Unklar. Nachdem am 2. 5. 1892 L’intruse von Maurice Maeterlinck in Bératons Übersetzung gegeben wurde und zuvor weitere Dramen des Autors zur Inszenierung angedacht waren, könnte es sich um eine Übertragung von La Princesse Maleine handeln.
Drei weitere Antworten geben Duzbrüderschaft mit Bahr zu erkennen: Bukovics, Ebermann und Karlweis.
»› Man dramatisirt Zustände, indem man Menschen in sie bringt, die sich ihnen widersetzen; dort, wo sich die Menschen mit den Dingen entzweien, fängt das Drama erst an. Aber seine Menschen, die nichts wollen, sitzen unbeweglich in ihren Zuständen drin, wie Chamäleons, die immer die Farbe ihrer Umgebung haben; ‹« ( E. Peschkau: Deutsches Theater. In: Berliner Neueste Nachrichten, Jg. 16, Nr. 59, 5. 2. 1896, S. 2–3, hier: S. 3), .
Er war den ganzen August im Sommerurlaub.
Möglicherweise Cosmopolis. Schnitzler erwähnt im Tb am 20. – dem mutmaßlichen Empfangstag – kritische Aussagen aus dem August-Heft über Liebelei.
Nicht erhalten. Am 8. 10. 1898 Uraufführung von Das Vermächtnis am Deutschen Theater in Berlin.
Die Aufführung von Tristan und Isolde war noch am 8. 12. 1904 für den 22. angesetzt (vgl. Brief H. B. an Anna Mildenburg, 8. 12. 1904, TMW, AM 43853 BaM), wurde aber auf den 23. verschoben.
Unsichere Lesart. Ein ›massier‹ war eine Art Waffenträger, teilweise auch als Leibwächter dienend, der bei Zeremonien bis in die Gegenwart existiert. In einer weiteren Bedeutung handelt es sich in einem Künstleratelier um einen Schüler, der für Assistenzzwecke eingesetzt wurde und der dafür zuständig war, das Lehrgeld einzuheben.
Am 24. 3. 1906 brachte die Hofoper Don Giovanni; Mildenburg sang Donna Anna.
Bahr diktierte seinen Roman Die Rahl vom 20. 4. bis zum 14. 6. 1908 ( TMW, VM 1227 Ba).
[O. V.:] La jeune école littéraire. In: Le Matin, Jg. 8, Nr. 2810, 9. 11. 1891, S. 2 steht, in Österreich habe sich eine literarische Gesellschaft gegründet. »La jeune cercle autrichien compte déjà nombre d’écrivains de talent et pleins d’avenir, comme MM. Hermann Bahr, Félix Boermann , J.-J. David, Arthur Schnitzler etc.«
Vgl. Neues Wiener Tagblatt, Jg. 37, Nr. 66, 8. 3. 1903, S. 11: »Aus Berlin wird uns telegraphiert: Im Deutschen Theater fand Schnitzlers › Schleier der Beatrice ‹ bei vortrefflicher Darstellung eine geteilte Aufnahme. Das starke und tiefsinnige Stück interessierte ersichtlich, aber man fand, daß es zu sehr mit konventionellen Theatermitteln arbeite. Nach jedem Aktschlusse kämpften Beifall und Zischen ungemein lebhaft. Der Dichter konnte wiederholt erscheinen.«
Zum Lothringer benanntes Lokal am Kohlmarkt im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Haus wurde im Mai 1892 wegen Einsturzgefahr gesperrt und in der Folge abgerissen, womit das geschilderte Ereignis im ersten Jahr der Bekanntschaft zu verorten wäre. Schnitzlers Tb erwähnt das Lokal nicht.
Die Gutachten Kraus’ als Die Incompatibilität in der Fackel.
Unklar. Möglicherweise ein Verständnisfehler des Gerichtssaalreporters, Kraus führt in Die Incompatibilität in der Fackel die Urteile von Fritz Mauthner und Carl Bleibtreu an, die sich wie Harden gegen die Doppelrolle Theaterautor und -kritiker aussprechen.
Kraus bezieht sich auf eine ohne namentliche Kennzeichnung erschienene Meldung in den Kunstnachrichten des Neuen Wiener Tagblatts vom 20. 5. 1900 (Jg. 34, Nr. 137, S. 8), die von Bahr stammen dürfte. Darin wird begründet, warum die Ablehnung von Der Probekandidat von Max Dreyer durch das Deutsche Volkstheater – obzwar mit Erfolg vom in Wien gastierenden Deutschen Theater gegeben – eine richtige Entscheidung war.
Kein Werkzitat, sondern eine Voltaire zugeschriebene Aussage; normalerweise als: »C’est un homme qui sait tous les sentiers du cœur humain, mais qui n’en connaît pas la grande route.«
Adalbert Stifter an Gustav Pechwill, 3. 2. 1853.
In Schnitzlers Exemplar (University of Exeter, The Schnitzler Press-Cuttings Archive, Box 37/1) unterstrichen und seitlich mit einem Rufezeichen versehen. .
Wien gelobtDas Lob für Bahrs Wien nur implizit in Felix Salten: Der Wiener Korrespondent. In: Der Morgen, Jg. 1, H. 4, 5. 7. 1907, S. 113–116.
Nach Mödling zu Christine Schönberger, der Wirtstochter des »Goldenen Stern«. Diese dürfte in der Liebelei porträtiert sein, und Valerie Reichert-Heidt: Das Urbild der Christine. In: Neues Österreich, Jg. 11, Nr. 3208, 13. 11. 1955, S. 17–18.
Gemeint: Musikalienhandlung.
Ausschließlich Beer-Hofmann nahm an dem Abendessen teil (A. S. Tb 29. 3. 1895 ).
Schnitzler vermengt zwei Stellen Bahrs, und .
Die Stelle in Bahrs Emanuel Reicher ( Die Zeit, Bd. 11, H. 135, 1. 5. 1897, S. 75–76, hier: S. 75) lautet: »Er ist für unseren Schnitzler eingestanden, als die guten Wiener noch vornehm über ihn lächelten;«.
Berliner Tageblatt, Jg. 54, Nr. 227, 14. 5. 1925, Abend-Blatt, S. 2: » Arthur Schnitzler unterhält sich mit einem Freund über Leutnants Bilses Schlüsselroman ›Aus einer kleinen Garnison‹, und es entsteht die Frage, inwieweit ein Autor ein Recht habe, wirkliche Vorkommnisse und Namen in ein Werk aufzunehmen, ›Die Frage‹, sagt Schnitzler, ›erinnert mich an eine reizende Episode ans dem Leben des Tenors Streitmann; der war nämlich schon ein berühmter Operettenheld, ohne daß ihn seine auf dem Land lebende Mutter je auf den Brettern gesehen hatte. Eines Tages fährt sie nach Wien, begibt sich – auf dem Zettel steht die ›Fledermaus‹ – ins Theater, wo ihr Sohn auftritt. ›Nun?‹ fragt am Ende der Vorstellung Streitmann seine Mutter, ›wie habe ich dir gefallen?‹ – ›Sehr gut, sehr brav, mein Kind – aber‹, und sie wird bedrückt, ›warum hast du nicht das schöne Lied gesungen: ›Ach, ich hab’ sie ja nur auf die Schulter geküßt?‹ – ›Aber Mama,‹ sagte der Tenor, ›das kommt ja gar nicht in dieser Operette vor.‹ – ›Schön, kommt nicht vor aber warum hast du’s nicht doch gesungen?‹ – ›Aber Mama, verstehst du nicht – ich hätt’ es ja gar nicht singen dürfen.‹ Darauf ein langer, mißtrauischer Blick der Mutter: ›Wenn man brav ist, mein Kind, darf man alles.‹ ›Das ist‹, fügt Schnitzler hinzu, ›auch meine Meinung über den Schlüsselroman.‹«
Mehrfach bearbeiteter Stoff der Antike von einer Statue, die sich der gänzlichen Erkenntnis entzieht. Hier wohl in Anspielung auf Schillers Ballade Das verschleierte Bild zu Sais (1795), in der sich hinter dem Schleier die »Wahrheit« verbirgt.
Vgl. A. S. Tb 1. 1. 1901 . (Erstdruck: Sylvesternacht. Ein Dialog. In: Jugend, Jg. 6, Nr. 8, 18. 2. 1901, S. 118–122).
Gastgarten des Ottakringer Bräu. Das Lokal gehörte zu der im 16. Wiener Gemeindebezirk (Ottakring) angesiedelten Brauerei Kuffner.
Schnitzler hatte die Anstalt von Dr. Hansy vorgeschlagen (Brief an Peter Altenberg, 22. 4. 1913, DLA 85.1.237), Georg Engländer schrieb Schnitzler am 25. 4. 1913, dass das umgesetzt werde ( DLA, 85.1.2889/1).
Zwei Briefe Fels’ aus dem Hotel Erzherzog Rainer in Meran-Obermais ( DLA, A:Schnitzler, 85.1.2956) sind mit 18. 2. 1893 datiert, wobei sich erschließen lässt, dass einer am Tag vor dem anderen verfasst ist. Mit Bleistift wurde zum ersten Datum »16«, zum zweiten »17« geschrieben. Schnitzler dürfte Hofmannsthal den ersten mitteilen, der die Ankunft in Meran schildert. Für die Rekonvaleszenz sind drei Monate angesetzt, weswegen Fels fürchtet, keine Stelle bei der Deutschen Zeitung zu bekommen.
In einem Brief vom 20. 4. 1893 ( DLA, A:Schnitzler, 85.1.2956) schreibt Fels, dass er zum Monatsende nach Wien und mit 1. 5. bei der Deutschen Zeitung beginnen könne. Er würde dann ein Drittel oder Viertel des Einkommens dazu verwenden, seine Schulden in Meran zu begleichen.
Schnitzler bildete daraus eine Stoffnotiz: »Richard ist dem Arthur so ähnlich. Man quält ihn mit dieser Aehnlichkeit. Zwei Frauen, die Jenen geliebt, lieben ihn. Jener erschiesst sich; bald darauf der Andere.« Diesen Stoff datierte er handschriftlich »80er?« und fügte hinzu: »(Der Einfall beruht darauf, daß man mich mit R. E., – dem späteren P. A. ähnlich fand – eh wir beide als Dichter bekannt wurden. Die uns so ähnlich fanden, waren Annie H. und Olga W.) 7/1 1919 « (Typoskript, DLA, A:Schnitzler, 85.1.97), vgl. auch JiW 212 und 219.
Uraufführung von Der Star am 12. 11. 1898 im Lessingtheater in Berlin.
Alois Bahr starb am 5. 9. 1898 in Salzburg.
Mina Bahr starb am 15. 5. 1902 in Salzburg. Eine Meldung brachte etwa die Neue Freie Presse, Nr. 13551, 16. 5. 1902, Abendblatt, S. 2.
Gemeint ist der Wiener Verlag Rikola, der von Richard Kola Ende 1920 mit Unterstützung Schnitzlers gegründet wurde und für den in der Folge auch Bahr tätig wurde.
Nicht erhalten.
Am 16. 3. 1902 fand im Hotel Continental ein »Kostümkränzchen« statt.
Neues Wiener Journal, Jg. 11, Nr. 3389, 3. 4. 1903, S. 6: »Wie uns mitgethei[l]t wird, hat sich Dr. Arthur Schnitzler dieser Tage in aller Stille vermählt. Seine Gattin ist eine junge Dame, die noch vor Kurzem das Conservatorium besucht hat.« Am Folgetag stand auf S. 8: »Herr Dr. Arthur Schnitzler theilt uns mit, daß er noch immer unvermählt ist.«
Im Brief vom 21. 7. 1788.
Thaddädl: eine dümmliche Figur des Wiener Volkstheaters.
Arthur Schnitzler: Les Emplettes de Noël. Trad. Henri Albert. In: L’Idée Libre, Jg. 3., H. 5/6, Mai/Juni 1894, S. 215–225.
Weitere Abdrucke des Protests erschienen in der Neuen Freien Presse, der Österreichischen Volks-Zeitung und der Arbeiter-Zeitung.
Der Brief erschien zusammen mit weiteren Antworten nach folgender wohl von Bahr verfasster Einleitung: »Zu dem Aufsatze ›Premièren‹ in Nr. 228 der ›Zeit‹, welcher anregte, dass sich die Autoren bei ihren Premièren nicht mehr dem Publicum zeigen sollen, sind uns folgende Zuschriften zugekommen:« Die anderen Antworten, durchwegs in Form eines an Bahr gerichteten Briefes: Emerich von Bukovics, Ernst Gettke, Leo Ebermann, Carl Karlweis, Philipp Langmann, Victor Léon, Oskar Blumenthal, Ernst von Wildenbruch und Otto Erich Hartleben; die Antwort von Max Grube in Gestalt eines Gedichts. Auf eine Reaktion Theodor Herzls in der Neuen Freien Presse vom 12. 2. (Nr. 12384, S. 8) wird hingewiesen.
Nicht erschienen.
Gemeint ist der dritte Auftritt ihres Gastspiels.
Auch: Wächterl; Bahrs Hund.
Unsichere Anwendung des Wiener Dialekts: »vergisst an X« für »vergisst auf den X«?
Für das zeitgenössische Publikum waren die Figur der Schauspielerin und die ihres Ehemanns in der Rahl (und, als Nebenfiguren, in Drut) als Charlotte Wolter und ihr ebenso bereits verstorbener Ehemann Karl de O’Sullivan identifizierbar. Im Traumtagebuch formuliert Schnitzler die Stelle etwas verständlicher: »(Deutung: Der Mann der längst verstorbenen Wolter, [ich] las vor kurzem Bahrs ›Rahl‹ und ›Drut‹, wo diese Figuren verändert auftreten)« (A. S.: Träume. Das Traumtagebuch 1875-1931. Hg. Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2013, S. 44).
Der Text liefert Karl Kraus den Impuls für Zur Ueberwindung des Hermann Bahr ( Die Gesellschaft, Jg. 9, Mai 1893, S. 627–636).
Fabel aus der Sammlung Reineke Fuchs in Afrika von Wilhelm H. J. Bleek ( Fabeln und Märchen der Eingeborenen. Weimar: Böhlau 1870, S. 18–20): Ein Widder bringt einen Leoparden dazu, sich vor ihm zu fürchten.
Sitz der Radfahrunion »Vorwärts«.
Siehe Kommentar zum Brief an dieselbe, 15. 6. 1897, . Max Burckhard wird in Hinter dem Leben persifliert: Timon Sums, Bekenntnisse einer schönen Seele. (3798. Fortsetzung und Schluss.) , S. 17–22. Das bezieht sich wiederum auf Burckhards Simon Thums, erschienen in der Neuen Freien Presse zwischen 17. 3. und 4. 6. 1897 in 51 Teilen (Buchausgabe Stuttgart: Cotta 1897 ).
Schnitzler versandte laut Tb den Weg ins Freie am 2. 6. 1908.
Nicht erschienen.
Nicht erschienen.
Nicht erschienen.
Der Roman der XII. Berlin: K. W. Mecklenburg 1909 . Von Bahr (3. Kapitel), Otto Julius Bierbaum, Otto Ernst, Herbert Eulenberg, Hanns Heinz Ewers, Gustav Falke, Georg Hirschfeld, Felix Holländer, Gustav Meyrink, Gabriele Reuter, Olga Wohlbrück und Ernst von Wolzogen verfasstes Gemeinschaftswerk. Schnitzler war zuvor von Ewers und Richard Kühn zur Mitarbeit aufgefordert worden, lehnte aber ab (vgl. Briefe im DLA ).
Die Hochzeit, nach der sie den Doppelnamen führte, hatte am 22. 8. 1909 in Aigen (heute: Stadtteil von Salzburg) stattgefunden.
Theater, Kunst und Literatur, 22. 7. 1897 : »– Wie wir [a]us verläßlicher Quelle erfahren, ist die Direction des Hofburgtheaters von der Absicht, Georg Hirschfeld ’s neues Drama › Agnes Jordan ‹ nächste Saison zur Aufführung zu bringen, abgekommen.«
Schnitzler wird im Text ohne Verfasserangabe Aus der Theaterwelt. (Hermann Bahr als Fünfziger. – Warum er auf das deutsche Volk böse ist. – Bahr über sein Stück »Das Konzert«. – Seine Tagebücher. – Ein Ober-St. Veiter Gespräch mit Alfred v. Berger), erschienen im Fremden-Blatt (Jg. 67, Nr. 107, 20. 4. 1913, S. 18–19), nicht genannt. Er lässt sich jedoch als Stichwortgeber vermuten, besonders durch zwei inhaltliche Äußerungen: Bahrs privates Tagebuch wird zum zentralen Vermächtnis erklärt, so wie Schnitzler seines begriff; und die ansonsten nicht nachweisbare Anekdote, Bahr hätte das Konzert öffentlich als »Schmarren« bezeichnet, benutzt dabei einen Ausdruck, der sich in Schnitzlers Tb findet, .
Eventuell Die Braut.
Nicht nachgewiesen.
Nicht nachgewiesen.
