Kommentar

Schütz] [O. V.:] Deutsches Volkstheater. In: Neue Freie Presse, Nr. 10518, 2. 12. 1893, S. 7.

Granichstädten] [O. V.:] Deutsches Volkstheater. In: Die Presse, Jg. 46, Nr. 333, 2. 12. 1893, S. 11.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1893–1902. Hg. Konstanze Fliedl, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1989.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 12. 1893. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8890-5.

Download

Chronik

Samstag, 2. 12. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 2.12.1893

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Gedruckte Briefwechsel

Olga Waissnix an Arthur Schnitzler, 2.12.1893

Quelle: Arthur Schnitzler und Waissnix, Olga: Liebe, die starb vor der Zeit. Ein Briefwechsel. Mit einem Vorwort von Hans Weigel. Mit 16 Seiten Kunstdruckbildern. Hg. v. Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Wien, München, Zürich: Verlag Fritz Molden 1970. (PDF: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at)

Weiteres

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 12. 1893

2/12 Kritiken nicht gar so übel; außer den antisemit. Blättern. Perfid dumm Schütz; auch Granichstädten. – Der Riesenerfolg der S. wohl absichtlich nicht recht hervorgehoben.– Im Volkstheater.– Bei Kadelburg.– Bei der S.– Sie im Bett. Ihre sinnlich höhnischen Augen. Erzählt mir von ihrem Verhältnis mit B-d; »einziger«, den sie geliebt!– Wieso hab ich dieses Vertrauen zu Ihnen.– Plötzlich küsst sie mir die Hand.– Sie nehmen das so ruhig hin?– »Sie experimentiren vielleicht . . . Wen lieben Sie jetzt – Robertus–?–« »Nein, Kamerad.– Ich muss nur an einen denken. Abends Schatten . . . « Plötzlich rasende Küsse.– »Ich hab dich lieb!– Was soll das nur werden?«– –»An wen denkst du?« (in meinen Küssen). Auf mein Mißtraun: »Spiel nicht den Fedor Denner.« – Schwester kam.– Nm. Bahr, Salten, B.-Hofmann da.– Abd. im Theater.– M. für die nächste Woche nicht mehr angesetzt,– 3. Akt zu ändern.– Ziemlich leeres Haus, sehr viel Beifall; auch nach dem 3. Akt, den ich gekürzt hatte.– In der Loge mit den dreien.– Nach dem 2. Akt auf die Bühne zur S. – »Komm heut zu mir zum Abendessen.« Ich lehnte in Hinblick auf meine Freunde ab.– »Hast du mich lieb?«