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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 4. 5. 1906. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8940-F.

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Freitag, 4. 5. 1906

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 4. 5. 1906

4/5 Vm. Tennis (Kaufmann, Speidel, Frl. Erl).–
Abd. im Wiednerth. erstes Gastspiel des Lessingth.– War mit O. in Brahms Loge; ebenso Kainz.– »Puppenspieler« begann; Bassermann sehr ergreifend; Stieler, die Hoffmann – Die Inscenirung miserabel.– Aufnahme flau; man rief wohl nach mir, ich erschien nicht.– Dann Elga. Wirkte auch, trotz Rittner und Triesch, nur mäßig.– Ich hörte zum Verzweifeln schlecht.– Der »Puppenspieler« ist ein schwaches Ding.–
Mit O., Brahm, Kainz, Bahr und Frau im Imperial genachtm.– (Dort auch Minnie mit Mutter und Schwester gesprochen. Durch meinen Roman (Else Ehrenberg) bin ich mit Minnie innerlich wieder intimer.) – Zu Kainz ist kein Verhältnis zu gewinnen. In höherm Sinn wohl auch zu Bahr nicht. Menschlich ist mir Brahm näher; er ist auch wärmer als die beiden.–