» Schnitzler im ›Freiwild‹, Halbe in der ›Mutter Erde‹, ich im ›Tschaperl‹ – wir suchen jetzt alle dasselbe, jeder auf seine Art: das, was man ein gutes Theaterstück nennt, zu machen, aber so, dass es sich doch auch vor dem modernen Geschmacke sehen lassen kann. Keinem von uns ist es noch so gut gelungen als dem Autor des ›Katherl‹. Das große Publicum hat ihm zugejauchzt und die Kenner haben eingestimmt.« ( Hermann Bahr: ’s Katherl (Volksstück in fünf Aufzügen von Max Burckhard. Zum ersten Mal aufgeführt im Raimundtheater am 25. November 1897). In: Die Zeit, Bd. 13, Nr. 165, 27. 11. 1897, S. 141)
Etwa in: Neue Freie Presse, 21. 3. 1897, S. 9: »– Am Sonntag den 28. d., Abends, findet im Bösendorfer-Saale eine Vorlesung statt, die von vier der bekanntesten Vertreter jungdeutscher Literatur zu wohlthätigem Zwecke veranstaltet wird. Am Vorlesertische werden erscheinen als Interpreten ihrer eigenen Werke: Hermann Bahr , der erst jüngst anläßlich der Aufführung seines ›Tschaperl‹ so vielbesprochene Führer Jung-Wiens; Arthur Schnitzler , der Verfasser der ›Liebelei‹; Hugo v. Hoffmannsthal (Loris), ein interessantes Talent des modernen Oesterreich, und Georg Hirschfeld , dessen ›Mütter‹ vor Kurzem am Deutschen Volkstheater einen Sensations-Erfolg errangen. Bürgen schon die Namen der Vorleser für den interessanten Verlauf des Abends, so noch mehr der Umstand, daß die vier Herren fast durchwegs neue oder mindestens für Wien neue Dichtungen zum Vortrage bringen werden. Der Kartenverkauf für diesen originellen literarischen Abend findet bei Bösendorfer statt.«
Undatiert. Am 14. 9. 1896, nachdem ihn Schnitzler nicht in Baden angetroffen hat, schreibt ihm Beer-Hofmann: »Ich dürfte am 24. in Wien sein.« ( Bw Schnitzler/Beer-Hofmann 94 [mit falscher Datierung in der Wiedergabe]); der 20. ist ein Sonntag.
Nicht erhalten. Am 1. 3. 1899 Premiere der drei Einakter Paracelsus, Die Gefährtin, Der grüne Kakadu am Burgtheater.
Durch »phantastisch« scheint auf Die Frau mit dem Dolche Bezug genommen zu sein, wobei die Niederschrift erst zwischen Mai und August datierbar ist.
Kraus parallelisiert sein Eintreten für Holzer mit dem Protest anlässlich der Ablehnung des Schleiers der Beatrice, .
Wahrscheinlich am 7. 9. 1914, vgl. A. S. Tb .
mit D\textsuperscript{r} Ofner {\dots} KramařIm gedruckten Text Theatergesetz, der im August 1922 in einer Festschrift erschien (in: Das Schauspielergesetz. Festschrift. Hg. Deutschösterreichischer Bühnenverein. Wien: 1922, S. 1–2) ist dieser Nukleus um die Gründung einer ersten Kommission kaum weiter ausgebaut: »Gewählt wurden in diese Kommission: Bahr, Berger, Bettelheim, Burckhard, Decsey, Glossy, Niedt, Ofner, Schütz, Telmann und Wengraf. Und den ganzen Winter hindurch trafen wir uns nun jede Woche bei Burckhard in der Frankgasse; unter ihm wohnte damals Arthur Schnitzler, über ihm Dr. Karel Kramař. Der Entwurf, von Burckhard verfaßt, mußte sich in den Debatten allerhand Abänderungen gefallen lassen und das ›Elaborat‹, wie man auf österreichisch so schön sagt, erschien dann, mit ›erläuternden Bemerkungen‹, 1897 in Wien bei Manz. Lemayer sicherte dem Entwurf, indem er ihn im Herrenhause vorbrachte, wenigstens im Protokoll ein zunächst freilich bloß papierenes Dasein, böhmische Schauspieler leiteten ihn an den Unterrichtsminister und 1901 kam er durch Dr. Ofner in den Reichsrat.«
Nicht identifiziert.
Möglicherweise eine Reminiszenz aus der Entstehungszeit von »Die Entrüsteten«, das zuerst als Lustspiel geplant war und später als Roman zu Der Weg ins Freie ausgearbeitet wurde. Vgl. Schnitzler an Brahm, 23. 5. 1897: »ob es eine Komödie wird, weiß ich noch nicht sicher; denn mit meinen lustigen Ideen geht es mir gewöhnlich so wie mit einem ungeheuer fidelen Stoff, den ich einmal meinen Freunden erzählte und wo es mir mitten im Erzählen passierte, daß die Sache immer ernster wurde, bis schließlich, zu meinem eigenen Erstaunen, der Held den grausamen Tod des Erstochenwerdens erlitt. (Wobei es wenigstens nicht knallt.)« (A. S. B I,324 oder Bw Schnitzler/Brahm 34). Vgl. auch das Interview mit Schnitzler, in dem er nicht namentlich genannt wird: Th. Thomas [= Rudolph Lothar:] Das Drama in Rosa. In: Neue Freie Presse, Nr. 13799, 25. 1. 1903, S. 8–9, hier S. 8, und .
Nicht nachgewiesen. Vielleicht eine Fehlleistung Bahrs zur Rezension von Karl Strecker: »Herr Halm, der auch die Regie führte, gab einen modernen Ästheten mit gedrehter Stirnlocke, einen eitlen Faiseur, seltsamerweise aber in der Maske von Hermann Bahr.« ( Berliner Theater. Hermann Bahr: »Wienerinnen«. (Eine nicht einwandfreie Kritik). In: Tägliche Rundschau, Jg. 20, Nr. 483, Morgenblatt, 1. Ausgabe, 15. 10. 1902, S. [2]). Vgl. .
Vgl. den Brief Schnitzlers an Beer-Hofmann, 15. 6. 1895: »Für den Abdruck der Kl. Komödie in der Freien Bühne will Fischer mir 25, bitte, 25 Mark bezahlen. Ich habe ihm einen groben Brief geschrieben – da mir ja nichts daran liegt.« ( Bw Schnitzler/Beer-Hofmann 74). Siehe auch die Antwort des Verlegers vom gleichen Tag ( Bw Fischer 55).
Vom 7. 11. 1903, abgedruckt in A. S. B I,468–470.
Vgl. [O. V.:] Die verbotene »Reigen«-Vorlesung. In: Die Zeit, Jg. 2, Nr. 396, 5. 11. 1903, S. 3: »In den weiteren Darlegungen des Rekurses bespricht Bahr die literarische Persönlichkeit Artur Schnitzlers. Er führt an, daß Schnitzler als österreichischer Dichter auch im Ausland stets an erster Stelle genannt werde, daß Schnitzler’s Wirken vielfache Auszeichnungen erhielt, daß der Historiker Lamprecht über den Wiener in anerkennender Weise sich ausgesprochen habe, []«. Das dürfte wiederum auf die allgemeinen Ausführungen über Schnitzler in Karl Lamprechts Deutsche Geschichte. Erster Ergänzungsband (Berlin: R. Gaertners Verlagsbuchhandlung 1902, S. 362) Bezug nehmen.
Olga Schnitzler weicht davon ab: »Am 7. nach dem Begräbnis ist Bahr bei uns, der Herzl in den letzten Jahren nahestand. Es war ein schöner klarer Tag, man saß auf dem Balkon, dem Sternwartepark gegenüber, die Freunde erzählten einander von den verflossenen Jahren, von allem, was sie dem Dahingeschiedenen verband und von ihm trennte. Ein mild verstehendes Wort Herzls, wie nachhallend aus anderer Welt, gab den tröstlich versöhnenden Ausklang: ›Schnitzler? – Er gehört hieher, auf diesen Boden – ganz ebenso wie Schubert.‹« ( Spiegelbild der Freundschaft, S. 100)
Mögliche Entschlüsselung, einen Abschreibfehler von »R« statt »P« annehmend: Stefan Grossmann (»Rapp«), Max Messer (»Neumann«), Alfred Polgar (»Gleissner«), Frieda Strindberg (»Frau Flatterer«).
Einer wird {\dots} Schade Segens {\dots} Wien!Titel eines Couplets aus Die Wienerstadt in Wort und Bild von Julius Bauer, Isidor Fuchs und Camillo Walzel (1887).
Vgl. die beschriebene Visitenkarte Schnitzlers an Seligmann vom selben Tag: »Herzlichsten Dank! Wirklich köstlich. Eine Bemerkung gestatten Sie mir. So wunderbar Burckhardsche Stil getroffen; die Satire auf sein Wesen geht manchmal sehr daneben. Sie haben eine Seite von ihm als das ganze genommen und ihm dadurch, scheint mir, in gerechtem Sinn Unrecht gethan. Ich sage Ihnen das, weil ich das Buch sonst so wunderbar finde.« ( Wienbibliothek, H.I.N. 96445)
Erstmals erschienen am 15. 1. 1922 ( Berliner Börsen-Courier, Jg. 54, Nr. 25, Morgen-Ausgabe, 1. Beilage, S. 5). Sie bezieht sich wohl auf den Abdruck in Bahrs Buch Sendung des Künstlers (Leipzig: Insel Verlag 1923, S. 122–128), erschienen Anfang Januar 1923.
Das kleine Haus in Baden-Baden.
Satz fehlt im ansonsten, von kleineren Formalien abgesehen, identischen Erstdruck.
Die Umfragebeantwortung von Karl Kraus als Zur Hebung des Fremdenverkehrs in die Fackel (Jg. 11, H. 289, 25. 10. 1909, S. 25–26) aufgenommen. Statt des Endes schreibt er: »Ein Traum verwirklicht sich, die Wiener kriegen einen Fremdenverkehr. Das Einfachste war zu tun, und nun glückt die Sache. Die Engländer strömen massenhaft nach Wien: man bekommt den ganzen Beer-Hofmann zu sehen!«
Warum der Austausch über die Schauspielerin zu diesem Zeitpunkt stattfindet, ist unklar. Schnitzler hatte Eleonora Duse bereits zehn Monate zuvor gesehen: »17.5. Theaterausstellung? Sardou: Fernande. (Duse).« ( Theaterbesuche, CUL, Schnitzler, A 179a; nicht im Tb ). Zwei Tage später sah er sie noch in Ibsens Nora. In Berlin hingegen trat sie im Dezember 1892 zum ersten Mal auf, ein zweites Gastspiel fand ein Jahr später statt.
Bahr rezensierte die Wiener Gastspiele nicht. Es dürfte sich also um eine Anspielung auf das Feuilleton Eleonora Duse vom 9. 5. 1891 ( Frankfurter Zeitung, Jg. 35, Nr. 129, 1. Morgenblatt, S. 1–2) oder auf den Abdruck in der Russischen Reise (S. 116–125) handeln, womit die deutschsprachige Duse-Rezeption eingeleitet wurde.
Schreibirrtum.
Schreibirrtum.
Wollgewebe.
(öst., süddt.) verwuzzelt: verwirrt, überdreht.
Korrepetitor von Anna Bahr-Mildenburg.
Am 17. 4. 1921 starb ihre Mutter Anna Bellschan von Mildenburg in Klagenfurt.
Aus München.
Maiskolben.
(dialektal) bösen.
(jüdischdeutsch) geistvoll.
Selbstzitat aus dem Puppenspieler: »sag’ mir, in welchem Jahr die Unsterblichkeit anfängt, und ich will um meinen Ruhm besorgt sein.« ( Arthur Schnitzler: Marionetten. Berlin: S. Fischer 1906, S. 49). .
Am 1. 12. Premiere von Das Märchen. An diesem Tag erschien nichts von Schnitzler.
Geschrieben am Sonntag, den 21. 2. 1892, aber erst am Folgetag abgeschickt.
Wohl das nicht gezeichnete Landesbildungsamt der Volkswehr Salzburg ( Salzburger Chronik, Jg. 55, Nr. 214, 20. 9. 1919, S. 4), demzufolge alle Aufführungen des Landesbildungsamts nunmehr vom neu installierten Leiter Josef Musil abgesegnet werden müssten.
In Bahrs Aufzeichnungen ( Tb IV,461) als Lisabetha näher bestimmt.
Nicht ermittelt.
Il matrimonio d’Anatolio (Anatols Hochzeitsmorgen), Cena d’addio (Abschiedssouper), Letteratura (Literatur), Il burattinaio (Der Puppenspieler) und L’ultime maschere (Die letzten Masken).
Eine nahezu wortgleiche Karte schreibt er an Beer-Hofmann (Hugo von Hofmannsthal, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel. Hg. Eugene Weber. Frankfurt am Main: S. Fischer 1972, S. 29).
Ernennung zum Ritter des Sankt-Olav-Ordens.
Bahr und Anna von Mildenburg hatten sich Anfang Juli in Bayreuth verlobt. Die Meldung stand zuerst im Berliner Börsencourier (Jg. 41, Nr. 307, 4. 7. 1909, Morgen-Ausgabe, 1. Beilage, S. 2) und wurde in der Folgewoche häufig nachgedruckt.
Diese Formulierung findet sich im veröffentlichten Aufruf für Arno Holz zu dessen 50. Geburtstag am 26. 4. 1913, den sowohl Bahr wie Schnitzler mit unterzeichneten. Das Korrespondenzstück ist in Bahrs Nachlass unter Schnitzler überliefert, deutet also eine gemeinsame Involvierung in den Text an.
Carl Reissner, damals geführt von Erwin Kurtz, war der zentrale Verlag Poppers bis 1920.
Vermutlich in Zusammenhang mit der Abfassung von Der Meister zu sehen, dessen Hauptfigur ein Alternativmediziner ist.
Uraufführung.
Uraufführung.
In beiden Schauspielen Adele Sandrock in der Hauptrolle.
Die Uraufführung hatte bereits am 3. 10. 1900 stattgefunden (als Bühnenmanuskript veröffentlicht, Wienerinnen. Lustspiel in drei Akten. Ahn Simrock [1900] . Buchhandelsausgabe: Bonn: Albert Ahn 1911 ).
Am 14. 11. 1918 besucht er wieder eine Generalprobe, Goethe: Die natürliche Tochter.
Diese fand am 7. 2. 1892 statt; Schnitzler nahm teil.
2. Vorstellung des »Volksstücks in drei Akten«; die Uraufführung fand am Vortag statt.
Hintergrund der Anfrage Brahms bildet die Premierenvorbereitung von Der Meister.
Schnitzler wollte nicht und ist erst am 16. 3. 1897 bei Karlweis, wo er auch auf Bahr trifft.
Am 30. 11. 1898 hatte Das Vermächtnis am Burgtheater Premiere.
Unklar, möglicherweise keine publizierte Aussage.
Der Sozialdemokrat Friedrich Adler hatte aus politischen Gründen am 21. 10. 1916 den Ministerpräsidenten Karl Stürgkh erschossen.
Fünf Tage zuvor hatte die Arbeiter-Zeitung unter der Überschrift Der Kritiker im Negligé (Jg. 19, Nr. 92, 5. 4. 1907, Morgenblatt, S. 4) einen ungezeichneten Plagiatsvorwurf gebracht, demzufolge Gòth aus dem Buch Henrik Ibsens Dramen von Emil Reich (20 Vorlesungen, gehalten an der Universität Wien. 5., vermehrte Auflage. Dresden: E. Pierson 1907 ) abgeschrieben hätte. Ob ein zusätzlicher Plagiatsvorwurf bestand, ist nicht zu klären. Möglicherweise setzte Gòth auch nur deswegen Hoffnung auf Bahr, weil er im Februar ein lobendes Feuilleton über ihn (und Kerr) verfasst hatte ( Ernst Goth: Zwei Kritiker. In: Pester Lloyd, Jg. 54, Nr. 36, 10. 2. 1907, S. 13–14).
Am 4. 5. 1897 brannte der Bazar de la Charité, eine Wohltätigkeitseinrichtung, ab. Dabei kamen über 120 Menschen ums Leben.
A. S. Tb 19. 9. 1896 : » Else Plessner schickte mir neulich ihre Skizzen. Schlampert, journalistisch, hie und da originelle Züge.–«
(frz.) ›que je dois lécher‹: ›die ich lecken muss‹?
Der Brief von Freudenthal vom [4. 10. 1897] enthält einen Stoffentwurf, worin sie reale Züge aus Schnitzlers Leben fiktionalisiert: Ein Mann mit schwangerer Freundin, das Kind kommt tot zur Welt, liebt in Wirklichkeit eine verheiratete Frau. Inwieweit die Idee eines gemeinsamen Schauspiels von beiden verfolgt wurde, ist nicht geklärt.
»Conférence« am 7. 12. 1897 im Landschaftlichen Rittersaal.
Die Nummer der Redaktion der Zeit. Privat war er am 8. 5. 1894 in die Lammgasse 3 übersiedelt. Hier weist ihn das Adressverzeichnis Lehmann 1895 ebenfalls als »Telephonabonnent« aus, Nr. 4531.
Geplant war eine Inszenierung von Die häusliche Frau.
Am 5. 2. 1892 im Salon der Fürstin Pauline Metternich.
Am 7. 2. 1892 im Haus von Adalbert von Goldschmidt.
Undatiert. Am 31. 1. 1892 war Hofmannsthal, nicht aber Bahr bei Schnitzler, in der Woche darauf fand die Matinée Reicher statt, am Sonntag darauf waren sie wieder bei Schnitzler. Das wird als möglicher Referenztermin angenommen.
Unklar, vermutlich eine der Anatol-Szenen, von denen Reicher einige Monate später Frage an das Schicksal in sein Vorleseprogramm aufnahm; eventuell auch Alkandi’s Lied.
Reicher hielt sich am 21. 11. 1891 für einen Tag in Linz auf ( Bw Hofmannsthal/Bahr 28).
Im Erstdruck ( Die Zeit, Bd. 12, Nr. 149, 7. 8. 1897, S. 95–96) lautet der Satz: »Ermattet von dem ziellosen Wünschen und der grausamen Fülle ruhte sie nun unbeweglich mit geschlossenen Augen – wie schlafend.« Für die Erstausgabe ( Der gläserne Käfig. Skizzen und Novellen. Wien, Leipzig: Leopold Weiss 1901 ) wurde er nicht geändert.
A. S. Tb 14. 1. 1893 : » Rudolfsheimer Vorstellung (der kleine Kraus fürchterlich als Franz Moor)«.
Nicht in der Erstausgabe.
Charlotte Glas hatte am 1. 5. 1894 auf einer geschlossenen Arbeiterversammlung »Ein Hoch auf die internationale revolutionäre Socialdemokratie!« gerufen. Für den Ausdruck ›revolutionär‹ wurde sie zu 14 Tagen Arrest verurteilt.
bookStudien zur Kritik der Moderne?
Mit der Ergänzung » an Gemüth« zu finden in Johanna Schopenhauer: Gabriele ( 1818–1819, Sämmtliche Schriften. Neunter Band: Gabriele. Dritter Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, Frankfurt am Main: J. D. Sauerländer 1830, S. 223), womöglich dort schon ein Reflex auf »Ah! je l’ai dit cent fois, tu es un ange du Ciel, ma Julie!« (Jean-Jacques Rousseau: Julie ou la Nouvelle Héloïse, Brief 43).
