Kommentar

nicht … sorgen] Am 9. 8. 1902 war der Sohn Heinrich auf die Welt gekommen.

Überlieferung

Versandverlauf

Archivzeuge

Signatur: Wien, Theatermuseum, HS AM 23353 Ba

eh. Brief, 1 Bl., 2 S., Blattecken vermutlich beim Brieföffnen beschädigt

Druck
. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 76 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).

Entitäten

Personen
Orte
  • Wien (K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Bécs, Land Wien, Vídeň, Wenia, Beč, Vindobona (Wien), Vienna)

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 3. 10. 1902. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-85A4-2.

Download

Chronik

Freitag, 3. 10. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 3. 10. 1902

Wien, 3. 10. 902

lieber Hermann, zu einem einmaligen Beitrag, der natürlich die Höhe einer Monatsrate überschreiten und gelegentlich auch wiederholt werden könnte, bin ich gern bereit – zur Auszahlung einer monatlichen noch so kleinen Rente wünsche ich mich nicht zu verpflichten.
Da man über meine Vermögensverhältnisse, die allerdings niemanden angehen, übrigens sonderbare Ansichten zu hegen scheint, die mir manchmal unbequem werden, bitte ich dich, die freundliche Briefschreiberin zu belehren, dass mein Einkommen aus meinem »Vermögen« zwischen 7 und 800 Gulden jährlich schwankt und ich im übrigen auf den Ertrag meiner Feder angewiesen bin. (Und dir ist es ja wohl bekannt, dass ich nicht für mich allein zu sorgen habe.)
Herzlichen Gruss, und auf sehr baldiges Wiedersehen.
Dein
Arthur Sch