Kommentar

Sünden … Dramas] .

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1920–1922. Hg. Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1993.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 5. 1. 1922. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8A47-7.

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Chronik

Donnerstag, 5. 1. 1922

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Schnitzler geht ins Kino, 5. Januar 1922

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 5. 1. 1922

5/1 Immer übler die Morgenstunden; durchgewühlt und hoffnungslos . . .
In der Schule von Lili; von Gerda die Aufgaben etc.–
Dictirt Briefe, Aphoristisches.
Nm. am Verführer.–
Zum Thee Werfel; brachte mir »Bocksgesang« (das ich schon gelesen). Sagte ihm einiges darüber und zugleich über die »Sünden wider den heiligen Geist des Dramas« im allgemeinen (Ruf,– Charolais – Ringelspiel –). Wir sprachen über lyrische, epische, dramatische Kunst- und Lebensform; es war ein wohlthuendes Niveau.–
In ein Kino.–
Telegr. Heini; morgen Ankunft der Kinder. In die Freude – ein heftiger Schmerz, daß nun O. wieder alleinbleibt. Ahnt sie es auch nur?– Ahnt sie wie ich unter ihrem Schicksal, ihrem Leid – wahrscheinlich tiefer leide, als sie selbst?–