Kommentar

massier] Unsichere Lesart. Ein ›massier‹ war eine Art Waffenträger, teilweise auch als Leibwächter dienend, der bei Zeremonien bis in die Gegenwart existiert. In einer weiteren Bedeutung handelt es sich in einem Künstleratelier um einen Schüler, der für Assistenzzwecke eingesetzt wurde und der dafür zuständig war, das Lehrgeld einzuheben.

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Signatur: Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b

eh. Brief, 1 Bl., 1 S.

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  • Wien (K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Bécs, Land Wien, Vídeň, Wenia, Beč, Vindobona (Wien), Vienna)

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Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 9. 2. 1905. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8692-5.

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Chronik

Donnerstag, 9. 2. 1905

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Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 9. 2. 1905

9. 2.

Lieber Arthur!

Von den Leuten, bei welchen ich herumgefragt habe, weiß Niemand ein deutsches Wort für massier, schon deshalb nicht, weil wir die Institution gar nicht haben.
Ich habe mehrere anonyme Briefe bekommen, in welchen ich beschimpft wurde, weil ich »Freiwild«, Dein »bestes Stück«, nicht genug gelobt hätte, denk Dir!
Deine liebe Frau und Dich herzlichst grüßend bin ich
Dein alter
H.