Nicht ermittelt.
Obwohl naheliegend, dürfte es sich nicht um M. J. Mayer handeln, zumindest hat niemand mit diesem Namen zu der Zeit in Wien Medizin studiert.
Nicht unter den aus Bahrs Besitz überlieferten Büchern.
Diese Vergleiche nicht in Bahrs Text.
Nicht ermittelt.
Nicht erhalten. Schnitzler dürfte auf die Meldung des Abendblatts der Neuen Freien Presse vom 6. 5. 1895, S. 1 (oder eine vergleichbare Zeitungsnotiz) reagiert haben: »Gestern hat im Rathhause die Civiltrauung des Schriftstellers Hermann Bahr mit Fräulein Rosa Joël stattgefunden. Beistände des Bräutigams waren Herr Adalbert v. Goldschmidt und Herr Dr. Heinrich Müller .« Bahr lebte mit ihr bis zur Jahrhundertwende in gemeinsamem Haushalt. 1909 wurde die Scheidung erwirkt.
Es dürfte sich um das den Studien zur Kritik der Moderne vorangestellte Foto handeln.
Der grüne Kakadu wurde Ende November von der Zensur in Berlin verboten, die Polizei halte es »seinem ganzen Inhalte nach zur Aufführung nicht geeignet« ( Neue Freie Presse, Nr. 12311, 30. 11. 1898, Morgenblatt, S. 8).
Bahr bietet an, dasselbe Honorar wie die »internationale Revue« Cosmopolis zahlen zu wollen.
Nachdem es am Burgtheater am 1. 3. 1899 zum ersten Mal gegeben worden war, wurde es in der Wiener Einrichtung (Umbenennung einer Figur, Kürzung von Freiheitsrufen) in Berlin erneut der Zensur eingereicht und diese »hat soeben das Stück in dieser Form zur Aufführung freigegeben« ( Berliner Tageblatt, Jg. 28, Nr. 136, 15. 3. 1899, Morgen-Ausgabe, S. 3).
Hier ist Schnitzler ungenau, er bot es nicht »vor« der Aufführung an, .
Dieser war bereits am 1. 3. 1899.
Marie Reinhard war mit einem Kind Schnitzlers schwanger und Leopoldine Kirchrath half bei der Suche nach einer Unterkunft für die zu verheimlichende Geburt. Das Kind hätte danach einer Kostfamilie auf dem Land gegeben werden sollen, kam aber am 24. 9. 1897 tot auf die Welt.
Die Entdeckung der Provinz ist Bahrs erstes Feuilleton für das Neue Wiener Tagblatt.
Beide sind in der Erstausgabe Die Frau des Weisen (1898) behoben.
früheren FassungDiese Fassung in A. S.: Die Toten schweigen. Historisch-kritische Ausgabe. Hg. Martin Anton Müller, Mitarbeit von Ingo Börner, Anna Lindner und Isabella Schwentner. Berlin, Boston: de Gruyter 2015 (Werke in historisch-kritischen Ausgaben, hg. Konstanze Fliedl), H 24,5–6 und H 100,4.
Titelauflage der Erstausgabe im Wiener Verlag, erschienen ohne Jahresangabe. Selbst die Verlagswerbung deutet auf das ursprüngliche Erscheinen (»Im gleichen Verlag erscheint von Arthur Schnitzler «), ebenso die Hinweise auf die Auflage: »44.–46. Tausend«.
Figur aus Bahrs Roman O Mensch.
××××××Nicht entziffert. Auch ein Brief Schmidts an Schnitzler vom selben Tag gibt keinen Hinweis zur Entschlüsselung: »Hochgeehrter Herr / Wie gern hätte ich hier, nachdem mir nur ein flüchtiger Glückwunsch Dank gegönnt war, Ihren freundlichen Besuch erwidert – aber ich wußte leider nicht: wo, und dann hörte ich, Sie seien nach Wien heimgekehrt. Auch ohne Ihr unverdientes Geschenk würde ich die Liebelei eines Abends in einem vertrauten Verkehr erwidert haben, denn ich schämte mich recht, von einem Dichter solcher Eigenart so blutwenig zu wissen. Nun werde ich nichts mehr übersehen was von Ihnen kommt. Am fremdesten ist mir das Märchen geblieben, während mich die Feinheiten des Anatol entzückt haben – meine akademischen Collegen mögen ein Kreuz schlagen – und wiederum das Sterben im Tiefsten bewegt und gebannt hat. / Verzeihen Sie, daß ich nur mit ein paar abgerissenen Zeilen Danke. Ich bin sehr gehetzt und weiß im letzten Semestersturm wirklich nicht wo aus und ein, zumal da nun auch der unselige Schillerpreis dem Comitée der Jury arge Noth bereitet. Der Eigenwille in der obersten Region schließt eine Krönung der Begabtesten aus. Ich habe den Minister neuestens gebeten, mich dieses Amtes zu entheben. / Nochmals aufrichtigsten Dank! / Verehrungsvoll Ihr / ganz ergebener / Erich Schmidt / Berlin 2/3 96.« ( TMW, Schn 4/50/1)
In seiner Besprechung der Inszenierung von Gerhart Hauptmanns Stück, Berliner Theater. »Einsame Menschen« im Deutschen Theater ( Neue Freie Presse, Nr. 13345, 19. 10. 1901, S. 1–3), nennt Goldmann die jüngeren Bühnenschriftsteller unfähig zu Dramatischem; diese hätten ihre Schwäche zum Ideal erhoben und dabei das Theater langweilig gemacht.
Neulich sah {\dots} WerleAm 30. 12. 1901 war er in Ibsens Wildente.
Kraus schreibt in der Fackel vom Oktoberanfang 1901 ( Bd. 10, H. 82, S. 19 ): »Herr Bahr, der wiederum das Referat über das Deutsche Volkstheater übernommen hat, berichtet, dass in dem neuen Stücke von Capus ein ›mit zwei Strichen wunderbar gezeichneter‹ Journalist vorkomme, der sich nicht verkauft, weil ›ihm das nie so viel tragen kann wie seine Unbestechlichkeit‹. Man versichert mir – ich kann die Mittheilung leider nicht überprüfen –, dass diese Stelle, die Herr Bahr mit so munterem Behagen citiert, nachträglich in die Uebersetzung der französischen Comödie hineingeflickt worden sei und dass Herr Bahr sich selbst citiere.« Bahrs Besprechung, in der sich das Zitat findet: Das Glück. (La veine. Komödie in vier Aufzügen von Alfred Capus. Deutsch von Theodor Wolff. Zum erstenmal aufgeführt im Deutschen Volkstheater am 28. September 1901). In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 35, Nr. 267, 29. 9. 1901, S. 2–4.
Zur Premiere von Wienerinnen am 14. 10. 1902 im Berliner Theater.
Anspielung auf Trebitschs Roman Genesung (Berlin: S. Fischer 1902 ). .
Die 11 Scharfrichter hatten Bahrs Schauspiel Unter sich am 9. 12. 1903 in Wien gegeben.
Am 31. 12. 1903 kommt es trotzdem zu einer Silvester-Vorstellung am Kleinen Theater in Berlin.
Am 12. 12. 1903 Uraufführung von Der Meister im Deutschen Theater in Berlin.
Laut A. S. Tb am 28. 12. 1903.
In À propos de Solness le Constructeur ( Le Figaro, Jg. 40, Ser. 3, Nr. 92, 2. 4. 1894, S. 1, späterer Titel Le Tragique quotidien ) schreibt Maeterlinck über das »tiefere Leben« eines Alten, der in seinem Stuhl versucht seine Umgebung zu begreifen, im Vergleich beispielsweise zu einem Liebhaber, der die Geliebte erwürgt.
Heinrich hatte die Masern (A. S. B I,481).
Le soir {\dots} bon soirSo auch Auernheimer: Das Wirtshaus zur verlorenen Zeit. Wien: Ullstein 1948, S. 42 und, ohne das finale »bon soir«, Trebitsch: Chronik eines Lebens. Zürich, Stuttgart, Wien: Artemis 1951, S. 188.
Irrtum Schnitzlers.
A. S. Tb 9. 7. 1904 : » Benedikt (Herausgeber der N. Fr. Pr.) Nm. bei mir. Antrag, ich solle in ein festeres Verh. zur N. Fr. Pr. treten: 2 Feuilletons monatlich, jedes Feuill. zu 400 Kronen!– Besprechung allwöchentlich in der Redaction.–« Schnitzler sagte am 20. 7. ab.
Dieser hatte in der Uraufführung am 14. 9. 1903 im Deutschen Theater die Hauptrolle inne.
Bislang nicht im Nachlass gefunden.
Dieser Aphorismus wurde nicht in die spätere Buchausgabe Buch der Sprüche und Bedenken aufgenommen.
Hermann Bahr: Rezensionen. Wiener Theater 1901 bis 1903. Berlin: S. Fischer 1907, vorangestellte Widmungsseite.
Lieber Arthur {\dots} Bahr.Nicht nachweisbar. Womöglich Verwechslung mit ihrer Aussage: »Auf das Selbstdenken kommt alles an« ( K. A. Varnhagen von Ense: Denkwürdigkeiten und Vermischte Schriften. Achter Band. Leipzig: Brockhaus 1859, S. 646).
Die Aberkennung des Offizierspatents am 14. 6.
Eine mündliche Aussage Gundolfs, vgl. den Brief von Olga an A. S., 17. 7. 1931 ( DLA, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.4558).
englischen Hermann BahrSiehe Kommentar zu Bahr an Siegfried Trebitsch, 26. 1. 1904, .
Das Zitat aus den Brüdern Karamasow im Selbstbildnis (S. 289), »die bergende Enge« eine inhaltliche Zusammenfassung.
Für Alfred Gold, der aber nicht Herausgeber war. Gemeint ist auch die Wochenschrift und nicht die gleichnamige Tageszeitung.
Koloisches QuadratlpapierGemeint dürfte kariertes Papier sein, wie es Koloman Moser oft verwendete.
Das Schauspiel wurde Ende November von der Zensur nicht zur Aufführung zugelassen.
Das Feuilleton Laiengedanken über die Wahlen in Österreich am 2. 2. 1907 (Nr. 15249, Morgenblatt, S. 3–4) eröffnete die bis zum Tod anhaltende Mitarbeit an der Neuen Freien Presse.
Es erscheint im März 1906.
Es handelt sich dabei nicht um die Uraufführung; diese wird von den Zeitungen zur gleichen Zeit bereits als für Ende Februar am Lessingtheater in Berlin feststehend berichtet.
Gemeint ist in jedem Fall seine Partnerin Anna von Mildenburg, eventuell mit ihrer Gesellschafterin Eugenie Roth. Vielleicht inkludiert er auch seine erste Frau, Rosa, mit der er noch verheiratet war.
Von Bahr erschien zu Lebzeiten keine Werkausgabe.
Richard Vallentin starb am 14. 1. 1908.
Der Weg ins Freie wurde ab Januar 1908 und bis zum Juni in sechs Teilen in der Neuen Deutschen Rundschau vorabgedruckt. Da das Heft zu Monatsbeginn erschien, war genau genommen auch schon das 2. Kapitel veröffentlicht.
So nicht erschienen, eventuell im Zusammenhang mit Das österreichische Antlitz, Berlin: S. Fischer 1909 geplant.
Schnitzler überlegte zu der Zeit, sich in dem abgelegenen Stadtteil anzusiedeln.
Wohl doppelte Anspielung auf das für den Weinbau bekannte Pötzleinsdorf sowie Bjørnstjerne Bjørnsons Schauspiel Wenn der junge Wein blüht, das am 27. 1. 1910 am Burgtheater Premiere haben sollte.
»dis wússent sú, daz bevindent sú alle stunde, und lant doch da von nit. Sú wússent es und wenn es doch nit wússen.« (»Das wissen sie, das empfinden sie alle Zeit und lassen doch nicht davon ab. Sie wissen es und wollen es doch nicht wissen.« Büchlein der ewigen Weisheit, Vers 220,10–12)
Nicht erhalten. Vermutlich die Lithografie von Karl Bauer, die Bahr auch dem Kriegssegen (München: Delphin 1915 ) voranstellte.
Unklare Anspielung.
»Götterdämmerung« war {\dots} wiederDie Hofoper gab Wagners Götterdämmerung am 13. 4., Tristan und Isolde am 5. 5. 1913, beide Male mit Anna Bahr-Mildenburg.
Am 19. 2. 1914 Vortrag über das »Frauenstimmrecht« in München.
The Concert, Regie Victor Schertzinger, 1921, von demselben neuerlich unter dem Titel Fashions in Love als Tonfilm (1927) realisiert.
Die Verfilmung durch Leo Mittler lief bereits seit 28. 8. 1931 in den Wiener Kinos.
Ivo Vojnović wurde am 26. 7. 1914, also noch vor Kriegsbeginn, von der österreichischen Behörde in Dubrovnik unter der Beschuldigung großserbischer Propaganda inhaftiert und blieb drei Jahre ohne Gerichtsverfahren eingesperrt. Bahr intervenierte vergeblich für ihn.
Karl Kraus, Der Reigen ( Die Fackel, Jg. 24, Nr. 595–600, Juli 1922, S. 89–92, hier: S. 92): »[] Aber weil wir schon bei den Schwätzerinnen des Neuen Wiener Journals sind, so darf der Hermann Bahr nicht vergessen werden, der sich, wiewohl er auffallenderweise erst nächstes Jahr drankommt, dem Reigen angeschlossen hat. Er fühlt sich aber schon jetzt so weit und fragt darum Schnitzler: ›Was meinst Du, lieber Artur, wieviel wird in hundert Jahren von Dir noch am Leben sein? Und wieviel von mir? Wieviel von uns allen?‹ Das kann ich ihm genau sagen: ›Die letzten Tage der Menschheit‹. Ach so, das ist ja nicht von Schnitzler und Bahr, sondern nur von uns allen. Also wieviel von Schnitzler bleiben wird, das kann ich ihm beim besten Willen nicht sagen. Aber von Bahr – also ganz bestimmt jene Stellen aus seinem Tagebuch, die in meinen Büchern enthalten sind. «
Von Schnitzler zeitlebens benutzte Schreibweise von Fauteuil.
Kein Zitat aus Das unrettbare Ich.
Im Tagebuch. 20. Februar (damit den falschen Tag aus Schnitzlers Brief übernehmend), erschienen am 13. 3. 1921 ( Neues Wiener Journal, Jg. 29, Nr. 9824, S. 7).
Eigentlich am 21. Februar, wobei die Unsicherheit über den genauen Geburtstag in der Presse verbreitet war.
Ständiges Kürzel dafür, dass er in der Kirche war und die Kommunion empfangen hat.
Figur des Dichters aus Die letzten Masken.
Am 27. 4. 1879. Schnitzler war unter den Zuschauern, wie aus dem Tagebuch hervorgeht.
Die »2. Autographenversteigerung« fand vom 6. 6. bis zum 10. 6. 1922 statt. Katalog nicht ermittelt.
Im allerersten erhalten gebliebenen Brief, .
Darüber hinaus ließ sich nichts ermitteln. Da kein Brief Bourgets im Nachlass erhalten ist, dürften die Briefe nicht zurückgestellt worden sein.
Kein wörtliches Zitat, Bahr schrieb: »Als ich vor zehn Jahren Wien verließ, meint’ ich mein Austragstüberl zu beziehen. Und nun geht es noch einmal in die weite Welt.« ( Tagebuch. 29. April. In: Neues Wiener Journal, Jg. 30, Nr. 10242, 14. 5. 1922, S. 6). (Eine Austragsstube war ein Zimmer, in dem ein Bauer wohnen durfte, nachdem er den Hof übergeben hatte; im übertragenen Sinn: für die letzten Lebensjahre.)
ostensibel: zum Vorzeigen geeignet.
Das Neue Wiener Journal brachte am 15. 4. 1922 (Jg. 30, Nr. 10215, S. 3) eine ungezeichnete Meldung Hermann Bahr übersiedelt nach München . Als Grund wird angeführt, dass Bahr-Mildenburg neben der Unterrichtstätigkeit an der Akademie der Tonkunst nunmehr auch als Regisseurin tätig sei.
Der Brief vom 19. 7. 1889 im Nachlass Bahrs ( TMW, HS AM 19304 Ba). Bahr wurde von Kafka ausdrücklich zur Mitarbeit aufgefordert; das Angebot, Redakteur der Zeitschrift zu werden, bekam er erst ein Jahr später, am 17. 9. 1890.
Es dürfte sich um eine privat getätigte Aussage handeln. Die beiden standen in Kontakt.
Bahrs FeuilletonIn Der Roman ( Neue Freie Presse, Nr. 22539, Morgenblatt, S. 1–3, hier: S. 3) schreibt er über Auernheimers Die rechte und die linke Hand: » Wien wird hier sublimiert – in jedem Sinne des Wortes: es zergeht und verdampft, aber nur um, von der Herzenskraft des Dichters aufgefangen, in dauernde Gestalt gebannt zu werden. Vielleicht wird Wien in hundert Jahren einer der schönsten Romane der Weltliteratur geworden sein – wie viele Städte gibt’s denn in der Welt, die sich dies erhoffen dürfen? Ich habe den Fall Wiens weisgesagt, als dies noch nach Tollheit klang, so darf ich nun auch die Verkündigung seiner Unsterblichkeit wagen!«
Bahr würdigt in Felix Salten zum 60. Geburtstag ( Neue Freie Presse, Nr. 23340, 6. 9. 1929, Morgenblatt, S. 1–2) diesen ausschließlich als Feuilletonisten und endet »Das Wiener Feuilleton ist durch die formende Sprachgewalt Speidels, Hanslicks und Wittmans zu solcher Vollendung gereift, daß es nicht mehr überboten werden kann. Wir Epigonen, Verweser dieses hohen Reiches müssen uns mächtig aufrecken, um so ein gewaltiges Erbe zu hüten: keiner trägt es mit so reiner Zuversicht wie dieser Faustus Felix Salten.«
Am 13. 1. 1914.
