Kommentar

Wagnerheim] Unklar, vielleicht Villa Wahnfried in Bayreuth.

Überlieferung

Archivzeuge

Signatur: Wien, Theatermuseum, HS VM 843 Ba

In: 17 und drei zusammengebundenen Heften, eh., einzeln von Anna Bahr-Mildenburg paginiert, hier Heft 10, beschriftet »28. X. – 3. XI.«, 17 Bl., S. 5.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Aufzeichnung von Hermann Bahr, 28. 10. 1918. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8A4E-0.

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Chronik

Montag, 28. 10. 1918

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 28. Oktober 1918

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Aufzeichnung von Hermann Bahr, 28. 10. 1918

28.

Nachmittag Werfel zwei Stunden bei mir. Jüdisch hymnisch. – Sein höchstes Tolstoi. – Verachtg der überlieferten Form, worüber er spricht wie Arno Holz 1885. – Das Menschliche geht ihm übers Künstlerische. – Unverhältnis zu Wildgans, den er als bürgerlich, subaltern und künstlerisch unaufrichtig empfindet. – Sein jüdisches Medusenhaupt. – Gespräch über »realisierbare Utopie«, mit Akzent auf beiden.
Abends bei Berta Zuckerkandl mit Schnitzler, Olga, Friedell – später allerhand Menschen, darunter Auspitz, der mit mir einst im Wagnerheim war.