Überlieferung

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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1917–1919. Hg. Richard Miklin, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1985.

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 11. 1918. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8A41-D.

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Chronik

Samstag, 2. 11. 1918

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 11. 1918

2/11 Düstres Nebelwetter.– Zu Gisa. (O. war schon von ihrer Idee abgekommen.) – Bristol bei Faesi; sprach nur die Schwester.–
Bei Gustav. Das Gespräch war gegeben.– Nichts ist unmöglich in der nächsten Zeit.–
Nm. packen wir etliche Koffer. Wenn wir doch auf diese Tage bald wie auf einen bösen Traum zurücksehn könnten!–
Bei Generaldirector Horch (im Haus das einst Kainz bewohnt) Berathung einiger Villenbesitzer über Sicherheitsmaßnahmen. (Hofr. Thimig, Siegfried Loewy, Commerzialrat Duschnitz, Kuffner, Hofr. Kobler u. a.) Es kam nicht sehr viel heraus.
– N. d. N. bei Salten, der mir erzählt, Andrian wäre bei ihm gewesen;– habe ihm seinen Conflict mit Bahr mitgetheilt, Rath erbeten, den nun S. von mir wünscht. Die Sache ist unhaltbar. Heine wird wahrscheinlich Director. Beide, Bahr und Andrian tragen ihre Angelegenheiten dem Cardinal vor; was nicht hindert, daß B. nun ins nationalrätlich-sozialdemokratische segelt. Morgen wird er Bolschewik sein. Andrian in einiger Angst vor der Presse. O Menschen.–