Kommentar

vielleicht … anhebt] Vgl. Hermann Bahr: Tagebuch. 23. Oktober. In: Neues Wiener Journal, Jg. 26, Nr. 8974, 27. 10. 1918, S. 5.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1917–1919. Hg. Richard Miklin, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1985.

Entitäten

Personen
Werke
Institutionen
Orte
  • Berlin (Hauptstadt Berlin, Barlīn, Reichshauptstadt Berlin, Berolino)
  • Deutschland (Bundesrepublik Deutschland, West Germany, Federal Republic of Germany)
  • München (Monacho)
  • Wien (K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Bécs, Land Wien, Vídeň, Wenia, Beč, Vindobona (Wien), Vienna)
  • Währinger Cottage
  • XIII., Hietzing

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 5. 11. 1918. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8A3C-4.

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Chronik

Dienstag, 5. 11. 1918

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 5. 11. 1918

5/11 In Hietzing bei Popper. Über Colbert, den Herausgeber des Abend; ein guter Freund P.s; ein hetzerischer Schubiak, früher Ausbeuter;– er schwebt in einer ernsten Gefahr, erzählt P. (ich war zu einem tel. Gespräch gekommen), und er P. sei beauftragt ihn zu warnen.– Über die Entente Bedingungen. Daß der deutsche Kaiser noch nicht abdankt, habe darin seinen Grund (erzählt ein von Berlin kommender), daß die Generäle ihn für diesen Fall mit dem Tod bedrohen.
– Die Abreise Landesberger’s (auch Gerty und Lili mußten nach) scheint in Drohbriefen begründet.–
Nm. Tgb. 89; Notizen.–
Zum Thee Frisch, der nach München zurück fahren dürfte, Schott, der Dies irae bringt (von Wildgans, mit welchem Stück nach BahrN. W. J. – »vielleicht eine neue Epoche der Literatur anhebt«).–
Ruhe in Wien. Beruhigung im Cottage.–