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Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hg. Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 290.
Arthur Schnitzler: Arthur Schnitzler an Marie Reinhard (1896). . Hg. Therese Nickl. In: Modern Austrian Literature, Bd. 10 (1977) Nr. 3/4, S. 28.

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Arthur Schnitzler an Marie Reinhard, 7. 7. [1896]. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-86EF-E.

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Chronik

Dienstag, 7. 7. 1896

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Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Marie Reinhard, 7.7.1896

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Marie Reinhard, 7. 7. 1896

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Marie Reinhard, 7. 7. 1896

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

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Arthur Schnitzler an Marie Reinhard, 7. 7. [1896]

Lübeck, 7/7

Meine geliebte Mizi, eben fällt mir ein, daß du mich gefragt, ob die andern Briefe an mich auch alle post rest zu adressiren sind – selbstverständlich.
Eigentlich aber will ich dich nur noch hunderttausendmal küssen. Ich bin in Lübeck, wie du merkst. Am Bahnhof. Eben eine Stunde durch die Stadt gefahren. Genug für Lübeck. Schöne alterthümliche Motive in der Architektur, aber die Leute, die hier leben, scheinen soweit flüchtiger Blick es erkennen läßt – in tiefer Kleinstädterei versunken. Eine Stadt, die einmal was großes bedeutet hat – nun wandeln die Krämer als Enkel der großen Kaufherren herum und verstehen die ernsten Thore und Bauten nicht mehr, die vor Jahrhunderten aufgerichtet sind. – In keiner Stadt der Welt, selbst in der allerkleinsten bin ich noch mit so blöder Neugier angeglotzt worden wie hier (damit erklärt sich auch meine Meinung. Etwas bahrisch, nicht?) Also leb wohl mein Schatz und umschwebe mich gütigst! (Gütigst wie formell – und gütig – ein fast edles pathetisches Wort.)
Hier ist an allen Litfaßsäulen angeschlagen: »Gedenke daß du ein Deutscher bist! Kein Fremdwort gebrauchen, das sich deutsch ebenso gut ausdrücken läßt«!! –
– Qu’en dis-tu, ma bien aimée?
Arth