht im Nachlass gefunden.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1913–1916. Hg. Richard Miklin, Susanne Pertlik, Walter Ruprechter und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1983.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 18. 11. 1916. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8998-C.

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Chronik

Samstag, 18. 11. 1916

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Traum vom 18. November 1916

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 18. 11. 1916

18/11 Hatte gestern, allerlei durchsehend, auch ein paar Verse gefunden, die s. z. für Bahr bestimmt waren (glaub ich) und daran gemodelt, besonders eine Stelle: »Hängt der Mittag schwül entfacht Über unsern Wegen« – Daraufhin träum ich heut, dass ich auf einem Riesenplatz in Salzburg mit Bahr daherkomme, er etwa in Lidomantel; wir setzen uns an ein Tischchen, blendende Sonne trotz November, heiss, und Bahr spricht sehr ruhig über seinen Katholizismus.–
Besorgungen; Blumen für O. u. s. w.–
Nm. Notizen zum »Sohn«.–
Abd. mit O. und Gund ins Conzert von O. Lili weint, dass sie nicht mitgeht. Heini hat die ersten langen Hosen, geht mit »Wucki« (dem neuen »Fräulein«).– Kälte und Schneetreiben.– Ich sitze (Kl. Konzerthaussaal) zwischen Prof. Hupka und Stephi, die (verweint) viel zu spät kommt. O. singt Brahms, Schubert, Wolf. Anfangs nicht frei, dann manches sehr gut. »Wegweiser« am besten, sowie »Tretet ein«, und die Zugaben (Salamander, Meine Lieb ist grün). Viele Blumen, sehr viele Bekannte gratuliren zum Schluss im Künstlerzimmer. Stimmung gut. Richard spricht von der »Wunderkur« durch Steiner.– Frau Askonas, Rosa Gußmann, Elschen Speidel, viele andre.–
Fahre mit O. und den Blumen heim, Schmidls nachtmahlen bei uns. Schm. erzählt von Rabitsch’ Fliegerkunst, Orden, trüber Jugend.– O. leidlich zufrieden mit dem Ausfall.–