Am 14. 1. 1914.
Bereits zuvor, am 12. 1. 1914.
Vom 29. 1. bis zum 4. 2. 1914.
Vom 27. 2. bis zum 1. 3. 1914.
Hofmannsthal war bis zu seinem Tod 1929 viermal für den Nobelpreis nominiert.
Dieser war nie nominiert.
Metternich zugeschriebenes Zitat, das in zwei Anfangsvarianten überliefert ist, »Asien beginnt « oder: »Der Balkan beginnt am Rennweg.« Bahr verwendet es häufig, zumindest sieben Belegstellen lassen sich in den späten Jahren nachweisen.
Hamlet, V, 2: »The readiness is all«.
Über unsere Kraft von Bjørnson wurde im Deutschen Volkstheater in zwei Teilen gegeben, der erste am 4., der zweite am 5. 4. 1902. Ob auch die Generalprobe auf zwei Tage aufgeteilt war, ist offen.
(frz.) Lehnsessel, gepolstertes Sitzmöbel.
Erste Fassung von Zum großen Wurstel, die am 8. 3. 1901 von Wolzogens Überbrettl aufgeführt wurde. Erst in die Umarbeitung von 1905, die vor allem eine Erweiterung der illusionsbrechenden Figuren vornahm, wurde die Hauptfigur von Bahrs Der Meister eingearbeitet.
Uraufführung Abschiedssouper, 14. 7. 1893.
Liebelei wurde am 4. 2. 1896 zum ersten Mal in der Inszenierung von Brahm am Deutschen Theater gegeben.
Es erschien, nach der Absage Bahrs, in keinem anderen Organ.
Einen inhaltlich und sprachlich beinahe identischen Brief schreibt Bahr am selben Tag an Beer-Hofmann.
Am 26. 5. 1901 vom Neuen Wiener Tagblatt als Neuerscheinung gemeldet.
Wohl für München.
Letztlich erfolgte die Aufführung in Hamburg am 14. 1. 1902 unter dem Titel Der Herr Hofrat.
Die Uraufführung von Lebendige Stunden am 4. 1. 1902 am Lessingtheater in Berlin.
»Car pourquoi se vendrait-il? Ça ne lui rapporterait jamais autant que d’être incorruptible.« Alfred Capus: La veine. Comédie en quatre actes. Paris: Éditions de la Revue Blanche [1901?], S. 149 (III, 9).
In der publizierten Fassung heißt die Figur »Windel«.
Kräuterlikör.
1793 wurde der ehemalige Thronfolger Louis Charles de Bourbon dem Schuster Alain Simon zur ›Erziehung‹ überantwortet.
Z’ame les {\dots} (unanständig)Es handelt sich um ein Lied, mit dem nach Bougettes (eine herausgebackene Speise aus Ei, Mehl und Kartoffeln) und Matafans (einer dem Crêpe verwandten, herausgebackenen Speise aus Mehl und Kartoffeln) verlangt wurde. Die letzten beiden Verse besagen, dass der Sänger zudem eine Vorliebe für weiße Brüste besitzt.
Sinngemäß: »Das heißt es, sich in ein fremdes Land zu begeben.«
Die Briefe der Genannten und ein weiterer von Maximilian Harden finden sich in der Mappe B 128 in der CUL (»Opinions on Reigen«).
Ihr ›offizieller‹ Geliebter Karl (A. S. Tb 24. 11. 1899 ).
Am 2. 2. 1919 im Großen Konzerthaussaal in Wien.
Die Hebragasse im 9. Wiener Gemeindebezirk.
Nicht ermittelt.
Hofmannsthal bearbeitete ihn zuerst als Die Seelen, dann als Carl; beides blieb Fragment.
Das Jahr ist unklar, als Monatsangabe auch eine lateinische (für Februar) möglich. Das Briefpapier deckt sich mit dem am 15. 3. 1903 verwendeten. Wir folgen der Einordnung der Abschrift.
Anfang Januar 1927 ging eine solche Übersiedlung durch die Zeitungen.
. Es dürfte noch 1908 vorhanden gewesen sein. Vgl. Hermann Menkes: Die Provinz. Aus einem Gespräch mit Hermann Bahr. In: Czernowitzer Allgemeine Zeitung, Nr. 1284, 19. 4. 1908, S. 3–4, hier: S. 3.
Unklar.
Bei Gustav Gurschner.
Am 28. 5. 1892 erwähnt Schnitzler im Tb Ede Telcs für ein Relief gesessen zu sein, möglicherweise handelt es sich um dieses. Aus einer Karte von Karl Kraus vom 22. 3. 1894 geht hervor, dass er und Schnitzler zu diesem Zeitpunkt ihr Relief tauschten ( Karl Kraus und Arthur Schnitzler. Eine Dokumentation. Hg. Reinhard Urbach. In: Literatur und Kritik, Bd. 49, Oktober 1970, S. 521). Daraus kann gefolgert werden, dass sich das Relief vervielfältigen ließ. .
Ausschließlich diesen Einakter von Maeterlinck übersetzte Hofmannsthal in der Folge (vgl. Brief an Marie Herzfeld, 9. 3. 1892, in: Hugo von Hofmannsthal: Briefe an Marie Herzfeld. Hg. Horst Weber. Heidelberg: Stiehm 1967, S. 23).
Kraus nannte das Fehlen von Altenberg den größten Mangel des Abends ( Karl Kraus: Wiener Premièren. In: Breslauer Zeitung, Jg. 79, Nr. 255, Abend-Ausgabe, 10. 4. 1897, S. 2).
Wohl wegen des Artikels Maurice Maeterlinck. In: Hermann Bahr: Die Überwindung des Naturalismus. Dresden, Leipzig: E. Pierson 1891, S. 189–198 (Als zweite Reihe von »Zur Kritik der Moderne«). Erstdruck: Magazin für Litteratur, Jg. 60, Nr. 2, 10. 1. 1891, S. 25–27.
Vgl. A. S. Tb 31. 1. 1892 : » Bératon kam mit der Idee einer Aufführung der Aveugles. Damit zusammen eine Pantomime und Abschiedsouper mit womöglich Palmay, Devrient, Thimig.«
Im Nachlass Bahrs ein auf den 17. 11. 1915 datierter Zeitungsausschnitt der Kölnischen Zeitung zu Kritiken über den Querulanten. Der mit H. G. gezeichnete Artikel mit dem Titel Hermann Bahrs Querulant über die Aufführung in Darmstadt endet: »Nachdem wir mit Enttäuschung Schnitzler, Schönherr und Bahr so schnell hintereinander an einem deutschen Hoftheater erleben konnten, mag eine Gewissensfrage kulturell-politischer Art gestattet sein: Glaubt ernstlich jemand in Deutschland heute noch an die Überlegenheit jener sogenannten österreichischen Kultur, sei es nun Theater oder Kunstgewerbe oder sind nicht gerade jene letzten Dokumente eines wienerischen Literatentums Beweis dafür, daß unser trefflicher Bundesbruder in diesem Weltkrieg auch einer inneren Reformation an Haupt und Gliedern bedarf, um fortan in einer neuen deutschen Weltkultur bestehen zu können.« Schnitzler geht neben den beiden folgenden brieflichen Aussagen auch in einem unveröffentlichten Text über die Neue Rundschau auf den Artikel ein ( CUL, Schnitzler, A 20,1).
Das findet sich noch im Fragment Das Wort. Eine Skizze dazu, datiert 1904, lautet: »Der selbe Literat, der für eine Strassendirne Briefe an einen Freund schreibt, in den sie sich verliebt hat. Der liest sie ihm entzückt vor, ohne zu ahnen, wer sie geschrieben hat.« ( CUL, Schnitzler, A 196,1)
Die Burgschauspielerin Sophie Tressler starb am 28. 12. 1910. Die Beerdigung fand am letzten Tag des Jahres auf dem Döblinger Friedhof statt.
Sie bittet um Hilfe, Fels habe nun seit acht Wochen sein Logis nicht bezahlt und er würde behaupten, kein Geld zu haben ( CUL, Schnitzler, B 385).
S. 88: »Ich weiß bei uns Niemanden, der nach diesem Büchlein sich mit Bahr messen könnte; in Oesterreich käme nur noch Arthur Schnitzler in Betracht.«
15 Uhr 45.
Goldmann war bis 1890 Redakteur der Zeitschrift An der schönen blauen Donau, in der Schnitzler einige frühe Texte publizierte.
Das neu bezogene Haus Hofmannsthals lag etwa 8 Kilometer von dem Bahrs entfernt.
Ab hier folgt der Text weitgehend Die Chromatische ( Neue Freien Presse, Nr. 20641, 14. 2. 1922, Morgenblatt, S. 1–3; paralleler Abdruck in: Berliner Börsen-Courier, Jg. 54, Nr. 77, 15. 2. 1922, Morgen-Ausgabe, S. 5).
Karl Schönherr: Mein Volksmärchen »Königreich« und das Burgtheater des Herrn Bahr. In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 53, Nr. 17, 18. 1. 1919, S. 2–5. Er beklagt, dass sein Drama Das Königreich vom Burgtheater noch vor Bahrs Amtsantritt zur Uraufführung angenommen worden war, ihm aber statt der vertraglich vereinbarten Aufführung retourniert wurde. Als Grund nennt er den Einfluss des Kardinals Piffl und eine Zensur durch Bahr.
Graf Hunyady betreute für Kaiser Karl die Hoftheater.
Vgl. Maria Magdalene, 2. Akt, 6. Szene.
Alexandre Dumas (fils): Denise.
Vgl. Dumas (père), Fernande, 25. Kapitel: »Oh! oui, oui! s’écria Maurice; aussi, Fernande, Dieu m’est témoin que, de tout ce qui s’est passé, je ne veux rien entendre, je ne veux rien savoir; que non seulement je pardonne, mais encore que j’oublie.«
Egon Friedell: Kulturgeschichte der Neuzeit. Die Krisis der Europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg. Dritter Band. Romantik und Liberalismus/Imperialismus und Impressionismus. München: C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung 1931, S. 511.
Weswegen Bahr die ›Schlacht von Königgrätz‹ mit dem weniger verbreiteten Namen referenziert, ist unklar. Bei der Schlacht am 3. 3. 1866 erlitt die österreichische Armee eine durch ihre außen- wie innenpolitischen Implikationen folgenreiche Niederlage.
Wohl: Villenes-sur-Seine.
In der Kurzbesprechung zu Theodor Ferdinand Bock: Der Übermensch im Raimund-Theater, H. B.: Theater, Kunst und Literatur. Raimund-Theater. In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 35, Nr. 295, 27. 10. 1901, S. 8.
, der Ausdruck aber bereits vor Bahr in Verwendung.
Das könnte Bahrs Kenntnis des Arbeitstitels »Das arme Mädel« für die Liebelei verraten, aber auch eine Anspielung auf das Erfolgsstück Das arme Mädel (1894) von Lindau/Krenn sein, vgl. dazu auch die Erwähnung von deren Der Nazi im Folgenden.
Eigentlich: »Zum Erholen sind sie da.« (1. Akt).
Variante von Tollpatsch. Schnitzler verwendet den Ausdruck in der Handschrift der Liebelei ( Liebelei. Historisch-kritische Ausgabe. Hg. Peter Michael Braunwarth, Gerhard Hubmann, Isabella Schwentner. Berlin: de Gruyter 2014, I, S. 399).
2. Akt. Zum zugrundeliegenden Zitat vgl. Liebelei. Historisch-kritische Ausgabe, I, S. 17, und II, S. 1154.
(frz.) Krach, Wirbel.
Uraufführung am 3. 10. 1895, also eine Woche zuvor, und noch immer auf dem Spielplan.
(frz.) trauriges Schwein. Ausspruch von Émile Augier über Paul Bourget (überliefert durch Octave Mirbeau).
Gemeint wohl die Rezension der Liebelei, . .
Am 29. 1. 1826.
Überliefert von Diogenes Laertius im Kapitel über Herakleitos.
Zu Eckermann am 6. 5. 1827.
Brief an Elise Lensing, 17. 1. 1837, in: Friedrich Hebbels Briefwechsel mit Freunden und berühmten Zeitgenossen. Mit einem Vorwort hg. von Felix Bamberg. Erster Band. Berlin: G. Grote’sche Verlagsbuchhandlung 1890, S. 39.
In der Rede La terre et les morts (1899).
Goethe, Spruch, Widerspruch.
Goethe, Selige Sehnsucht.
Das heißt über Bahrs »Drama in drei Akten« Die Mutter (Berlin: Sallis’scher Verlag 1891 ). Loris: Die Mutter. In: Moderne Rundschau, Bd. 3, H. 2, 15. 4. 1891, S. 75–77.
Anatole France: Théodore de Banville. In: Les Temps, Jg. 31, Nr. 10803, 15. 3. 1891, S. 2.
Diese erst im letzten Teil, erschienen am 7. 10. 1893.
Diese wurden nicht abgedruckt. Sie finden sich in einem nicht abgesandten Text für die Neue Freie Presse anlässlich der Wiener Aufführung des Reigen 1922 ( CUL, Schnitzler, A 20,14).
Am 11. 6. 1907 heiratete Marie Schlesinger (Gerty Hofmannsthals Schwester) Arnold Schereschewsky.
(öst. dialektal) hässlichen.
Im Brief vom 5. 3. 1808.
Am 4. 12. 1810.
Am 15. 9. 1905.
Anwesend waren Richard und Paula Beer-Hofmann, Gerty Hofmannsthal, Felix Salten und Arthur und Olga Schnitzler.
Paul Cassirer (1909), Dr. Landauer (Tyrolia, 1918–19), Ernst Peter Tal (E. P. Tal, 1920) und Hans Haas (Haas Grabherr, 1922).
Gemeint ist die Erzherzogin Gisela, .
Nicht erhalten. Zur Zuerkennung des Grillparzer-Preises für Das Zwischenspiel. Die Jurysitzung fand am 15. 1. 1908 statt, am Folgetag berichteten die Zeitungen darüber.
Schnitzler, Tb 10. 1. 1900: » Andrian las Einigen eine leidliche Novelle von Michel vor.«
Vgl. Die Andere, 3. Akt.
Eine Münchner Starkbiersorte.
Eigentlich ›Vorschimpfer‹, vgl. 24. 11. 1841: »In jeder Gesellschaft bin ich der Vorschimpfer« ( Carl Glossy: Aus Bauernfelds Tagebüchern. In: Jahrbuch der Grillparzer-Gesellschaft, Jg. 5, 1895, S. 95).
Am 2. 2. 1905. Hintergrund bildet ein vielbeachteter Prozess, bei dem Tamara von Hervay als Bigamistin verurteilt wurde. Bahr ließ sich von den Ereignissen zum Roman Drut (1909) inspirieren.
Nach Schnitzlers Absage im Antwortschreiben las Bahr Exzentric vor.
Näheres nicht bekannt; es könnte sich um die Gefahr der Offenlegung einer homosexuellen Handlung gehandelt haben, die mit Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren schwerem Kerker geahndet werden konnte.
Das Schauspiel von C. Karlweis hatte die Uraufführung am 19. 10. im Deutschen Volkstheater.
Darunter Bahr und Schnitzler, siehe übernächsten Absatz.
Leopold von Andrian? (Katholisch erzogen, doch über seine Mutter Cäcilia von Andrian-Werburg, geb. Meyerbeer, jüdisch.)
Rene Schickele?
» Nothing will come of nothing « (1. Akt, 1. Szene) sowie » Nothing can be made out of nothing « (1. Akt, 4. Szene).
Durch Los wird bestimmt, wer Suizid zu begehen hat.
An seinen Vater, 12. 8. 1893: »Ich verreise heute Abend auf einige Tage nach Böhmen und kann keine Adresse angeben, da ich sie selber noch nicht weiß und mich auch nirgends länger als ein paar Stunden aufhalten werde.« ( TMW, AM 50775 Ba)
Kein in Frage kommender Brief im Nachlass Bahrs.
Unklar. Weder stand in Wien ein Theaterstück Bahrs auf dem Spielplan, noch war ein Auftritt von ihr angesetzt.
Mütze, die durch unterschiedliche Ausprägungen über die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Burschenschaft Auskunft gab. Schnitzler gibt den Artikel jedoch in diesem Detail falsch wieder, darin wird von »Federhut, Säbel und Porte-épée « gesprochen.
Goethe: Götz von Berlichingen, Dritter Aufzug: »Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsche lecken!«
Dieses Treffen erwähnt Schnitzlers Tagebuch nicht.
General-Probe.
Am Samstag, 16. 3., eröffnete die 23. Jahresausstellung.
Am Freitag, 15. 3., eröffnete die 10. Jahresausstellung.
Zur Vorgeschichte, die sich Ende Februar ereignete .
Vermutlich Die letzten Masken. Seit 12. 3. lag der Stoff als Novelle abgeschlossen vor, und am » 24. 4.? « ( CUL, Schnitzler, A 80) versuchte er, ihn dramatisch zu bearbeiten.
Die Rolle der Protagonistin aus Hebbels Maria Magdalena war von Olga Gussmann ursprünglich ausgesucht worden, zwischenzeitlich aber untersagt gewesen (vgl. A. S. B I,402).
Das schöne Mädchen, verfasst für das von Salten geleitete Kabarett Zum lieben Augustin (veröffentlicht in: Schwarz auf Weiss. Wien: Comité für das Fest der Kunstgewerbeschüler 1902, S. 23–32).
Im Deutschen Volkstheater; keine Premiere.
A. S. Tb 6. 9. 1901 : »Die 3 Einakter zu kurz.«
Die letzten Masken.
A. S. Tb 1. 1. 1902 : »Bei Harden. Über Wien. (Karl Kraus.) ›Da geh ich nicht mehr mit!‹–«
Am 9. 8. 1902 war der Sohn Heinrich auf die Welt gekommen.
Bahr hielt sich vom 18. bis 25. 5. in der Kuranstalt Konried in Reichenau an der Rax auf, Schnitzler war zu der Zeit vor allem in Wien.
Mahler dirigierte seine 3. Symphonie im Musikvereinssaal.
