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Signatur: Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, 85.1.1758

eh. Brief, 1 Bl., 4 S., Bleistift

Druck
Arthur Schnitzler, Adele Sandrock: Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Hg. Zusammengestellt von Renate Wagner. Wien, München: Amalthea 1975, S. 148.

Entitäten

Personen
Werke
Orte
  • Café Luitpold
  • München (Monacho)
  • Wien (K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Bécs, Land Wien, Vídeň, Wenia, Beč, Vindobona (Wien), Vienna)

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Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Adele Sandrock, [5.] 6. 1894. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8787-1.

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Chronik

Dienstag, 5. 6. 1894

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Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Adele Sandrock, 5.6.1894

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Adele Sandrock, 5.6.1894

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

Gedruckte Briefwechsel

Richard Beer-Hofmann, Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 5.6.1894

Quelle: Hugo von Hofmannsthal, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel. Hrsg. Eugene Weber. Frankfurt/Main: S. Fischer Verlag 1972.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Adele Sandrock, [5.] 6. 1894

München, AnfJuni

Meine geliebte Dilly,

bin noch im Café Luitpold, aber nach dem Speisen, zwischen zwei Gallerien – und zwischen zwei großen Dichtern. –
Bahr ist heute früh gekommen.–
Gestern Abend waren wir bei der »Jugend« von Halbe . Sehr interessantes Stück das in Wien wahrscheinlich verhöhnt worden wäre.–
Dein Telegramm, Schatz, fand ich gestern Abend – nun ist hoffentlich Dein Fieber und die Schmerzen völlig weg – Aber, Kind, Kind, dass diese »Aufklärung« – nothwendig war – das hab ich doch nicht gedacht. Ich bin ja ein Säugling des Mistrauens gegen Dich!–
So sind nun bald 3 mal 24 Stunden, dass ich – von den telegraf. Worten abgesehn, nichts, gar nichts von dir gehört. Morgen bekomm’ ich wohl einen Brief. Ich reise Donnerstg u Freitg von hier ab, – wird rechtzeitg telegrafirt –
Im ganzen fühl ich mich recht wohl – abgesehen von der Sehnsucht nach den lieben Worten und nach den süßen Küssen, die mir in Wien das Leben – nach halb zehn versüßen und verschönen.
Hast du mich lieb? – Mir ist, als hätt ich dich Wochen lang nicht gesehn –
Leb wohl, mein geliebter Schatz und tausend Küsse! Dein dein
Arth