Kommentar

auf meinen Wunsch] .

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

Entitäten

Personen
Werke
Orte
  • Berlin (Hauptstadt Berlin, Barlīn, Reichshauptstadt Berlin, Berolino)
  • Kammerspiele Berlin
  • Kleines Theater
  • Restauration Türkenschanz-Park
  • Russland (Russische Föderation, Russian Federation, Russian Soviet Federated Socialist Republic, Russian Soviet Federative Socialist Republic, Russian Socialist Federative Soviet Republic)
  • Wien (K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Bécs, Land Wien, Vídeň, Wenia, Beč, Vindobona (Wien), Vienna)
  • Österreich (Republik Österreich, Republic of Austria)

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 20. 4. 1907. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8950-D.

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Chronik

Samstag, 20. 4. 1907

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 20. 4. 1907

20/4 Bahr, der über Tisch war. Er hält daran fest, sich in Berlin wohl zu fühlen (was aber nur körperlich zu nehmen ist) – Lbl. in den Kammerspielen aufzuführen war Reinhardt entschlossen; Holländer war dagegen.– Nun schlug Bahr auf meinen Wunsch »Märchen« vor (das außer in Wien deutsch nie gegeben und in Rußland Rep. Stück) – keiner hat es bis heute nur gelesen. So sieht es mit meiner »Stellung« aus.– – Ich constatirte die halb unbewußte Hetze gegen Oesterreichertum in Berlin, wovon B. nichts sehen will.– U. a. sagt er . . . »Treue hab ich nur im Nibelungenlied gefunden und bei einigen Juden.« –
Mirjam Horwitz (mit dem Kl. Th. hier) und später die Pianistin Frl. Springer (die einiges vorspielte).–
Liesl und Olga ins Theater (Tasso), ich spazieren und im Türkenschanzrest. gegessen; dann zu Haus in den Platen Tagebüchern. Kopfdruck und -weh; und totale Arbeitsunfähigkeit; insbesondre wag ich nicht nach meinem Roman zu sehn – vielleicht gerade deshalb weil er für die nächste Zeit materiell meine einzige Hoffnung ist.