Kommentar

Lausbüberei] , .

Vorlesung] Am 2. 2. 1919 im Großen Konzerthaussaal in Wien.

Überlieferung

Druck
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1917–1919. Hg. Richard Miklin, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1985.

Entitäten

Personen
Werke
Institutionen
Orte
  • Berlin (Hauptstadt Berlin, Barlīn, Reichshauptstadt Berlin, Berolino)
  • Konzerthaus
  • Schweiz (Schweizerische Eidgenossenschaft)
  • Wien (K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Bécs, Land Wien, Vídeň, Wenia, Beč, Vindobona (Wien), Vienna)

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Tagebuch von Arthur Schnitzler, 4. 2. 1919. In: Hermann Bahr – Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Hg. Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller, Stand 13. 7. 2026, https://hdl.handle.net/21.11115/0000-000E-8960-B.

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Chronik

Dienstag, 4. 2. 1919

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Tagebuch
Wiener Schnitzler
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Tagebuch von Arthur Schnitzler, 4. 2. 1919

4/2 Besorgungen in der Stadt. Begegnung mit Obltn. Sander (über Bürgerwehr, Wahlen, Unruhgefahren); Dr. Ergas (der noch in der Schweiz befindliche Sohn;– die aussichtslosen Zustände) – Dr. Müller (Vater des Dichters Hans M.;– Schöpfer in Berlin, Barnowskys Unverläßlichkeiten).– Intendanz bei Dr. Winter; er ist noch immer unsicher über seine Zukunft. Allerlei Theaterfragen.– Er kennt sich in Bahr nicht aus; ich beruhige ihn, indem ich ihm die Wurzel des Bahrschen Wesens als Lausbüberei definire, über Karl Kraus, seine letzte Vorlesung mit namenlosen Beschimpfungen auf die zugrundegegangnen Central- und sonstigen Mächte – ohne das geringste Gefühl für das Unrecht und die Schurkereien auf der Gegenseite –, – mit Richard und Paula heim. Rich. spricht von der feindseligen mindestens verständnislosen Stimmung des Verlags Fischer gegen uns;– des (klugen aber verbitterten) Heimann schlechter Einfluß; Fi.’s Kleinlichkeiten.–
Director Jarno,– erbittet zur Eröffnung des Stadttheaters in neuer Form, mit Karczag,– einen Einakter zu einem gemischten Abend (Schönherr, Bahr, Salten).–