Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1917–1919. Hg. Richard Miklin, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1985.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 22. 8. 1918. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8A32-E.

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Chronik

Donnerstag, 22. 8. 1918

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Olga Schnitzler, 22.8.1918

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

Gedruckte Briefwechsel

Olga Schnitzler an Arthur Schnitzler, 22.8.1918

Quelle: Max Haberich: Arthur Schnitzler. Anatom des Fin de Siècle. Die Biografie. Wien: Kremayr und Scheriau 2017, ISBN 13: 9783218010641, Anhang: Korrespondenz Arthur und Olga Schnitzler, S. 277–293.

Traumtagebuch

Traum vom 22. August 1918

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 22. 8. 1918

22/8 Vm. Bank, Botschaft, Gustav.–
Blättre Nm. in alten Tagebüchern (95, 93, 91) – M. Rh.,– Dilly,– Fifi, Jenny,– M. G. – Ist das wirklich alles so lange her?– Unsagbar tief ergriff mich manches – nicht nur weil ich es bin. Es ist mein brennender Wunsch, daß sie nicht verloren gehen. Ist das Eitelkeit?– Auch, gewiß. Aber irgendwie auch ein Gefühl der Verpflichtung. Und als könnt es mich von der quälenden innern Einsamkeit befreien, wenn ich – jenseits meines Grabs Freunde wüßte.–
Hr. Scholz spielt mir (Vm.) und Heini die (Bahrsche) Pantomime vom braven Mann vor; z. Th. witzig – aber etwas trocken.–
Am 20. 8. heiratete Minnie Benedict;– Nachts vorher träumte mir, ich sähe sie an ihrem Hochzeitstag, gratulire ihr quasi, sie ist sehr hübsch, sieht eigentlich ganz anders aus, hat auffallend rothe Lippen, die Hand reichend sag ich ihr irgend etwas wie daß sich zwischen uns nichts aendern könne. Sie blickt vorbei, sich an einen Tisch, etwa Buffettisch stützend, der übrigens leer ist; wie auch sonst keine Leute zu sehn.–
Gegen Abend Richard Specht; er glaubt Hoffnungen zu haben, in der Oper, wenn Bittner eine Art Director wird (was kaum der Fall sein wird) eine Art Dramaturg und Regisseur zu werden.
– N. d. N. mit Heini Beethoven Phantasie mit Orch.