Kommentar

Neuauflage] Titelauflage der Erstausgabe im Wiener Verlag, erschienen ohne Jahresangabe. Selbst die Verlagswerbung deutet auf das ursprüngliche Erscheinen (»Im gleichen Verlag erscheint von Arthur Schnitzler«), ebenso die Hinweise auf die Auflage: »44.–46. Tausend«.

Gutachten] Die Briefe der Genannten und ein weiterer von Maximilian Harden finden sich in der Mappe B 128 in der CUL (»Opinions on Reigen«).

Überlieferung

Versandverlauf

Archivzeuge 1

Signatur: Wien, Theatermuseum, HS AM 23395 Ba

ms. Brief m. eh. Unterschrift, 1 Bl., 2 S. hs. Korrekturen und Unterschrift in Tinte; gedruckter Kopf: »Dr. Arthur Schnitzler / Wien XVIII. Sternwartestrasse 71«

Archivzeuge 2

Signatur: Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, 85.1.294/5

Durchschlag des Vorigen ohne hs. Ergänzungen

Druck
Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hg. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984, S. 43.
. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 113 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).

Entitäten

Personen
Werke
Institutionen
Orte
  • Berlin (Hauptstadt Berlin, Barlīn, Reichshauptstadt Berlin, Berolino)
  • Deutschland (Bundesrepublik Deutschland, West Germany, Federal Republic of Germany)
  • Sternwartestraße
  • Wien (K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Bécs, Land Wien, Vídeň, Wenia, Beč, Vindobona (Wien), Vienna)
  • Österreich (Republik Österreich, Republic of Austria)

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 6. 1914. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-85F5-7.

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Chronik

Freitag, 12. 6. 1914

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Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Otto Weizsaecker, 12. 6. 1914

  • Weizsaecker, Otto

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 6. 1914

12. 6. 1914.

Lieber Hermann.

Wie Dir ja bekannt ist war der »Reigen« bisher in Deutschland ein verbotenes Buch. Nun soll von dem Verlag J. Singer & Co., Berlin, eine Neuauflage veröffentlicht werden, deren Beschlagnahme vorauszusehen ist, und es kommt dem Verlag darauf an bei einem eventuell bevorstehenden Prozess etliche Gutachten zur Verfügung zu haben. Solche von Liszt, Lilienthal, Eulenburg, Simmel, Liebermann, Fulda liegen schon vor (in zum Teil ganz überraschend günstigem Sinne, muss ich sagen); und da der Verlag doch gern auch aus Oesterreich etwas in der Art möchte vorweisen können, so fiel mir ein, dass vor Jahren, als dir einmal die öffentliche Vorlesung des »Reigen« untersagt wurde, Burckhardt einen Rekurs eingebracht hat, der sich vielleicht noch in Deinem Besitze finden mag. Ich frage Dich nun, ob Du dem Verlag J. Singer, wenn er sich mit entsprechender Bitte an Dich wenden sollte, jenes Schriftstück zu eventueller Benützung vor Gericht auszufolgen geneigt wärest?
Mit herzlichem Gruss
Dein
Arthur