Lieber Hermann! Aus Ihrem
Salzburger Brief hab ich entnommen:
I. Dass Sie nur meinetwegen über
Salzburg wollen
III. Dass All das nur wegen eines Tages geschieht.
Schön wär es gewesen wenn wir doch zwei Tage hätten in
Salzburg sein können. Zwischen
Mirabell Hellbrunn,
Pferdeschwemme und
Hohensalzburg und irgend einer Spazierfahrt am Abend zwischen Feldern
am und Gehöften hätten sich ein paar Stunden wol gefunden, wo ich gerne mein
Stück (das noch unfertige – heu!) Ihnen vorgelesen, und Sie mühelo
os zugehört hätten. So hätte das Stück den Tag gefüllt und für
Salzburg, und uns Beide wäre nichts übrig geblieben. Ein Unrecht gegen alle Drei. Ich will
jetzt recht fleissig sein, vielleicht giebt sich dann Ende des Monates, irgend eine
Geleg
enheit uns noch vor
Wien zu sehen.
Arthur kommt Ende August nach
Ischl.
Hugo hat sich heute Vormittag bei mir gemeldet.
Die drei schon vernunftbegabten von uns
Paula,
Mirjam und ich grüssen Sie von Herzen, die andern
zwei liegen jetzt faul und verfressen im Gras.