Überlieferung

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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 10. 2. 1906. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-893D-4.

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Chronik

Samstag, 10. 2. 1906

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 10. 2. 1906

10/2 Vm. dictirt Briefe etc.–
Nm. mit Grethe S. eine Suite von Bach.
Abd. Burg, Spätfrühling von Georg Hirschfeld. Seit Lees Examen erlebt ich keinen ähnlichen Abfall. Todtenstille am Schluss.– Es ist doch eine unmoralische und fürchterliche Sache, vom Dichten leben zu müssen. Dieses Stück ist eines der reinlich-innerlich leeren Dinge, gegen deren Analogien in jedem andern Beruf nichts einzuwenden wäre.–
Sprach Bahr, Trebitsch, Rosenbaum, Weilen u. a.– Großmann und Polgar krochen an mir vorüber und steigerten den Ekel, der mich den ganzen Abend umwallte.–