Brief vom 8. 11. 1903 ( Bw Schnitzler/Brahm 152–153).
Uraufführung Novella d’Andrea am 21. 11. 1903 im Burgtheater.
Zweiteres. Vgl. den Brief Bahrs an Hofmannsthal, 13. 9. 1914 ( Bw Bahr/Hofmannsthal 319).
Münchner PensionsfondsBahr meint denselben Pensionsfonds wie Schnitzler, dieser hatte seinen Sitz in München.
Das heißt den Abdruck im Hermann Bahr-Buch, S. 249–253. .
Schmückendes Beiwort, hier auf »reizend« gemünzt.
(frz.) aus Neid.
Neuerlich auftretende Eigenschaften früherer Generationen, die durch die Entwicklung unnötig geworden sind und für überwunden gelten.
Schmückende Beiworte.
Bezieht sich auf die Inszenierung am Deutschen Theater in Berlin, die am 7. 3. 1903 Premiere hatte.
Es erschien ohne Untertitel.
Auch die gedruckte Fassung enthält an dieser Stelle eine Szene mit schmatzendem Kuss, dürfte also nicht geändert worden sein.
Eine Aufführung von Der Schleier der Beatrice, und .
Am 26. 8. 1909 in München.
übertreiben.
in Quarantäne.
Der Vorabdruck von O Mensch erschien vom 31. 5. 1910 bis zum 4. 9. 1910 in der Neuen Freien Presse.
Vom 1. bis zum 8. 5. 1907 urlaubt Bahr an der oberen Adria, nach Dubrovnik kommt er nicht.
Am Vortag hat er den Text vollendet, am 15. 11. liest er ihn Beer-Hofmann und Hofmannsthal vor, »der viel getadelt wurde«. Am selben Tag korrigierte er ihn noch (A. S. Tb ). Am 6. 12. erscheint er als Spaziergang.
. Schnitzler hat es erst am 5. 12. 1905 genauer erfahren: »Erzh. Gisela war drin und indignirt, weil Haeberle (Michette) sich an den Dessous der Marquise (Mitterwurzer) zu schaffen machte.–« ( Tb ).
Cosmopolis erschien mehrsprachig und monatlich, zum ersten Mal im Januar 1896, zum letzten Mal im November 1898. Zum finalen Heft hat Schnitzler Paracelsus (Bd. 12, H. 35, S. 489–527) beigesteuert.
Den Novelli {\dots} gemahnt.In den Korrespondenzstücken, die von Novelli im Nachlass Bahrs überliefert sind, findet sich darüber kein näherer Aufschluss.
Von Salten geleitetes Kabarett.
Am 30. 10. 1901 kam Berger zu Schnitzler.
Betreiber einer Konzertagentur, die im Bösendorfer-Saal Veranstaltungen organisierte.
Die Buchausgabe von 1894 weicht von der Textvorlage der Uraufführung ab.
Am 7. 9. retourniert Langkammer das Drama, die Inszenierung findet nicht statt.
Am 9. 12. 1909.
Das heißt in das von Dr. Franz Hansy betriebene Kurhaus.
Von Bahr erschien zu keiner Zeit ein Text in The Dial.
Eine Werkausgabe erschien nicht, nur ein neuer Titel: Josef Popper-Lynkeus: Krieg, Wehrpflicht und Staatsverfassung. Wien, Berlin, Leipzig, München: Rikola 1921 .
Čechov an Aleksandr Lazarev, 1. 11. 1889: »Man kann nicht ein geladenes Gewehr auf die Bühne stellen, wenn niemand die Absicht hat, einen Schuß daraus abzugeben.« (Anton Čechov: Briefe 1889–1892. Hg. und übersetzt von Peter Urban. Zürich: Diogenes 1998, S. 73).
Am 28. 2. 1930.
Ab 18. 8. 1918 wurde mehrfach gemeldet, Bahr gehe nicht als Direktor, sondern als künstlerischer Beirat für ein Jahr ans Burgtheater. Die offizielle Bestätigung erfolgte erst nach diesem Brief.
In zwei weiteren Tagebuch-Kolumnen variiert Bahr das: »Uns zu bewerben sind wir zu stolz: weder Hofmannsthal noch Schnitzler, noch Beer-Hofmann haben jemals ihre Bedeutung affichiert.« ( Tagebuch. 27. August. In: Neues Wiener Journal, Jg. 38, Nr. 13218, 7. 9. 1930, S. 16–17) Und zum Nobelpreis: »War Hofmannsthal so hoher Auszeichnung nicht würdig, ist es Artur Schnitzler, ist es Richard Beer-Hofmann, ist es Felix Salten, ist es Karl Schönherr, ist es Wildgans, ist es Werfel, ist es Stephan Zweig nicht?« ( Tagebuch. 29. Januar. In: Neues Wiener Journal, Jg. 39, Nr. 13361, 1. 2. 1931, S. 16)
Ursprünglich meinte Bahr sein Engagement als Regisseur bei Max Reinhardt mit Anfang Oktober anzutreten, es sollte aber erst einen Monat später beginnen.
Bahr ließ regelmäßig seine Kolumne den darin behandelten Personen zukommen. Diese Textstelle deutet an, dass das Tagebuch. 10. Januar in einer Fassung mit einem handschriftlichen Gruß im Besitz Schnitzlers gewesen sein dürfte. In seinen Zeitungsausschnitten (heute in Exeter) findet sich aber nur ein Abzug, auf dem sich außer einem Datumsvermerk von Schnitzler keine Beschriftung findet (University of Exeter, Schnitzler Press Cuttings Archive, Box 42/2).
Der Poststempel widerspricht der Datierung.
Bahr war zumindest seit Mitte September mehrere Wochen in der Villa Mautner.
Sie arbeitete als freiwillige Pflegehelferin im Salzburger Truppenspital Nonntal.
Verzögernd.
wie lange du {\dots} bleibstBahr begann am 18. 1. 1908 den vierten (und letzten) zweimonatigen Aufenthalt bei Max Reinhardt in Berlin.
Am 17. 12. 1894.
Tb 28. 10. 1891: »Vortragsabend Freie Bühne.– [] Beim Eintritt in den Saal Nachricht, daß Burckhard das Märchen zurückgewiesen (zu viel Rede, zu wenig Handlung). Sehr verstimmt drüber.–«
Burckhard ist im Adressverzeichnis Lehmann von 1890 bis 1905 in der Frankgasse 1 gelistet. Schnitzler wohnt im selben Haus, einen Stock tiefer, vom 15. 11. 1893 bis Anfang September 1903.
Am 7. 2. 1895 Debüt (Maria Stuart), .
Vgl. Tb 19. 5. 1896.
Vielleicht am 15. 1. 1898.
Vermutlich Bukovics, der Direktor des Deutschen Volkstheaters, bei dem sie engagiert war; die Verhandlungen mit Burckhard dürften erst im Herbst desselben Jahres begonnen haben.
Schaftstiefeln.
(öst.) Gartenpavillon.
Vgl. Tb 6. 7. 1890: »Bei Sonnenthal.– / ›Alkandi‹ soll zur Aufführung geändert werden.– (Dumm.).«
Das heißt nach ihrem Debüt am Burgtheater am 7. 2. 1895.
Vgl. Tb 5. 9. 1896.
Am 29. 10. 1894.
Laut Tb am 31. 10. 1894.
Vgl. Tb 5. 11. 1894.
Am 16. 6. 1895.
Engagierung.
Vgl. Tb 24. 8. 1895: »an der bair. oest. Grenze Burckhard auf dem Rad uns entgegen, kurzes Gespräch, sein groteskes Costume, Dolch etc.«
Vgl. Tb 4. 9. 1896.
Vgl. Tb 2. 11. 1897.
Am 27. 12. 1897.
Am 5. 1. 1901.
Am 10. 4. 1901.
Am 27. 4. 1894.
Brief vom 5. 2. 1898 ( CUL, Schnitzler, B 20).
Am 20. 4.
(lat.) Zu mehr als in seinem Können steht, kann niemand verpflichtet werden.
Am 25. 7.
Nicht erhalten.
Um welchen Text es sich handeln könnte, ist unklar.
Die Schauspielerin Else von Ruttersheim hatte sich auf ihr Recht berufen, Rollen abzulehnen, die ihrer Karriere schaden könnten. Für den folgenden Prozess, der am 5. 5. 1911 stattfand, verfasste Bahr ein Gutachten, worin er ihr zustimmte. (Sein Text veröffentlicht als Das Recht der Rollenverweigerung, Österreichische Bühnenvereins-Zeitung, Jg. 18, H. 17, 10. 6. 1911, S. 1–2).
Irrtum Schnitzlers, er wohnte »-straße«.
Undatiert. Gegen das » 92? « von Schnitzler spricht, dass 1892 eine andere Visitenkarte im Einsatz war. Hier in die Nähe des anderen Briefes mit vergleichbarer Unterschrift ([20. 9. 1893], ) an die wahrscheinlichste Stelle eingeordnet.
Auf eine längere Reise nach Skandinavien.
Auch Hofmannsthal reagiert am 18. 7. auf ein nicht erhalten gebliebenes Schreiben, in dem ihm Bahr mitteilte, ihn nicht in Salzburg zu treffen ( Bw Bahr/Hofmannsthal 52–53).
Er trauerte um Josefine Wertheimstein, die am 16. 7. gestorben war.
Jüdischer Jüngling.
Nicht ermittelt. Das 1. Gastspiel fand vom 21. bis zum 27. 2. 1892 am Carl-Theater statt.
Die letzte und die erste Nummer eines Quartals, mit denen intensiver versucht wurde, Abonnenten zu werben.
25. 3.: Mariä Verkündigung.
Sie wohnten beide in der Salesianergasse 12.
Nicht erschienen.
Arthur Schnitzler: Spaziergang. In: Deutsche Zeitung, Jg. 23, Nr. 7883, 6. 12. 1893, Morgen-Ausgabe, S. 1–2 (heute in A. S. EV 152–156).
Spaziergang eröffnete die Serie, die unter dem Titel »Wiener Spiegel« laufen sollte. Dem ersten Beitrag war eine erklärende Fußnote beigesellt: »Der › Wiener Spiegel‹ soll in losen Skizzen die Wiener Welt, oben und unten, Gesellschaft und Volk, Salon und Straße bringen. Das ganze Wiener Leben will er Stück für Stück allmälig erzählen. Beiträge haben Ferdinand v. Saar , Emil Marriot , Ada Christen , C. Karlweis , Gustav Schwarzkopf , Vincenz Chiavacci , Karl Rabis , Theodor Taube , Hugo v. Hofmannsthal , Arthur Schnitzler , Dr. Beer-Hofmann , Hermann Bahr und Andere versprochen. Anmerkung der Redaction.« Nach dem zweiten Teil, Heunt is Sunntag! von Taube (Nr. 7887, 10. 12. 1893, Sonntags-Ausgabe, S. 1–2), und Bahrs Ausscheiden aus der Deutschen Zeitung wurde sie eingestellt.
Ein jährlich stattfindender Abend in einem angemieteten Veranstaltungssaal mit speziellem Programm. 1901 fand er am 9. 3. in den Sophiensälen statt. Vor der Eröffnung der Tanzfläche wurden Lieder gesungen und das Mimodrama Die Hand von Henri Berény gegeben.
Das Schreiben von Leopold Hipp, . Dieses befindet sich heute in der CUL , Bahr retournierte es wohl mit seinem Antwortschreiben.
Eigentlich ein Haus. Auf einem ursprünglich zu diesem Haus gehörenden Grundstück hatte Bahr das seine errichtet.
(öst.) Verräter, Petze.
Pötzl behandelte in seinen Texten häufig Wiener Typen.
Eine antisemitische Satirezeitschrift.
Am Folgetag suchte Schnitzler Bukovics auf.
Zur Premiere von Der Krampus in Hamburg.
Dieser verantwortete die Zensur des Burgtheaters. Zur Einordnung der kryptisch bleibenden Stelle lässt sich ein Zusammenhang zu den Überlegungen für ein neues Theatergesetz vermuten, an denen sich Bahr in dieser Zeit beteiligte.
Erscheinungsdatum des ersten Hefts: 29. 1. 1890.
Das Schriftbild erlaubt auch ›Samstag‹, aber das angesprochene Treffen findet am Sonntag, 6. 11., statt.
Die Bekanntschaft mit seiner späteren zweiten Frau, der Opernsängerin Anna von Mildenburg.
Erstdruck: Der tapfere Cassian. Burleske in einem Akt. In: Neue Rundschau, Jg. 15, H. 2, 1. 2. 1904, S. 227–247.
Das heißt der verpasste Besuch vom 27. 3.
(öst.) sekkieren: ärgern, belästigen.
Schnitzler besaß für kurze Zeit, vermutlich ab dem 23. 3. 1902, einen Bernhardiner namens »Bern«. Im Oktober wurde er in dem im gleichen Monat eröffneten Tierschutzhaus des Wiener Tierschutz-Vereins behandelt; Mitte Dezember erneut. Im Jahr 1903 finden sich zwar noch drei Erwähnungen im Tagebuch ( 23. 5., 18. 6. und 6. 8 ), doch er dürfte nicht mehr bei der Familie gelebt haben (Vgl. A. S. Tb 1902, B II,118).
Am 30. 4. Zum gewünschten Treffen dürfte es nicht gekommen sein, da Schnitzler an diesem Tag seine Italienreise begann.
Durcheinander: dialektal auch als Maskulinum.
Nicht in Bw Hofmannsthal/Bahr.
Von der Operation einer Dermoidzyste am 24. 10. 1902 (A. S. Tb).
Am 30. 4. trat Schnitzler eine mehrwöchige Italienreise an.
Bahr kehrte am 3. 8. nach Wien zurück.
Von Zwischenspiel, am 12. 10.
Ab dem 4. 9. verbrachte er ein paar Tage am Semmering. Möglicherweise ist das auch auf den Sommerurlaub zu beziehen, von dem er spätestens am 21. 8. zurückgekehrt war.
Am 9. 1. 1910. Er las nichts von Schnitzler.
Anhängsel.
Das Fremden-Blatt (Jg. 64, Nr. 305, Morgen-Blatt, S. 18) führt am 6. 11. 1910 nur an, welche Burgschauspieler nicht im Schauspiel auftreten werden.
3. 10. 1903.
Am 1. 6. 1898 wurde sie Ensemblemitglied der Wiener Hofoper.
Er trat, etwas später, als er hier andeutet, erst am 3. 9. als Redner am Verbandstag katholischer Akademiker auf.
Zur Eröffnung der Salzburger Festspiele. Seine Frau war für Hofmannsthals Das Salzburger große Welttheater engagiert.
Das dürfte sich auf ein Gespräch beziehen, das zwischen 26. und 29. 9. 1923 in Wien stattgefunden hat ( Schicksalsjahre Österreichs. Die Erinnerungen und Tagebücher Josef Redlichs 1869–1936. Hg. Fritz Fellner und Doris A. Corradini. Wien: Böhlau 2011, II, S. 624).
Canzona di Bacco: »Die Zukunft hat nichts Sicheres.« Bahr zitiert das auch im Selbstbildnis (S. 2–3), dort aber falsch zugeschrieben.
Hier lässt sich eine Verbindung zu einem zentralen Motto Bahrs herstellen, das er 1911 so begründete: »In ein Stammbuch schrieb einer stolz: Immer derselbe! Ich darunter keck: Niemals derselbe! Spät erst ging mir auf, das Rechte wäre wohl Beides: Niemals derselbe und eben darin doch immer derselbe zu sein!« ( [Stammbuch-Spruch] In: Musen-Almanach 1911. Berlin: Verein Berliner Presse 1910, S. 39) Im Jahr darauf knüpfte er im Text Selbstinventur ( Die neue Rundschau, Jg. 23, H. 9, S. 1287–1303) längere Überlegungen daran an.
Otto Brahm: Das Leben Heinrichs von Kleist. Neue Ausgabe. Berlin: Egon Fleischel 1911 (Erste Ausgabe 1884).
Im Brief vom 26. 11. 1894 an Schnitzler ( DLA ) schreibt er, dass der Text gekürzt in der Kölnischen Zeitung erscheinen werde.
Vom 9. 9. 1907 bis zum 16. 5. 1908 auf dem Spielplan.
Die angesprochene Meldung selbst nicht eruiert. Inhaltlich berichten das mehrere deutsche und österreichische Zeitungen nach dem 18. 6.
Nicht geklärt. In der Modernen Rundschau erschien bis zu ihrem letzten Heft im Dezember nichts mehr von Bahr.
Hermann Bahr: Die russische Reise. Dresden: E. Pierson 1891 , erschien Mitte September 1891 ( Bw Bahr/Hofmannsthal 14–15).
Verliehen am 7. 11. 1891 an der Universität Wien.
6. 12. 1891.
Die Gerichtsverhandlung erst zu Jahresende. Berliner Tageblatt, Jg. 21, Nr. 636, 14. 12. 1892, Abend-Ausgabe, S. 3: »Aus Dresden schreibt unser Korrespondent unterm 13. Dezember: Das hiesige Landgericht verhandelte gestern in sechsstündiger Sitzung über die Frage, ob das in dem bekannten Verlage von Edgar Pierson erschienene Werk › Russische Reise ‹ von Hermann Bahr , das seiner Zeit in unserem Feuilleton besprochen wurde, das Sittlichkeitsgefühl verletze. Bahr behandelt in dem Werk russische Theater- und Kunstverhältnisse. Der Gerichtshof erkannte auf Grund von § 184 des Reichsstrafgesetzbuchs auf theilweise Unbrauchbarmachung des Buches, d. h. der Seiten 135 bis 140, sprach aber Autor und Verleger im Uebrigen frei.«
In der Wiener freien Bühne.
Eventuell bezieht sich auf dasselbe Ereignis?
Eventuell besteht ein Zusammenhang mit ?
Er hatte eine Rippen- oder Brustfellentzündung (A. S. Tb 24. und 27. 4. 1892 ).
Bahr hielt sich »ein paar Tage am Land« auf ( Bw Bahr/Hofmannsthal 34).
Philip Markbreiter lag im Sterben und verschied am 13. 7.
