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Ich liebe Dich doch.] Kopfüber zum Text am oberen Blattrand.

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Signatur: Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, 85.1.4409/1

hs. Brief, 1 Bl., 4 S., von Schnitzler datiert: »16/1 95«

Druck
Arthur Schnitzler, Adele Sandrock: Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Hg. Zusammengestellt von Renate Wagner. Wien, München: Amalthea 1975, S. 230–231.

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  • Wien (K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Bécs, Land Wien, Vídeň, Wenia, Beč, Vindobona (Wien), Vienna)

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Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, [16. 1. 1895]. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-878B-D.

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Chronik

Mittwoch, 16. 1. 1895

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Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 16.1.1895

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 16.1.1895

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

Weiteres

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, [16. 1. 1895]

Mittwoch – 3 Uhr Nachts

Mein geliebter angebeteter Arthur – Kind – Kind – süßes trotziges boshaftes störrisches Kind – aber lieb – lieb – unsagbar unsagbar lieb – Engel!

Eigentlich müsste ich Dir heute den Abschied geben – denn Du warst frechnamenloss frech – gemütsroh – – wild – boshaft – gleichgiltig! –
Na – ich habe ja »Gott sei Danck« 13 Monate Zeit gehabt mich daran zu gewöhnen, und darum zürne ich Dir nicht – sondern – sage Dir feierlich – Arthur – ich liebe Dich so rasend so schrecklich – dass ich vor lauter Liebe zu Dir blödsinnig bin! – Du – süßer Hund Du! Hach!
Ich liebe Dich doch.
FelixFelix – war heute – zwei Stunden bei mir – –
– – –
– – –
Also – Du willst mich nicht seh’n! – Gut – übereile Dich nicht Schatz – es wäre ja auch zu viel verlangt vor so einer großen Gesellschaft zu mir zu kommen. Nur, theile ich Dir mit dass ich am Freitag keine Zeit habe – ebenso Samstag und Sonntag. Samstag gehe ich mit Salten nach der Vorstellung soupiren – Sonntag habe ich Bahr bei mir – und Montag bin ich für Dich zu sprechen, solltest Du nicht in ein Theater gehen (?) ja – ja – dann komme zu mir.
Leb wohl Du – Du – ah wie nenn ich Dich Scheusall –. Der
Diltsch
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