Kommentar

Lehne ab] Am 14. 11. 1918 besucht er wieder eine Generalprobe, Goethe: Die natürliche Tochter.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1917–1919. Hg. Richard Miklin, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1985.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 19. 10. 1918. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8A3D-3.

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Chronik

Samstag, 19. 10. 1918

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Tagebuch
Wiener Schnitzler
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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 19. 10. 1918

19/10 Vm. bei Gisa und Hajek. Schwarzseherisches.–
Bei Faesi im Bristol, der noch liegt. Politisches.
Bei Julius. Karl aus dem Feld ein paar Tage hier.– Voraussichten, Möglichkeiten von Unruhen in Wien. Julius räth, einzelnes in Sicherheit zu bringen. Welche Zeit!–
Poldi Andrian bat mich teleph. »ein für alle Mal« in seine Loge zu den Generalproben. Lehne ab; ob er von meinem Brief an Bahr nichts wisse,– er behauptet (fälschlich) nein.– R. Strauss (tel. Specht) hat von der Intendanz den Wink bekommen – keinen Juden zu engagiren!–
Kinder, mit Ruthen, am Türkenschanzpark, im Takt schlagend: »Noch ein Jud – noch ein Jud.« (Naema B.-H.)–
Zum Thee Schott.–