Am 27. 11. ist lediglich der Besuch Hofmannsthals in Schnitzlers Tagebuch erwähnt.
Einsame Menschen, Premiere 6. 12. 1891, und College Crampton, Premiere 8. 2. 1892.
Robert Misch, Gustav von Moser: Fräulein Frau, Premiere am Burgtheater am 19. 5. 1892 und bis 1. 7. 1893 auf dem Spielplan.
Emil A. war Eigentümer der Deutschen Zeitung, bei der Bahr seit dem vorangehenden Herbst angestellt war.
Schnitzler urlaubte vom 1. bis zum 11. 3. an der Adria.
L. A. Terne (Dr. Rob. Hirschfeld): Zwei Freunde Burckhards. In: Wiener Sonn- und Montags-Zeitung, Jg. 31, Nr. 30, 24. 7. 1893, S. 1–3. Kein allgemeiner Angriff, sondern auf Besprechungen des Burgtheaters der beiden.
Im Journal des Goncourt, 25. 2. 1867 (neuere Editionen datieren auf 22. 2.): »mais cela nous est amer de sentir que, pendant toute notre vie, rien ou presque rien ne nous sera payé pour tout ce que nous avons apporté de neuf, d’humain, d’artiste;« ( Journal des Goncourts. Mémoires de la vie littéraire. Troisième volume, 1866–1870. Paris: Charpentier 1888, S. 116). Bahr verwendete die Formulierung auch ein paar Monate später in seiner Besprechung des neu erschienenen achten Bandes, Das »Journal des Goncourt«, und brachte eine vergleichbare Argumentation wie hier zu Schnitzler gegen die Brüder Goncourt: »Im Großen konnten sie das nicht; es fehlte ihnen die Macht, das Verhältnis der Menschen zur Welt zu wenden. So wurden sie Virtuosen im Kleinen []« (Hermann Bahr: Das »Journal des Goncourt«. In: Die Zeit, Bd. 3, Nr. 34, 25. 5. 1895, S. 123–124, hier: S. 123).
Vermutlich beim Besuch Hofmannsthals am 22. 10. (A. S. Tb ).
Das wurde nicht realisiert.
Eröffnet am 28. 11. 1893.
Eigentlich die Nachtkritik für den 15. über Die Arbeit hoch! von Wilhelm Frerking und Friedrich Antony: Hermann Bahr: Raimund-Theater. In: Deutsche Zeitung, Jg. 23, Nr. 7892, 15. 12. 1893, Morgen-Ausgabe, S. 6.
Eigentlich die Nachtkritik für den 17. über Georgette von Sardou: Hermann Bahr: Burgtheater. In: Deutsche Zeitung, Jg. 23, Nr. 7894, 17. 12. 1893, Morgen-Ausgabe, S. 8.
Der Schnitt nach »zierlich zu bringen«.
Ende der Niederschrift am 14. 4. 1891 ( Tb ).
Baron.
Friedrich Eckstein.
Gerhart Hauptmann: Hanneles Himmelfahrt feierte – unter dem seit der Uraufführung geänderten Titel Hannele – am 6. 12. 1893 im Burgtheater Premiere.
Hier: Unsinn.
Die Entwürfe als Ritterlichkeit in A. S. EV 307–317.
Dienstag war der 12., er kam aber bereits am Vortag an.
Die ab Oktober 1894 erscheinende Wochenschrift Die Zeit.
Zu dem Zeitpunkt waren drei Stücke – alle unter Burckhard – inszeniert worden.
Ohnets Schauspiel seit 1885 auf dem Spielplan. Bis 1899 gab es 109 Aufführungen.
Das dürfte eine Antwort auf eine verbreitete Kritik gewesen sein, vgl.: »Die Erfolge des Deutschen Volkstheaters waren › Madame Sans-Gêne ‹ und ›Der Herr Senator‹, das Raimund-Theater hatte seinen Trumpf an Sudermann’s ›Heimat‹. Daß das Burgtheater diese Comödien nicht erworben hat, wird die ernste dramaturgische Kritik niemals tadeln dürfen.« ( Emil Granichstaedten: Burgtheater. In: Die Presse, Jg. 47, Nr. 176, 29. 6. 1894, S. 1–2, hier: S. 1).
Fahrzeug. Hier wohl, als nicht überlieferte Beilage, eine Fotografie Sandrocks auf einem von Ziegen gezogenen Leiterwagen. Vgl. die Abbildung im Bw Schnitzler/Sandrock, nach S. 64.
Am 16. 10. 1894 Premiere von Friedrich Gustav Trieschs Ottilie am Raimund-Theater.
Nicht im Blattinneren; es dürfte also auf den (für die betreffenden Nummern nicht ermittelbaren) Umschlägen gestanden haben.
[O. V.:] Director Burckhard und Ludwig Fulda. In: Deutsche Zeitung, Jg. 23, Nr. 7563, 17. 1. 1893, S. 5–6.
Die Uraufführung fand zwei Tage früher, am 16. 10., im Deutschen Theater statt.
Griensteidl.
4. Akt. Erstausgabe, S. 138.
Möglicherweise wurde dieser zur Einleitung von Charles Sealsfield: Das Kajütenbuch oder nationale Charakteristiken. Hg. und eingel. von Friedrich M. Fels. Stuttgart: Philipp Reclam Jun. [o. J.].
Das heißt der Wiener Zeitung.
Das heißt dem Neuen Wiener Tagblatt.
Das heißt dem Wiener Tagblatt.
Das heißt der Presse.
Das heißt der Wiener Allgemeinen Zeitung.
Sie und Salten hatten in der Nacht vom 22. auf den 23. miteinander geschlafen. Schnitzler erfuhr es am selben Tag.
Er hatte in der Nacht, in der Sandrock und Salten miteinander schliefen, Licht in ihrer Wohnung gesehen.
Dienstag, 22., und Mittwoch, 23. 1. 1895.
Für das Aufführungsrecht für Liebelei am Deutschen Theater. Der Vertrag dürfte zu dem Zeitpunkt bereits eingelangt sein ( Bw Schnitzler/Brahm 4).
Sie hielt sich in Franzensbad auf.
Ein Regentag, Uraufführung im Deutschen Volkstheater am 12. 10. 1895.
Am 18. 9. 1895 wurde im Geburtsort Heinrich Laubes, in Sprottau, ein Denkmal für diesen eingeweiht.
Am 12. 9. 1895.
Anthologie lyrischer und epigrammatischer Dichtungen der alten Griechen. Hg. Edmund Boesel. Stuttgart: Philipp Reclam jun. [ 1884 ] .
Nicht nachweisbar.
H. B.: Kunst und Leben. Burgtheater. In: Die Zeit, Bd. 7, H. 84, 9. 5. 1896, S. 93.
In der Folge der Aufführung erschien seine Besprechung von Sudermanns Heimat: Hermann Bahr: Magda. In: Die Zeit, Jg. 7, H. 86, 23. 5. 1896, S. 123–124.
Zwei Texte Bahrs beschäftigen sich mit Brandes’ voluminöser Studie William Shakespeare (Paris, Leipzig: Albert Langen ), die in zwölf Einzellieferungen ab 1895 erschien und seit kurzem vollständig vorlag. Zuerst Der düstere Shakespeare ( Die Zeit, Bd. 8, H. 92, 4. 7. 1896, S. 12–13), dann, nach einer Antwort von Alfred von Berger ( Der düstere Shakespeare, H. 93, S. 27–28), Othello, erschienen am 4. 8. (H. 96, S. 76–77).
Der düstere Shakespeare; Othello, .
22. 9. 1896 Uraufführung von Juana am Berliner Neuen Theater.
Georg Brandes: Polen. Einzig autorisierte Übersetzung aus dem Dänischen von Adele Neustädter. Paris, Leipzig, München: Albert Langen 1898 .
Uraufführung Freiwild am 3. 11. 1896 im Berliner Deutschen Theater.
Übersiedlung am 4./5. 11.
Hermann Bahr: Theater. Berlin: S. Fischer 1897 .
Im Brief vom 5. 3. ( Lilly Library ) wollte er wissen, warum Die gute Schule in der Werkliste keine Erwähnung finde. Sollte es vergriffen sein und keine Neuauflage angedacht, würde er sie einem anderen Verleger geben wollen. Eine 2. Auflage erschien noch im selben Jahr.
Im Bw Hofmannsthal/Bahr 84 kaum mehr über die Umstände: »die Waisen der Bekannten des Herrn Karl Weiss «.
Am 21. 1. 1882 ( Tb und JiW 133 ).
Max Graf.
Kein Zitat, sondern Paraphrase des Inhalts von Hermann Bahr: Die Schliersee’r. (Gastspiel des Schliersee'r Bauerntheaters im Deutschen Volkstheater). In: Die Zeit, Bd. 11, Nr. 141, 12. 6. 1897, S. 172.
Hermann Bahr: Berliner Theater. In: Die Zeit, Bd. 11, H. 143, 26. 6. 1897, S. 143.
Andermatt.
Unklar, ob Bahr oder Burckhard gemeint ist.
Es dürfte sich um die in scherzhaftem Ton verfasste Einreichung von Hofmannsthals Der weiße Fächer handeln, die am 29. 1. und am 5. 2. 1898 (Bd. 14, H. 174, S. 78–80 und H. 175, S. 94–96) in der Zeit erschien.
Tabes dorsalis: Rückenmarkserkrankung, durch Syphilis verursacht.
Brief vom 8. 11. 1897, abgedruckt in Leopold von Andrian (1875–1951). Korrespondenzen, Notizen, Berichte. Hg. Ursula Prutsch und Klaus Zeyringer. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2004, S. 76–79.
Die Datierung bereitet Probleme, da sie auf eine Brief Bahr
Am 4. 10. 1894 ist im Tb das Ende der Niederschrift, aber kein Treffen mit Karlweis festgehalten.
Premiere der ersten Wiener Inszenierung von Der Star am 10. 12. 1897.
Verbittert.
Das heißt seit vorgestern, dem 12. 12. 1898.
Hermann Bahr: Premièren. (Zur Première des Lustspiels »Unser Käthchen« von Theodor Herzl im Deutschen Volkstheater am 4. Februar 1898). In: Die Zeit, Bd. 18, Nr. 228, 11. 2. 1899, S. 90–91.
Die Übermittlung nicht im Bw Schnitzler/Brahm.
Es folgen Einrichtungsgegenstände für das in Bau befindliche Haus.
Die Hinweise im Text verorten ihn sieben Jahre nach der Buchausgabe des Anatol (1893) und nach der Veröffentlichung von Der Schleier der Beatrice. Es ist anzunehmen, dass er in Hinsicht einer Inszenierung von Episode gemeinsam mit Zu Hause (Georg Hirschfeld) und Der gemütliche Commissär (Georges Courteline) im Theater in der Josefstadt am 22. 2. 1901 verfasst wurde. (Zu den Einaktern wurde noch ein Singspiel, Das Streichholzmädel von August Enna, gegeben.) Zur Aufführung erschien keine Besprechung von Bahr.
Nicht die Schlussworte des Einakters, aber die letzten des titelgebenden Protagonisten.
Ober Sankt Veit war bis zur Eingliederung in Wien 1892 eine eigenständige Gemeinde, was sich in dieser Aussage offensichtlich tradiert.
Eigentlich 2. Jahr (Nr. 41, Mitte Mai 1900, S. 32 ).
In Rom urlaubte dieser vom 31. 3. bis zum 17. 4. 1901.
W. Fred: Stille Bücher. In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 35, Nr. 164, 17. 6. 1901, S. 10.
Ein Reflex auf die Rezension von Julian Sternberg ( St–g: Literarische Notizen. »Frau Bertha Garlan«. In: Neue Freie Presse. Nr. 13180, 5. 5. 1901, S. 33).
Tristia (Klagelieder), 2,1,380–381.
Ebd., Vers 407.
Jacob Burckhardt: Griechische Kulturgeschichte. Basel: Schwabe 1956/57, III, S. 190.
Der griechische Roman und seine Vorläufer, S. 41–42.
Ebd. S. 262–263.
Ebd. S. 183.
Ebd. S. 182.
Was auch {\ldots} vereint –In Zahme Xenien .
Wilhelm Meisters Lehrjahre, 3. Kapitel.
teutsche WorteEd. Pötzl: Lüsternheit. (Predigt in der Wüste). In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 35, Nr. 176, 29. 6. 1901, S. 1–2, ist eine schon im Titel erkennbare Replik auf Bahrs Erotisch.
Die letzten Masken. Am 16. 9. schreibt er an diesem und am Puppenspieler. Die Unterscheidung zwischen den zwei Stoffen ergibt sich aus der Formulierung »gestern einfiel« in diesem Brief, da bereits im Frühjahr eine erste dramatische Fassung der Letzten Masken entstanden war, siehe Kommentar zum Brief vom [14. 3.? 1901], . Die Arbeit geht schnell voran, so dass am 22. die Masken vorliegen, während Der Puppenspieler »noch auf ein oder zwei gute Stunden zur Vollendung« wartet ( Bw Schnitzler/Brahm 95).
Nur Die letzten Masken wurde letztlich zu den bestehenden drei Einaktern hinzugefügt, und diese wurden unter dem Titel Lebendige Stunden. Vier Einakter (Berlin: S. Fischer 1902 ) zusammengefasst.
»Hochgeehrter Herr Doctor! / Nächste Woche spreche ich Sie in Wien. Ich bin von den ›letzten Stunden‹ entzückt, so entzückt, als die Hamburger darüber empört sein werden. Alles Nähere mündlich.Herzlich grüßt / Alfred v. Berger / 18/10 1901 « (gedruckter Kopf: » Deutsches Schauspielhaus in Hamburg «, CUL, Schnitzler, B 10).
Kein Zitat, sondern Prägung Bahrs. Die italienische Übersetzung fehlerhaft, statt »l’orgoglio« (der Stolz) müsste es ›l’ambizione‹ und statt »razza« ›amici‹ heißen. Rückübersetzen lässt sich das Zitat als: »Ich bin der Stolz meiner Art (Rasse)«.
Durchschläge von zwei Briefen im DLA, A:Schnitzler, 85.1.1740.
In Entgegen ( Neues Wiener Tagblatt, Jg. 36, Nr. 179, 1. 7. 1902, S. 1–2) schildert Bahr ein Automobilrennen.
Obwohl ohne Verfasserangabe erschienen, ist »Lieutenant Gustl« ( Reichswehr, Jg. 14, Nr. 2645, Morgenblatt, S. 1–2) durch die Position als Editorial dem Herausgeber Davis zuzuschreiben, was Bahr auch in der Folge () tut.
Wilhelm Singer.
Das geschah am 5. 4. 1903 ( Neues Wiener Tagblatt, Jg. 37, Nr. 94, S. 12): »* Arthur Schnitzler s neues Buch Reigen ist soeben im Wiener Verlag erschienen.«
Hermann Bahr: Isadora Duncan. Als Gast im Carltheater vom 21. bis 28. März 1903. In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 37, Nr. 80, 22. 3. 1903, S. 3–4.
Hermann Bahr: Das unrettbare Ich. In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 37, Nr. 99, 10. 4. 1903, S. 1–4.
In der »Oster-Beilage« des Neuen Wiener Tagblatts (Jg. 37, Nr. 101, 12. 4. 1903 ) erschien von Karl Busse Rache (S. 21–24), von Christian Morgenstern Der Spielgeist (S. 21) und An ein Mädchen (S. 24), von Raoul Auernheimer Die Novelle. Ein Zwischenspiel (S. 24–27) und von Max Messer Der Gerichtete (S. 27–28), aber nichts von Schnitzler oder Hofmannsthal.
Commis: Gehilfe, insbesondere für einfache Schreibarbeiten.
Octave Mirbeau: Maurice Maeterlinck. In: Le Figaro, Jg. 36, Ser. 3, Nr. 236, 24. 8. 1890, S. 1.
Karl Kraus: Vom Wechselgastspiel. Vgl. .
In fünf Artikeln ( Berliner Tageblatt, 30. 10. bis 1. 12. 1902 ) beklagte Sudermann die Verrohung in der Theaterkritik und rechnete mit Kritikern ab.
Am 7. 10. 1902 im Burgtheater.
Isidor Singer, der Herausgeber der Wochenschrift und der gleichnamigen Tageszeitung Die Zeit.
Er fuhr für drei Tage nach Oberösterreich.
Hermann Bahr: Dialog vom Tragischen. In: Neue deutsche Rundschau, Jg. 14, H. 7, Juli 1903, S. 716–736.
Bahrs 40. Geburtstag.
Hugo von Hofmannsthal: Ein Brief. In: Der Tag, Nr. 489, 18. 10. 1902 [o. P.], und Nr. 491, 19. 10. 1902 [o. P.]. Bahr las den Chandos-Brief nicht vor, .
Kritik BahrsIn der Nachtkritik ( H. B.: Theater, Kunst und Literatur. Deutsches Volkstheater. In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 37, Nr. 272, 4. 10. 1903, S. 10) zu der Inszenierung von Richard Skowronneks Tugendhof hatte Bahr Adolf Weisse vorgeworfen, nur schlechte Stücke aufzuführen und diese schlecht zu inszenieren. Singer vermittelte erfolglos (vgl. H. B. TSN III,395–397).
Das könnte auf ein verlorenes Korrespondenzstück hinweisen. Zum Inhalt siehe die Antwort Schnitzlers.
Zitat aus dem Brief vom 29. 5. [1894] (S. 30).
Am 9. 11. 1892 ( Bw Hofmannsthal/Schnitzler 31).
Felix Salten: Arthur Schnitzler und sein Reigen. In: Die Zeit, Jg. 2, Nr. 398, 7. 11. 1903, S. 1–2.
Von der 9. bis zur 12. Auflage (9. Tausend – 12. Tausend), 1904 bis 1906 erschien das Buch in dem angesprochenen, kleineren Format (Umfang: 64 S.).
Name des Sanatoriums, in dem er am 26. 1. 1903 Bahr den Blinddarm entfernt hatte, .
Von Der Meister.
Am Sonntag, 15. 11., besuchte er in Salzburg das Grab seiner Eltern (H. B. TSN III,406).
