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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1903–1908. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1991.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 11. 1908. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-895B-2.

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Chronik

Dienstag, 24. 11. 1908

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 11. 1908

24/11 Vm. spazieren, im Kfh., über Bourbonen nachlesen (zum Medardus).–
Brief von Hugo, Anschluss suchend, jene »Verstörtheit« über den »Weg« schon auf den Nervenzustand schiebend.–
– Zum Medardus gesonnen, notirt.
Mit O. Volksth. Bahr, tiefe Natur und Krampus; letztres wirkt sehr hübsch.–
Im Nachhausegehn Gustav Schw. getroffen, der mich fast erbittert aufforderte, ich solle Hardt doch fragen, warum Tantris im Laufe der letzten 3 Akte weder von Isolde noch von sonst wem erkannt werde.– Productivität und Neigung Gelten zu lassen (nicht zu verwechseln mit Verständnis) stehen in umgekehrtem Verhältnis; es zeigt sich an Gustav und Richard, in ungleicher Weise.