Kommentar

hiesige Filiale] Der S. Fischer-Verlag hatte in Wien eine Niederlassung eröffnet, um hier Papier zugeteilt zu bekommen.

Travemünde] Hier urlaubte S. Fischer regelmäßig im Sommer.

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Signatur: Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, 85.1.1847

eh. Karte, Lateinschrift, gedruckter Kopf: »Dr. Arthur Schnitzler / Wien XVIII. Sternwartestrasse 71«Wien 1622. VIII. 18

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Arthur an Olga Schnitzler, 22. 8. 1918. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-87FE-C.

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Chronik

Donnerstag, 22. 8. 1918

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Olga Schnitzler, 22.8.1918

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

Gedruckte Briefwechsel

Olga Schnitzler an Arthur Schnitzler, 22.8.1918

Quelle: Max Haberich: Arthur Schnitzler. Anatom des Fin de Siècle. Die Biografie. Wien: Kremayr und Scheriau 2017, ISBN 13: 9783218010641, Anhang: Korrespondenz Arthur und Olga Schnitzler, S. 277–293.

Traumtagebuch

Traum vom 22. August 1918

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Arthur an Olga Schnitzler, 22. 8. 1918

Frau Olga Schnitzler
Express

mein liebes, meine beiden Telegr., eins nach München, eins nach Part. hast du (hoffentlich) u ich erwarte jetzt deine definitiven Nachrichten, um mich entgiltig zu entscheiden. (Von einem Misverstehen konnte keine Rede sein.) –
Von Brann ein Kartenbrief, aber ohne seine Adresse – er möchte uns Sept. ev. in München sehn. Von Gunds Grüße aus Interlaken.– Unendlichen Aerger mit F; – die hiesige Filiale druckt schon – aber was? – 4 Bücher – nicht eins von einem oesterr. Autor!!! – (Unter uns!) Die Papierzentrale schreibt an ihn um Aufklärung. – Statt Rosbm gedenkt er einen Berl. Schriftsteller u einen andern Oesterreicher zu engagiren. (Ich höre die Gespräche in Travemünde!) – Neulich war ich Abends mit Julie, Michel, Leo, Smekal zusammen. M. hatte mir (nach Julie) allerlei wichtiges zu sagen, schwieg sich aber aus. Poldi sprach ich flüchtig nach »Figaro«, er wollte mich noch einmal aufsuchen. Gerüchte, – daß neben H. B. auch F. S. als Berather fungiren wird.– Im allgemeinen bin ich für ein Konto von 300.000, und Waldspaziergänge. Wenn einem bei solcher Gelegenheit was einfällt, kann man auch aufschreiben. Aber schon beim Druckenlassen fängt die Schweinerei an.–
Leb wohl, denk an mich, grüß das gute Liesl und Albert.
Faul, Innigst
Dein
A