Der Senatsbeschluss der Münchner Universität datiert vom 28. 11. 1903 (Rainer Hartl: Aufbruch zur Moderne. Naturalistisches Theater in München. München: Kitzinger 1975, S. 88–89).
Das formuliert er auch öffentlich, vgl. Hermann Bahr: Candida. Komödie in drei Akten von Bernard Shaw, deutsch von Siegfried Trebitsch. Zum ersten Mal aufgeführt im Deutschen Volkstheater am 8. Oktober 1904 . In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 38, Nr. 280, 9. 10. 1904, S. 9–10, hier: S. 9: »Wenn es nämlich wahr ist, was man mir immer sagt, daß Sie der englische Hermann Bahr sind, ich aber der deutsche Bernard Shaw (ich weiß nicht, für wen das beleidigender ist) []«.
Erstmals am 19. 1. 1904 im Deutschen Schauspielhaus, fünf Aufführungen.
Vgl. Neues Wiener Tagblatt, Jg. 38, Nr. 27, 27. 1. 1904, S. 11: »Aus Berlin wird uns telegraphiert: Gerhart Hauptmann , der kürzlich von Agnetendorf ankam, ist in Brahms Wohnung, wo er zeitweiligen Aufenthalt nahm, nicht unbedenklich erkrankt. Er wird nach erhoffter Wiederherstellung eine Reise nach dem Süden antreten[.] « Bahr hatte am 29. 1. an Hauptmann geschrieben. Dieser laborierte für rund eine Woche an einer Magenverstimmung (Peter Sprengel: Hermann Bahr und Gerhart Hauptmann in Briefen und anderen Zeugnissen. Erg. von Martin Anton Müller, 2013, S. 5–6 http://univie.ac.at/bahr).
Darin wird in einer Rückblende erzählt, wie der Protagonist als Schüler mit der Frau seines Wohnungsgebers, eines Gymnasialprofessors, einen Kuss getauscht hat.
Arno Holz StückIn Traumulus ist ein Schuldirektor von seinem Lieblingsschüler bitter enttäuscht, weil er mit einer Schauspielerin Zeit verbracht hat.
Nicht in der Neuen Rundschau erschienen.
Wilhelm Singer, Herausgeber des Neuen Wiener Tagblatts und Vorsitzender der Internationalen Dachorganisation des Österreichischen Journalistenbunds.
Tb 10. 2. 1904 : »Nm. bei Fischer, Bücher des E. W. verschickt –«.
[O. V.:] Schnitzlers »Einsamer Weg« (Telegramm der »Neuen Freien Presse«). In: Neue Freie Presse, Nr. 14178, 14. 2. 1904, S. 12.
Paul Goldmann: Berliner Theater. »Der einsame Weg«. Von Arthur Schnitzler. In: Neue Freie Presse, Nr. 14187, 23. 2. 1904, S. 1–3.
Inhaltliche Wiedergabe des 3. Akts, 8. Szene.
In Form eines Briefes, in dem er die Schuld an einer ausfälligen Äußerung, an die er sich nicht erinnern könne, dem um Mitarbeit insistierenden Donath gibt ( Hugo von Hofmannsthal: Zur Liliencron-Feier. In: Die Fackel, Jg. 6, H. 142, 19. 5. 1904, S. 24–26).
[O. V.:] Hugo v. Hofmannsthal und Detlev v. Liliencron. In: Neue Hamburger Zeitung, Jg. 9, Nr. 243, 27. 5. 1902, Morgen-Ausgabe, S. 2: »Sehr geehrter Herr! / Da Sie mich ausdrücklich erinnerten, so muß ich doch mitteilen, daß ich mich an irgend einer Liliencron-Demonstration nicht zu beteiligen gedenke, aus Gründen der mangelnden Sympathie, nicht für sein Talent, das ich sehr wohl erkenne, sondern für seine mir äußerst widerwärtige Formlosigkeit und Selbstverschleuderung. / Ihr ergebener / Hofmannsthal.«
7. 8. 1904.
Aussee.
Bw Hofmannsthal/Bahr 267.
Vom 11. bis zum 20. 9. 1904 fand in Wien und Salzburg der neunte Internationale Presskongress statt.
Bw Hofmannsthal/Bahr 275–279.
Dort hatten sie beide im Sommer 1897 geurlaubt.
Salten hatte als »Spezialkorrespondent« die am 31. 8. nach Paris geflohene Louise von Sachsen-Coburg für Die Zeit interviewt. Sie war nach einer Liebesaffäre auf Betreiben ihres Ehemanns Philipp 1899 für geisteskrank erklärt und eingesperrt worden. Beim angesprochenen Karl Feistmantel handelte es sich um ihren Kurator.
Der Abgeordnete stellte bei der Flucht seine Wohnung in Berlin zur Verfügung.
Fluchthelfer.
[O. V.:] Arthur Schnitzler-Abend im Carl-Theater. In: Neue Freie Presse, Nr. 14478, 13. 12. 1904, S. 10.
Felix Salten: Artur Schnitzler-Abend. In: Die Zeit, Jg. 3, Nr. 796, Morgenblatt, 13. 12. 1904, S. 3.
Sternberg schrieb: » Deutschösterreichs bedeutendster Dramatiker«.
Maximilian Harden: Der kleine Jacobsohn. In: Die Zukunft, Bd. 49, 10. 12. 1904, S. 370–379, hier: S. 377.
Hermann Bahr: Bannermann. (Schauspiel in drei Aufzügen von Otto Ernst. Zum erstenmal aufgeführt im Burgtheater am 26. November 1904). In: Österreichische Volks-Zeitung, Jg. 50, Nr. 329, 27. 11. 1904, S. 5.
Arthur Schnitzler: Der Fall Jacobsohn. In: Die Zukunft, Bd. 49, 17. 12. 1904, S. 401–404.
Sie erkrankte, während Bahr zur Premierenvorbereitung von Sanna vom 19. bis zum 21. 2. in Berlin weilte, und war bis Mitte April bettlägrig (H. B. TSN IV,417–418).
Ein keltischer Stamm.
Vom 7. bis zum 31. 7. 1905; die Reise diente als Urlaub und der Teilnahme am Internationalen Presskongress (H. B. TSN IV,424).
Am 12. 8. hatte Van Jung bei Schnitzler Zwischenspiel und Ruf des Lebens vorgelesen bekommen. Vom 18. bis zum 20. 8. war Bahr in Salzburg (H. B. TSN IV,424).
Nur eine, gestempelt am 7. 8. in München, ist im Nachlass Beer-Hofmanns überliefert.
Schnitzler hielt sich zu dieser Zeit in Wien auf.
Hermann Bahr: Josef Kainz. Wien, Leipzig: Wiener Verlag 1906 .
Vgl. Bw Schnitzler/Brahm 175–176.
Im Grand Hotel Stubai in Fulpmes.
Er fuhr tatsächlich am Freitag, den 22., auf den Semmering und kehrte am Donnerstag, den 26., zurück.
Zwei Briefe, beide vom 17. 9. 1905, Bw Schnitzler/Brahm 200.
Siehe Kommentar zum Brief Schnitzlers an Bahr, 18. 9. 1905, .
Eduard Genast: Aus dem Tagebuche eines alten Schauspielers. Leipzig: Voigt Günther 1862, I, S. 169.
Goethe aus näherm persönlichen Umgange dargestellt. Ein nachgelassenes Werk von Johannes Falk. Leipzig: Brockhaus 1832, S. 120–121.
Heinrich Laube: Das Burgtheater. Ein Beitrag zur Deutschen Theater-Geschichte. Leipzig: J. J. Weber 1868, S. 176–177.
Heinrich Laube: Das Wiener Stadt-Theater. Leipzig: J. J. Weber 1875, S. 144.
Siegfried Jacobsohn: Neues Kleines Theater. In: Die Schaubühne, Jg. 1, H. 3, 21. 9. 1905, S. 63–66, hier: S. 64.
Ludwig Tieck: Dramaturgische Blätter. Zum ersten Male vollständig gesammelt. Leipzig: Brockhaus 1852, II, S. 27.
[O. V.:] Der Prozeß Fulda–Bahr. In: Die Zeit, Jg. 4, Nr. 1098, 15. 10. 1905, S. 6: »Am 21. d. hätte bekanntlich vor dem Schwurgericht die Verhandlung über eine Ehrenbeleidigungsklage stattfinden sollen, die der Schriftsteller Dr. Ludwig Fulda gegen Hermann Bahr eingebracht hatte. Die Klage inkriminierte eine im Feuilleton der ›Oesterreichischen Volkszeitung‹ vom 27. November v. J. enthaltene, auf Fulda gemünzte Aeußerung. Gestern fanden sich nun auf Anregung des Landesgerichtsrates Wach , der in diesem Prozeß den Vorsitz führen sollte, die Parteien in seinem Bureau zu Ausgleichsverhandlungen ein, bei denen auch der Präsident der internationalen Zentralkommission des Preßvereins, Wilhelm Singer, intervenierte. Im Verlaufe dieser Verhandlungen zog Dr. Fulda seine Klage zurück. Eine formelle Ehrenerklärung gab Hermann Bahr nicht ab. Dagegen besagt ein über die Unterhandlungen verfaßtes Communiqué, ›daß der Gedankenaustausch der Herren ergeben habe, daß Herr Bahr bei seiner Aeußerung, die Anlaß zur Klage gab, eine Absicht, der persönlichen Ehre des Dr. Fulda nahezutreten, ferngelegen sei und seine Aeußerung nur durch ein Mißverständnis bedauerlicherweise diese Auslegung gefunden habe.‹« (Der inkriminierte Text ist im Neuen Wiener Tagblatt am 4. 10. 1903 erschienen.)
Willi Handl: Schnitzler und sein »Zwischenspiel«. In: Die Schaubühne, Jg. 1, H. 7, 19. 10. 1905, S. 187–191.
Fidelio in der Hofoper, mit Anna von Mildenburg.
Zur Inszenierung von Bahrs Die Andere am Deutschen Volkstheater, Helene Ritscher als Lida Lind.
Nicht überliefert.
Uraufführung am 2. 2. 1906, Deutsches Theater.
Vgl. A. S. Tb 26. 1. 1906 .
Marienlyst (bei Helsingør).
Er forderte die Gründung einer »Société des Auteurs«, Siegfried Trebitsch: Bühnenvertrieb. In: Die Schaubühne, Jg. 2, Nr. 12, 22. 3. 1906, S. 348–350.
Die Besprechung der Aufführungen von Hofmannsthal: Oedipus und die Sphinx und von Schnitzler: Der Ruf des Lebens, M. H.: Theater. In: Die Zukunft, Bd. 54, H. 9, 3. 3. 1906, S. 346–356.
Felix Salten: Russisches Theater. II. In: B. Z. am Mittag, Jg. 30, Nr. 70, 23. 3. 1906, S. 2–3.
Das Stück von Rosenow besprochen in: Felix Salten: »Kater Lampe«. In: B. Z. am Mittag, Jg. 30, Nr. 72, 26. 3. 1906, S. 2.
Fertiggestellt am 5. 6. 1906 (H. B. TSN V,16).
Nicht ermittelt.
Felix Salten: Burgtheater »Husarenfieber.« Schwank in vier Akten von Gustav Kadelburg und Richard Skowronnek. – Zum erstenmal: am 17. Januar 1907 . In: Die Zeit, Jg. 6, Nr. 1552, 18. 1. 1907, S. 1–2.
Gedichte von Heinrich Heine.
Hermann Bahr: Grillparzer. In: Die Schaubühne, Jg. 3, H. 7, 14. 2. 1907, S. 163–170, als Vorabdruck aus Wien gekennzeichnet.
20. 4.
Ed. Pötzl: Das gelobte Wien. In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 41, Nr. 204, 28. 7. 1907, S. 1–3.
Uraufführung von Die gelbe Nachtigall am 10. 12. 1907 am Deutschen Theater.
Telmann: Notizen. In: Erdgeist, Jg. 3, H. 1, [1. 2.] 1908, S. 23–24.
Hermann Bahr: Moppchen. In: Neue Freie Presse, Nr. 15757, 4. 7. 1908. Morgenblatt, S. 1–5 (»Moppchen« war der Spitzname von Katharina Hartleben).
Zur Lesung am 9. 11. 1908 im Lesezirkel Hottingen ist sowohl in Bahrs wie auch in Schnitzlers Papieren (University of Exeter, The Schnitzler Press-Cuttings Archive, Box 1/6) das Programmheft überliefert. Als Ablauf wird angegeben: »1. Über Schnitzler 2. Schnitzlers Novelle: ›Die Toten schweigen‹«.
(öst.) scherzhafte.
Am 25. 1. 1909, Bahr war vom 23. bis zum 26. in Dresden.
In Bahrs Nachlass ( TMW, HS VM 3683 Ba). Die Premiere von Ibsens Stück am 11. 3. 1907.
Premiere am 23. 4. 1909 am Neuen Deutschen Theater.
Noch im Planungsstadium. Die Premiere fand am 11. 12. 1909 im Deutschen Volkstheater statt.
Otto Gebühr.
Für Weihnachts-Einkäufe.
Hermann Bahr: Prozeß Friedjung. In: Die neue Rundschau, Jg. 21, H. 2, 1. 2. 1910, S. 240–250.
Schnitzler war durch Brahm informiert, vgl. Bw Schnitzler/Brahm 291 und 293.
Von Anatol. Diese verschob sich bis Oktober.
Er wurde am 5. 2. 1910 54 Jahre alt.
Nicht überliefert.
5. 2. 1906.
Brahm hatte in seiner Inszenierung der Liebelei (4. 2. 1896) die Kinderrolle gestrichen.
Gestorben am 20. 9.
Fragment. Veröffentlicht aus dem Nachlass: Theaterroman. In: Literatur und Kritik, H. 13, April 1967, S. 135–183, teilweise A S. EV 469–474.
Inhaltliche Paraphrase, kein Zitat aus: Hermann Bahr: Burgtheater. In: Neues Wiener Journal, Jg. 18, Nr. 6170, 25. 12. 1910, S. 6.
Keine Premiere (die Uraufführung hatte am 23. 12. 1910 stattgefunden).
[O. V.:] Baron Berger über antikes und modernes Theater. In: Neue Freie Presse, Nr. 16746, 5. 4. 1911, Morgenblatt, S. 9.
Albert Ahn, der Verleger des Bühnenmanuskripts, siehe weiter unten im Brief. Die Buchausgabe erschien bei S. Fischer.
Er dürfte sich falsch erinnern, denn nicht im November 1897, sondern am 11. 12. 1902 vermerkt er im Tb die Bekanntschaft mit Wymetal.
Hermann Bahr: An die Jugend. In: Neue Freie Presse, Nr. 16907, 16. 9. 1911, Morgenblatt, S. 1–4. (Späterer Titel: Inventur der Zeit).
Gegen Ende des 2. Akts. Arthur Schnitzler: Das weite Land. Tragikomödie in fünf Akten. Berlin: S. Fischer 1911, S. 78.
Ebd.
Ebd., S. 77.
4. Akt. Erstausgabe, S. 145.
Ende des 4. Akts. Erstausgabe, S. 157.
Ende des 5. Akts. Erstausgabe, S. 173.
Ende des 5. Akts. Erstausgabe, S. 173.
5. Akt. Erstausgabe, S. 171.
Als Bankier Natter.
M. K.: Burgtheater. In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 45, Nr. 284, 15. 10. 1911, S. 18–19.
W.: Burgtheater. In: Neue Freie Presse, Nr. 16936, 15. 11. 1910, Morgenblatt, S. 1–3.
Felix Salten: Burgtheater. (»Das weite Land«, Tragikomödie in fünf Akten von Arthur Schnitzler – Zum erstenmal am 14. Oktober 1911). In: Die Zeit, Jg. 10, Nr. 3254, S. 1–3.
Der Zusendung von Das Prinzip, vgl. .
Deutsches Schauspielhaus, Hamburg.
Premiere in dieser Kombination am 30. 1. 1912.
Sich nur mehr auf Beerdigungen zu treffen. Vgl. , , .
Von 1912 bis zur Einstellung 1919 arbeitete er für die Zeitung.
In der Textvorlage ( Peter Altenberg: Wiener Literatenköpfe. In: Neues Wiener Journal, Jg. 20, Nr. 6629, 7. 4. 1912, S. 11) gesperrt gesetzt. Womöglich fühlte sich Schnitzler dadurch angesprochen.
Bei Herder lautet das Zitat: »Werde, was du bist, aber nicht scheinest.« (Minerva. Die Schutzgöttin der Frauen, postum 1821)
Grillparzers Lebensmaske. In: Ferdinand Kürnberger: Literarische Herzenssachen. Reflexionen und Kritiken. Wien: Leopold Rosner 1877, S. 293–298, hier: S. 294 (Erstdruck in Berliner Börsen-Courier, 23. 1. 1872 ).
Ebd., S. 298.
Felix Salten: Artur Schnitzler. (Zum 50. Geburtstag). In: Fremden-Blatt, Jg. 66, Nr. 129, 12. 5. 1912, Morgen-Blatt, S. 23. Felix Salten: Schnitzler. In: Der Merker, Jg. 3, H. 9, 1. Mai-Heft 1912, S. 324–330. Felix Salten: Arthur Schnitzler. In: Neue Rundschau, Jg. 23, H. 6, Juni 1912, S. 635–639.
Ludwig Ullmann: Arthur Schnitzler. Zum 15. Mai 1912, Schnitzlers fünfzigstem Geburtstag. In: Leipziger Abendzeitung, Jg. 26, Nr. 11, 15. 5. 1912, S. 1–2.
W. Fred: Arthur Schnitzler. Zum Fünfzigsten. In: Montagsblatt der St. Petersburger Zeitung, Nr. 442, 7. (20.) 5. 1912, S. [1].
Karl Fr. Nowak: Arthur Schnitzler. Zu seinem fünfzigsten Geburtstag, 15. Mai . In: Reclams Universum, Jg. 28, Nr. 33, 16. 5. 1912, S. 209–212.
Herbert Eulenberg: An Arthur Schnitzler. Zum fünfzigsten Geburtstag. (15. Mai 1912). In: Die Zeit, Jg. 11, Nr. 3458, 12. 5. 1912, S. 1.
