Überlieferung

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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 13. 11. 1908. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8959-4.

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Chronik

Freitag, 13. 11. 1908

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Wiener Schnitzler
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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 13. 11. 1908

13/11 Vm. bei Wärndorfer. Er wollte aus dem Reigen den Dialog »Schauspielerin Graf« aufführen, hatte schon die polizeiliche Erlaubnis, Rollen ausgetheilt – und war höchst ungnädig, als ich die Erlaubnis verweigerte; angeblich besonders weil ers der Rossi versprochen.–
Nm. Frau Joh. Freund Bergmeister und Frl. v. Stockert-Meynert da, Einladung zur Aufführung eines Blindenstücks überbringen.–
Frl. Kipiany da.
Hr. Albert Ehrenstein, dem ich einiges über seine Skizzen zu sagen hatte; er äußerte wieder viel kluges.–
Bei Mama en fam. (ohne O., die bettlägerig war).
Bahr reist herum, hält Vorträge über mich, schrieb mir neulich, auch dass ich letztes Heft »Morgen« lesen solle, mit seinen Bemerkungen über »Weg ins freie«. Ich las sie; sie sind fabelhaft dumm. Im übrigen ist er in all seiner Unfähigkeit jemals irgend eine Sache klar, frei, rein anzusehen, ein wundervolles Exemplar Mensch.