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Stefan Zweig: Briefwechsel mit Hermann Bahr, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Hg. Jeffrey B. Berlin, Hans-Ulrich Lindken und Donald A. Prater. Frankfurt am Main: S. Fischer 1987, S. 417.

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Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 28. 7. 1923. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-87D7-7.

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Chronik

Samstag, 28. 7. 1923

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Briefe mit Autorinnen und Autoren
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 28.7.1923

  • Zweig, Stefan

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

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Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 28. 7. 1923

Kapuzinerberg 5
Salzburg
am 28. Juli 1923.

Verehrter Herr Doktor!

Ich empfange freudig Ihre Nachricht und brauche nicht zu sagen, dass ich Ihnen gern, wenn Sie mich rechtzeitig verständigen, im »österreichischen Hof« ein Zimmer reserviere. Ich hätte Sie lieber zu uns gebeten, aber wir sind durch die Gegenwart Rollands besetzt. Das Hotel Europe ist aber momentan wirklich etwas kostspielig und Sie werden im »österreichischen Hof« ebenso zufrieden sein. Gestern und heute waren wir mit Bahr und heute ging er in einem Zuge zur Gaissbergspitze hinauf. Es war ein rechtes Vergnügen, ihn so heiter und wohlgelaunt, wie seit Jahren nicht, zu sehen.
In herzlicher Erwartung Ihnen entgegen und aufrichtig
ergeben Ihr
Stefan Zweig
P. S. Auch Bahr kommt in jenen Tagen aus München herüber.