Kommentar

Intendant] Er war Ende April zum Leiter des Münchner Nationaltheaters (ehemals Hoftheater) ernannt worden.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1923–1926. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1995.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 3. 7. 1924. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8969-2.

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Chronik

Donnerstag, 3. 7. 1924

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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 3. 7. 1924

3/7 Allein im Coupé die Nacht bis München.–
Von München bis Salzburg mit Cl. Franckenstein und Frau (er ist jetzt wieder Intendant);– wir plaudern über Hugo, Andrian, Bahr, u. s. w.–
Salzburg. Oest. Hof.– Nm. müd im Zimmer.
Hr. Klobasser (seit 30 Jahren flüchtig bekannt) jetzt in S. ansässig gibt mir »aus Verehrung« rothe und weiße Alpenrosen.
Heinrich Mann kommt verabredeter Maßen aus Gastein an;– wir plaudern im Café Bazar und spazieren dann um den Nonnberg;– über politisches; seine Gefährdung;– über Brandes und dessen herrliche Arbeitskraft, über Verleger und geschäftliches;– über mein neues (ihm noch unbekanntes) Stück.– Nachtm. im »Bristol«; dann im Café Bazar mit A. Latzko (der sich nach dem Krieg durch seine pazif. Bücher und Novellen bekannt gemacht, seit 4 Jahren hier, im Hotel, lebt, Correspondenzen etc.), und Stefan Zweig.