Kommentar

Handls »Bahr«] Willi Handl: Hermann Bahr. Berlin: S. Fischer 1913.

Las wieder] Das heißt den Abdruck im Hermann Bahr-Buch, S. 249–253. .

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1913–1916. Hg. Richard Miklin, Susanne Pertlik, Walter Ruprechter und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1983.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 29. 6. 1913. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-897A-F.

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Chronik

Sonntag, 29. 6. 1913

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Raoul Auernheimer, 29.6.1913

Quelle: The Correspondence of Arthur Schnitzler and Raoul Auernheimer with Raoul Auernheimer’s Aphorism. Edited with introduction and notes by Donald G. Daviau and Jorun B. Johns. Chapel Hill: The University of North Carolina Press, 1972 (University of North Carolina Studies in the Germanic Languages and Literatures, 73).

Weiteres

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 29. 6. 1913

29/6 S.– Vm. auf den Feldern gegen Pötzleinsdorf; mit Schönherr. (Über Immunität, Infection;– »freien Willen« der Bacillen,– Disposition;– – über den Schuften Müller GuttenbrunnSch. will seine (M. G.s) Denunziation photographiren lassen und ev. weitres unternehmen; über den Neid – (nicht viel auf Talent, mehr auf Ruhm, unstillbar auf Geldverdienen) über Robert Hirschfeld (auch gegen Schönherr (Glaube und Heimat) hat er den Katholizismus in Schutz genommen); u. s. w.) – Auf dem Heimweg gesellt sich Ebermann bei;– ein myxoedematöser Greis –. Sch. erzählt später, wie Ebermann bei Speidels (seines Preisers) Begräbnis hinter dem Sarg gegangen sei, selbst schon ein Vergessner! –
– Nm. bei Heini oben Bangs Zusammenbruch ausgelesen.–
Handls »Bahr«, dann das »Bahrbuch« durchgeblättert. Las wieder seinen »Glückwunsch« an mich.– So keine Ahnung von mir zu haben! – Niemand hat es so leicht auf der Welt als der Feuilletonist – niemand so schwer als der Dichter.–