Kommentar

hier] Am 26. 7. 1894?, .

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1893–1902. Hg. Konstanze Fliedl, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1989.

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Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 23. 5. 1895. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-88C6-9.

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Chronik

Donnerstag, 23. 5. 1895

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Wiener Schnitzler
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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 23. 5. 1895

23/5 Mit Lou und Rich. und Hugo Brühl.– Gespräch mit Hugo über Bahr. Eigentlich ist er ja doch meiner Meinung, nur hat er ihn persönlich lieber.– Neulich war er mit Bahr und dessen Frau Türkenschanzpark. B. erwähnte, dass ich ihm hier den Stoff der »Liebelei« erzählt.– Darauf Joël – »Wenn der Sch. hier von der Liebelei erzählt werd ich Ihnen von der Liebe erzählen –« und spricht von ihrem Verhältnis mit Budberg; sehr nett, einfach.– – Nach »Venedig in Wien«. Lou: – Richard ist kühler als Sie. Menschen, Bäume, Sachen – alles eins und gleichwerthig, während Sie von der Menschenseele aus alles schildern. Drum thut Richard dem Goldmann so wohl, der eigentlich immer Sehnsucht nach und Angst vor dem Leben hat.– –
Im Kfh. Griensteidl: Leitner, stotternd und komisch – als Extractus publici. »Eine Zeile von Bacher (Neue Presse) ist mir lieber wie der ganze Ibsen!«– . . . »Das Stück mit den 2 Brüdern in der Badeanstalt . . . « (Volksfeind.) – Er gefiel in seiner typ. Eigenart der Lou.–
Im Kf. Stuckart.– Die Anna.– Dort verbringt Richard E. seine Nächte.–