Kommentar

entweder … orientiert] Zweiteres. Vgl. den Brief Bahrs an Hofmannsthal, 13. 9. 1914 (Bw Bahr/Hofmannsthal 319).

Überlieferung

Archivzeuge

Signatur: Cambridge, University Library, Schnitzler, A 14

ms. Typoskript, in der oberen linken Ecke Datumsangabe in Bleistift: »11. 6. 1915«.

Druck
Arthur Schnitzler: Gesammelte Werke. Frankfurt am Main: S. Fischer 1961–1977. Band: Aphorismen und Betrachtungen. Hg. Robert O. Weiss. (1967), S. 346.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: [Zu den Diagrammen], 11. 6. 1915. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8AA0-1.

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Chronik

Freitag, 11. 6. 1915

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Arthur Schnitzler: [Zu den Diagrammen], 11. 6. 1915

Feuilletonismus.
Als Paradigma. Der Gruss Bahrs an Hofmannsthal im Neuen Wiener Journal, Beginn des Krieges.
Er sendet ihm Grüsse ans Biwakfeuer, in den Kanonendonner; indess ist H. im Ministerium (entweder weiss es Bahr oder er hat sich nicht orientiert).
Er möge in Warschau Poldi Andrian grüssen. (Als wäre der Einmarsch in Warschau für morgen bevorstehend und als wüsste Bahr nicht, dass der österreichische Generalkonsul während des Krieges nicht in Warschau leben wird.)
Und Poldi wird mit seiner heissen Stimme Verlaine’sche Verse vortragen (es gibt nichts Trockeneres als die Stimme Andrians).