Überlieferung

Archivzeuge

Signatur: Wien, Theatermuseum, HS VM 2094/37 Ba

Druck
Hermann Bahr: Tagebücher, Skizzenbücher, Notizhefte. Hg. Moritz Csáky. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 1994–2003, V. Band: 1906–1908. Hg. Bearbeitet von Kurt Ifkovits und Lukas Mayerhofer. (2003), S. 34.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Aufzeichnung von Hermann Bahr, 7. 10. 1906. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8A05-1.

Download

Chronik

Sonntag, 7. 10. 1906

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Holger Drachmann, 7.10.1906

Quelle: Ernst-Ullrich Pinkert: Arthur Schnitzlers Briefe nach Dänemark. Roskilde: Roskilde Universitet 2006. (Småskrifter fra CØNK, 19)

Weiteres

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 7. 10. 1906

Burckhard (bei Schnitzlers zum Essen 7. 10. 06)
Ich spreche davon, daß auch Burckhard »borniert« ist. Nemlich insofern er doch immer nur das Typische, nirgends das Individuelle sieht. Von einer Frau sprechend, die er nicht mag, weil sie ihren Mann betrügt, erinnere ich ihn lachend an eine andere, die er sehr gern hat, obwol sie dies täglich tut. Ja, antwortet er, aber die ist ein Luder. Und, sage ich, während Olga lacht, daß das Leben eigentlich darin besteht, daß ein famoser Kerl sich verzweifelt aufhängt, daß eine Frau, die kein Luder ist, ihren Mann betrügt und daß ein Luder ihrem Mann treu ist, davon hat er keine Ahnung. (Ich hatte vorher gesagt, daß ich Burckhard niemals sagen würde, ich sei traurig, weil er das von mir verlogen fände, denn ich bin für ihn »der famose Kerl.«)