Kommentar

Salten] Felix Salten: Artur Schnitzler. (Zum 50. Geburtstag). In: Fremden-Blatt, Jg. 66, Nr. 129, 12. 5. 1912, Morgen-Blatt, S. 23. Felix Salten: Schnitzler. In: Der Merker, Jg. 3, H. 9, 1. Mai-Heft 1912, S. 324–330. Felix Salten: Arthur Schnitzler. In: Neue Rundschau, Jg. 23, H. 6, Juni 1912, S. 635–639.

Antisemit] E. R. von Dombrowski: Schauspielhaus. Schnitzler-Feier anläßlich des 50. Geburtstages des Dichters am 15. Mai 1912. In: Grazer Tagblatt, Jg. 22, Nr. 135, 17. 5. 1912, S. 10.

Scherer] Der Scherer, Jg. 14, Nr. 11, Juni 1912, S. 357: 1.) Karikatur, die Schnitzler als Juden erkennbar macht. 2.) I.: Ein Huldigungsgedicht (Persiflage auf An Arthur Schnitzler von Herbert Eulenberg). 3.) Ottokar Stauf von der March: Kostprobe (aus dem Buch Die Waffen hoch!). 4.) Carl Bleibtreu: Arthur Schnitzler (Abdruck aus Geschichte der deutschen National-Literatur von Goethes Tod bis zur Gegenwart. Hg. Georg Gellert. Berlin: W. Herlet 1912, II, S. 72–73).

Fred] W. Fred: Arthur Schnitzler. Zum Fünfzigsten. In: Montagsblatt der St. Petersburger Zeitung, Nr. 442, 7. (20.) 5. 1912, S. [1].

Specht] Richard Specht: Schnitzler-Glossen. In: Der Merker, Jg. 3, H. 9, 1. Mai-Heft 1912, S. 351–356.

Manns] Heinrich Mann: Der Romancier des Theaters. In: Der Merker, Jg. 3, H. 9, 1. Mai-Heft 1912, S. 343–344. Thomas Mann: Dank. In: Ebd., S. 344–345.

Kienzl] Hermann Kienzl: Arthur Schnitzler. Zu des Dichters 50. Geburtstag. Ein Schattenriß. In: Kattowitzer Zeitung, Jg. 44, Nr. 114, 16. 5. 1912, 1. Beilage. Hermann Kienzl: Arthur Schnitzler. Zu seinem 50. Geburtstag / 15. Mai 1912. In: Das Theater, Jg. 3, H. 18, 16. 5. 1912, S. 346–348.

Wedekind] Frank Wedekind: Arthur Schnitzler zu seinem fünfzigsten Geburtstag. In: Der Merker, Jg. 3, H. 10, 2. Mai-Heft 1912, S. 379.

K. F. Nowak] Karl Fr. Nowak: Arthur Schnitzler. Zu seinem fünfzigsten Geburtstag, 15. Mai. In: Reclams Universum, Jg. 28, Nr. 33, 16. 5. 1912, S. 209–212.

Ludwig Ullmann] Ludwig Ullmann: Arthur Schnitzler. Zum 15. Mai 1912, Schnitzlers fünfzigstem Geburtstag. In: Leipziger Abendzeitung, Jg. 26, Nr. 11, 15. 5. 1912, S. 1–2.

Eulenberg] Herbert Eulenberg: An Arthur Schnitzler. Zum fünfzigsten Geburtstag. (15. Mai 1912). In: Die Zeit, Jg. 11, Nr. 3458, 12. 5. 1912, S. 1.

König] Otto König: Terzinen. In: Der Merker, Jg. 3, H. 9, 1. Mai-Heft 1912, S. 340.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1909–1912. Hg. Richard Miklin, Maria Neyses, Susanne Pertlik, Walter Ruprechter und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1981.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 12. 6. 1912. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8884-3.

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Chronik

Mittwoch, 12. 6. 1912

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Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 12.6.1912

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

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Hofmannsthal, Hugo von an Schnitzler, Arthur [Briefe]

2 Br., davon 1 Br. unvollst. 6 Bl.Kopie. Mit Negativkopie

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Weiteres

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 12. 6. 1912

12/6 Dictirt, geordnet etc.
»Bernhardi« an Secretär Rosenbaum.
Mit O. spazieren, Felder gegen Pötzleinsdorf.
Nm. gelesen und getrendelt.–
Mit O. zu Julius. Kammermusik. (Arthur Schiff, Herr Dr. Heim, Prof. Auber, Specht.) – Mozart Quintett Nr. 4, Schubert C Quintett; Beethoven 59, 3. Es war schön, aber zu viel, insbesondre da ich müd und hypochondrisch war.–
Rückblick auf die Erfahrungen vom 15. Mai: soweit das journalistische Echo in Betracht kommt. Im ganzen Verhalten: sehr liebenswürdig; anscheinend, nicht immer echt mit mehr Herzlichkeit, »Liebe« als Bewunderung . . . »Nicht stark und groß« wird öfters betont; immerhin da und dort »Größe« constatirt. Menschliche »Vorzüge« gern ins Licht gerückt, . . . »nachdenklich«, »gütig« kehrt oft wieder . . . »Süßes Mädl«, verschwindet allmälig, »weit darüber hinausgewachsen . . . « etc.– immerhin das Vorwiegen erotischer Probleme gern betont; hierin leistet Salten das hervorragendste. Auch »Liebe und Tod« – oft genug – dann »Liebe, Tod, Spiel . . . « – gelegentlich das Judenproblem – von anderm (z. B. Problem der Lebend. Stunden und dergl., Verantwortungsproblem etc.) kaum die Rede.– Die antisemitischen Blätter schweigen meist, eins (Graz) ist bemerkenswerth, weil hier ein überzeugter Antisemit mich – als großen – jüdischen Dichter gelten läßt. Bübereien wenig; etwa »Scherer« mit Carikatur, Verhöhnung Eulenbergs,– Abdruck aus Bleibtreu und – »Stauf von der March«.– Überraschend freundschaftlich Fred; klug Specht, die Manns; Kienzl und manche andre. Wedekind eine Fanfare – wohl mehr um andre zu ärgern; herzlich und dumm Bahr. Persönlich ganz unbekannte, wie meist, am wärmsten, wie K. F. Nowak, Ludwig Ullmann. Gedichte von Eulenberg (Zeit) und König (Merker).
– Überraschungen eigentlich keine. Das Echo im ganzen lauter als ich vermutet.