Kommentar

Vortrag] Vermutlich der Vortrag im Verein der Literaturfreunde am 13. 3. 1895.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1893–1902. Hg. Konstanze Fliedl, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1989.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 28. 10. 1894. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-88AB-8.

Download

Chronik

Sonntag, 28. 10. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 28. 10. 1894

28/10 Sonntag.– Vorm. bei DillyBahr kam zu mir, der das Stück, das ich ihm Vorm. hinterlegt, schon gelesen.– Fand: liter. sehr gut;– auch Bühnenwirkung – Kassenerfolg nicht.– Kritik wird loben – der ärgste Feind nichts dran aussetzen, aber auch der enthus. Freund nicht sagen: Prophet ist gekommen!– Er blieb 2 Std. und ich sagt ihm so ziemlich alles was ich gegen ihn auf dem Herzen hatte. Ungerechtigkeit; seine Manier, die Wahrheit der Stimmung, der Laune, Antipathie, Sympathie, Rhythmus eines Satzes aufzuopfern. Er gesteht zu; sei von einer ewigen Angst gequält, langweilig zu werden. – Ueber seinen Vortrag nächstens,– wir plauderten so gut wie noch nie. Ich hatte die Empfindung, dass ich und die Idee meiner Aufführung an der Burg ihm viel sympathischer geworden sei.