Otto König: Terzinen. In: Der Merker, Jg. 3, H. 9, 1. Mai-Heft 1912, S. 340.
Heinrich Mann: Der Romancier des Theaters. In: Der Merker, Jg. 3, H. 9, 1. Mai-Heft 1912, S. 343–344. Thomas Mann: Dank. In: Ebd., S. 344–345.
Richard Specht: Schnitzler-Glossen. In: Der Merker, Jg. 3, H. 9, 1. Mai-Heft 1912, S. 351–356.
Frank Wedekind: Arthur Schnitzler zu seinem fünfzigsten Geburtstag. In: Der Merker, Jg. 3, H. 10, 2. Mai-Heft 1912, S. 379.
Der Scherer, Jg. 14, Nr. 11, Juni 1912, S. 357: 1.) Karikatur, die Schnitzler als Juden erkennbar macht. 2.) I.: Ein Huldigungsgedicht (Persiflage auf An Arthur Schnitzler von Herbert Eulenberg). 3.) Ottokar Stauf von der March: Kostprobe (aus dem Buch Die Waffen hoch!). 4.) Carl Bleibtreu: Arthur Schnitzler (Abdruck aus Geschichte der deutschen National-Literatur von Goethes Tod bis zur Gegenwart. Hg. Georg Gellert. Berlin: W. Herlet 1912, II, S. 72–73).
Hermann Kienzl: Arthur Schnitzler. Zu des Dichters 50. Geburtstag. Ein Schattenriß. In: Kattowitzer Zeitung, Jg. 44, Nr. 114, 16. 5. 1912, 1. Beilage. Hermann Kienzl: Arthur Schnitzler. Zu seinem 50. Geburtstag / 15. Mai 1912. In: Das Theater, Jg. 3, H. 18, 16. 5. 1912, S. 346–348.
E. R. von Dombrowski: Schauspielhaus. Schnitzler-Feier anläßlich des 50. Geburtstages des Dichters am 15. Mai 1912 . In: Grazer Tagblatt, Jg. 22, Nr. 135, 17. 5. 1912, S. 10.
Die Gesammelten Werke erschienen 1912 bei S. Fischer in sieben Bänden, vier enthielten die »Theaterstücke«, drei die »Erzählenden Schriften«.
Stefan Zweig: Hermann Bahr, der Fünfzigjährige. (Eine Rede im Akademischen Verband für Literatur). In: Neue Freie Presse, Nr. 17513, 27. 5. 1913, Morgenblatt, S. 1–3.
Wiener Allgemeine Zeitung.
Willi Handl: Hermann Bahr. Berlin: S. Fischer 1913 .
Vorabdrucke aus Erinnerung an Burckhard waren in Der Merker, Neue Freie Presse und Die neue Rundschau erschienen.
[O. V.:] Der neueste Katholik. In: Arbeiter-Zeitung, Jg. 26, Nr. 50, 20. 2. 1914, Morgenblatt, S. 5–6.
27. 3. 1914.
Hermann Bahr: Gruß an Hofmannsthal. In: Berliner Tageblatt, Jg. 43, Nr. 423, Ausgabe für Berlin und Umgegend, Abend-Ausgabe, 21. 8. 1914, S. 2. Mehrfach nachgedruckt, u. a.: Neues Wiener Journal, Jg. 22, Nr. 7483, 26. 8. 1914, S. 6.
Hermann Thimig.
Hugo von Hofmannsthal (senior) verschied am 8. 12. 1915.
Figur aus Große Szene.
Figur aus Stunde des Erkennens.
Figur aus Das Bacchusfest.
Populäre Redewendung aus dem Krieg, für die der Kronprinz Wilhelm von Preußen als Urheber galt. Sie variiert das General Blücher zugeschriebene »Immer druff!«.
Adolf Weisse wurde im Herbst 1915 dazu gebracht, den Direktorsposten des Deutschen Volkstheaters mit Ende der Spielzeit niederzulegen.
Ihr letztes Gastspiel an der Hofoper war für den Jänner 1916 angesetzt, musste aber krankheitsbedingt abgesagt werden.
Hermann Bahr: Böhmen. In: Neue Rundschau, Jg. 27, H. 1, 1. 1. 1916, S. 36–49.
Engelbert Pernerstorfer: Offener Brief an Hermann Bahr. In: Neue Rundschau, Jg. 27, H. 3, 1. 3. 1916, S. 335–350.
Rudigier (Erstausgabe Kempten, München: Josef Kösel 1917 ). Vgl. Bw Hofmannsthal/Bahr 356–362.
Bei der Inszenierung am Hoftheater Darmstadt, Uraufführung (mit anderen Bühnen) 18. 10. 1916.
Karl Wallner, der Nachfolger Adolf Weisses, hatte wegen Ehrenbeleidigung gegen den Morgen geklagt. In Berichten war seine Mitarbeiterführung kritisiert worden. Die Verhandlung fand Anfang Mai statt, Wallner gewann.
Am 28. 4. 1917 zu »Österreich über alles«, gehalten »zugunsten des Piusvereins und der Verbreitung guter Soldatenlektüre«.
Der S. Fischer-Verlag hatte in Wien eine Niederlassung eröffnet, um hier Papier zugeteilt zu bekommen.
Gemeint ist die Premiere von Trebitschs Übersetzung von Shaws Der Schlachtenlenker (gemeinsam mit Schwester Beatrix).
E. M. Kafka: »Zur Kritik der Moderne«. In: Moderne Dichtung, Bd. 1, H. 2, 1. 2. 1890, S. 120–122. E. M. Kafka: Der neueste Bahr. In: Moderne Rundschau, Bd. 3, H. 5/6, 15. 6. 1891, S. 220–222 (Zu Die Überwindung des Naturalismus).
Am 6. 2. 1915, TMW, AM 27957 BaM.
Es handelt sich um Jenny Rauch, die mit Felix Dörmann liiert ist, der sich wiederum von seiner Frau Mareia scheiden lassen möchte.
Unklar, vielleicht Villa Wahnfried in Bayreuth.
Vgl. Hermann Bahr: Tagebuch. 23. Oktober. In: Neues Wiener Journal, Jg. 26, Nr. 8974, 27. 10. 1918, S. 5.
Das ungedruckte Jubiläums-Festspiel in drei Bildern ( CUL, Schnitzler, A 73) wurde am 6. 1. 1886 zu Ehren des 25. Promotionsjubiläums Johann Schnitzlers aufgeführt.
Boden-Creditanstalt.
27./28. 9. 1919.
10. 2. 1904.
Hermann Bahr: A letter from Germany. In: The London Mercury, Jg. 2, H. 12, Oktober 1920, S. 735–737.
Anfang Juli 1881.
Mitarbeit vom 4. 9. bis zum 9. 11. 1881.
Mitarbeit vom 4. 5. bis zum 26. 8. 1882.
Zwei Artikel im November 1882, dann ab 1888 häufiger, Festanstellung vom September 1892 bis zur Kündigung im Dezember 1893.
Am 5. 4. 1883.
Am 26. 3. 1891.
Hermann Bahr: Eleonora Duse. In: Frankfurter Zeitung, Jg. 35, Nr. 129, 9. 5. 1891, 1. Morgenblatt, S. 1–2.
Hermann Bahr: Tagebuch. 30. Januar, 1. Februar und 3. Februar. In: Neues Wiener Journal, Jg. 29, Nr. 9803, 20. 2. 1921, S. 6.
Morbus Menière. Druckgefühl im Mittelohr führt zu Schwindelanfällen, Erbrechen sowie Schwerhörigkeit.
Hermann Bahr: A Letter From Germany. In: The London Mercury, Jg. 3, H. 16, Februar 1921, S. 430–432.
Hermann Bahr: Tagebuch. 24. Oktober. In: Neues Wiener Journal, Jg. 20, Nr. 10064, 12. 11. 1921, S. 6.
Hermann Bahr: Tagebuch. 24. Oktober. In: Neues Wiener Journal, Jg. 20, Nr. 10064, 12. 11. 1921, S. 6.
Hermann Bahr: Tagebuch. 17., 18., 19. November. In: Neues Wiener Journal, Jg. 20, Nr. 10085, 4. 12. 1921, S. 6.
17. November .
18. November
19. November , über Tolstoj: Denkwürdigkeiten: Erinnerungen und Briefe. Hg. Dimitrij Umanskij. Band 1. Wien: Verlag der Wiener graphischen Werkstätte 1921 .
Nicht erschienen.
Hermann Bahr: Besinnung. In: Reichspost, Jg. 28, Nr. 353, 25. 12. 1921, Morgenblatt, S. 13.
Aufschluss über die Stelle gibt ein Eintrag in seinem Tb vom 7. 4. 1907, worin er (Bahrs Ringelspiel gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht) Beer-Hofmanns und sein Stück verglich: »Es ist mir (wahrscheinlich allen Juden) versagt, ein absolut gutes Drama zu schreiben. Dazu gehört eins: ›sich innerhalb des gegebenen zu beruhigen‹. Weltanschauungen wie sie im 3. Akt des Ruf (und auch im 5. des Charolais) zum Ausdruck kommen, heben das dramatische auf. Der Held des Dramas muss innerhalb der bestehenden Gesetze weiterlaufen.« .
[Friedrich Theodor Vischer]: Faust. Der Tragödie dritter Teil. Treu im Geiste des zweiten Theils des Götheschen Faust gedichtet von Deutobold Symbolizetti Allegoriowitsch Mystifizinsky. Zweite, umgearbeitete und vermehrte Auflage. Tübingen: H. Laupp’sche Buchhandlung 1886, S. 210: »Erkrankte Liebe ist mein ganzer Zorn.« Bahrs unmittelbare Quelle dürfte aber diese Stelle im Anhang sein: Friedrich Theodor Vischer, Göthe's Faust. Neue Beiträge zur Kritik des Gedichtes. 2. Auflage mit einem Anhang von Hugo Falkenheim. Stuttgart: Cotta 1920, S. 557.
Hermann Bahr: Tagebuch. 7. Februar. In: Neues Wiener Journal, Jg. 30, Nr. 10161, 19. 2. 1922, S. 6.
Hermann Bahr: Kritik der Gegenwart. Augsburg: Haas Grabherr 1922 .
Der Erstdruck in Das Neue Reich erschien unter dem Titel Erinnerungen in 32 Folgen zwischen 3. 10. 1920 und 16. 6. 1923.
Hermann Bahr: Selbstbildnis. In: Die neue Rundschau, Jg. 34, H. 6, 1. 6. 1923, S. 510–523.
Hermann Bahr: Stifter. In: Die neue Rundschau, Jg. 33, H. 5, 1. 5. 1922, S. 470–487.
Auf den S. 5–14 in: Egon Friedell: Das Jesusproblem. Mit einem Vorwort von Hermann Bahr. Wien, Berlin, Leipzig, München: Rikola 1921 .
Sturheit.
Moderne Dichtung, Bd. 2, H. 1, 1. 7. 1890 .
S. 431–442.
S. 406–414.
S. 424–425.
Gerhart Hauptmann, S. 421–423.
Marie Herzfeld: Am Sterbebett, S. 425–428.
Zwei Beiträge: Das Pincenez. Novellette, S. 442–446, und Die Moralphilosophie der russischen Literatur, S. 447–448.
Freiland, S. 454–455.
Was ich liebe!, S. 462 (Gedicht).
Ein Rauschen nur. –, S. 463 (Gedicht).
Friedrich Nietzsche. I. Die Moral als Problem. Absoluter Nihilismus, S. 429–431.
Laïs, S. 464 (Gedicht).
Trost, S. 463–464 (Gedicht).
Von welschen Litteraturen. II. Octave Feuillet. III. Jean Richepin , S. 451–453.
In: Moderne Rundschau, Bd. 3, H. 4, 15. 5. 1891, S. 151–154.
Arthur Schnitzler: Tagebuchblatt. In: Moderne Rundschau, Bd. 3, H. 2, 15. 4. 1891, S. 58.
A. Sch.: Literarisch-kritische Rundschau. Der Friedensengel. In: Moderne Rundschau, Bd. 3, H. 6, 15. 6. 1891, S. 243.
(frz.) das Rascheln von Frauenröcken. Popularisiert als Titel einer Erfolgskomödie von Halévy und Meilhac.
[Adalbert Seligmann:] Hinter dem Leben. Eine Wochenschrift für Wenige. Als Manuscript gedruckt. Wien: Emil M. Engel 1897 .
Im Notizbuch, das Stoffnotizen verzeichnet, lautet der Eintrag: » Landpartie der Naturalisten, die sich rasch zu Ehren des Fremden Geliebte verschaffen.« ( CUL, Schnitzler, A 193,2, [S. 8])
Nicht erschienen.
Civilization in America. An Inquiry by Thirty Americans. Hg. Harold E. Stearns. New York: Harcourt, Brace and Company 1922 .
George Santayana: Marginal Notes on Civilization in the United States. In: The Dial, Bd. 72, June 1922, S. 553–568.
Wien (Stuttgart: Karl Krabbe 1907 ).
George Santayana: Character and Opinion in the United States. New York: Charles Scribner’s Sons 1921 .
Thomas Mann: Tristan. Translated from the German by Scofield Thayer and Kenneth Burke. In: The Dial, Bd. 73, December 1922, S. 593–610 und Bd. 74, January 1923, S. 57–76.
Arthur Schnitzler: Doctor Graesler. Translated from the German by Paul Bloomfield Zeisler. In: The Dial, Bd. 73, September 1923, S. 246–270, October, S. 411–424, November, S. 509–524. Arthur Schnitzler: The Fate of the Baron von Leisenbohg. Translated by Kenneth Burke. In: The Dial, Bd. 75, December 1923, S. 565–582.
Die neue Rundschau, Jg. 33, Nr. 5, 1. 5. 1922 .
Arthur Schnitzler, S. 488–498 (Vorabdruck).
Arthur Schnitzler zu seinem sechzigsten Geburtstag (15. Mai 1922), S. 498–513, mit Beiträgen von Auernheimer (S. 498), Bahr (S. 499–501), Blei (S. 501), Fischer (S. 501–502), Flake (S. 502–503), Friedell (S. 503–504), Hauptmann (S. 504), Hofmannsthal (S. 504–505), Hollaender (S. 505–506), Kerr (S. 506), Heinrich Mann (S. 506), Thomas Mann (S. 506–507), Wassermann (S. 507–508), Werfel (S. 508–510), Zweig (S. 510–513) .
Hermann Bahr: Das alte Wahre. In: Neue Freie Presse, Nr. 20779, 6. 7. 1922, Morgenblatt, S. 1–3.
Am 14. 5. 1922; Sigmund Freud: Briefe an Arthur Schnitzler. Hg. Henry Schnitzler. In: Neue deutsche Rundschau, Jg. 66, H. 1, 1. 1. 1955, S. 95–106, hier: S. 96–97.
Theatinerverlag; weder D\textsuperscript{r} Kamnitzer noch HildebrandVon der geplanten zehnbändigen Werkausgabe Alessandro Manzonis, herausgegeben von Bahr und Kamnitzer im von Dietrich von Hildebrand geleiteten Theatiner-Verlag, erschienen 1923 drei Bände.
Hermann Bahr: Tagebuch. 20. Mai. In: Neues Wiener Journal, Jg. 30, Nr. 10263, 4. 6. 1922, S. 8.
Die Fackel, Jg. 24, H. 595–600, Juli 1922 .
Er ist im Orthof in Breitenstein am Semmering.
Hermann Bahr: Santayana. In: Neue Freie Presse, Nr. 20848, 23. 9. 1923, Morgenblatt, 1–3.
Gelangte aus Thayers Nachlass in die Sammlung des Metropolitan Museum of Art, New York, Signatur 1984.1203.101.
Heinrich Sitte: Bachs »Chromatische«. In: Preußische Jahrbücher, Bd. 186, H. 1, Oktober 1921, S. 76–86.
Bachs »Chromatische«. Eingeleitet und erklärt von Heinrich Sitte. Berlin: Georg Stilke 1921 (Schriftenreihe der Preußischen Jahrbücher, 5).
Camillo Sitte: Der Städte-Bau nach seinen künstlerischen Grundsätzen. Wien: Carl Graeser 1889 .
Johann Gottfried Walther: Musicalisches Lexicon oder Musicalische Bibliothec. Leipzig: Deer 1732 .
Zuerst erschienen 1921 als Privatdruck für Abonnenten. Dann im November 1922 die ersten beiden öffentlichen Auflagen: Arthur Schnitzler: Casanova’s Homecoming. New York: Thomas Seltzer 1922 (Übersetzung von Eden und Cedar Paul).
Es handelt sich um die amerikanische Ausgabe der britischen Übersetzung (1913), Arthur Schnitzler: The Road to the Open. Authorised translation by Horace Samuel. New York: Alfred A. Knopf 1923 .
Sie plante den Erwerb eines Hauses in Baden-Baden.
Altenberg an Hofmannsthal, zwischen 26. und 29. 11. 1903, abgedruckt in Hugo von Hofmannsthal: Sämtliche Werke. Kritische Ausgabe. Frankfurt am Main: S. Fischer 1975–[2016], VII. Band: Dramen 5. Hg. Klaus E. Bohnenkamp und Mathias Mayer. (1997), S. 389–390. Vgl. H. B.: TSN III,412.
Paul Goldmann: Berliner Theater. »Elektra« von Hugo von Hofmannsthal. In: Neue Freie Presse, Nr. 14099, 26. 11. 1903, Morgenblatt, S. 1–3.
Romeo und Julia, 1. Akt, 5. Szene: »I have seen the day / That I have worn a visor and could tell / A whispering tale in a fair lady’s ear, / Such as would please: ’tis gone, ’tis gone, ’tis gone«.
Dieser bezog sich nicht auf die Adria, sondern sprach sich für den Anspruch Italiens auf das Mittelmeer aus.
Felix Salten: Voltaire. In: Neue Freie Presse, Nr. 21144, 22. 7. 1923, Morgenblatt, S. 1–3.
Felix Salten: Hermann Bahr. (Zum 60. Geburtstag). In: Neue Freie Presse, Nr. 21137, 15. 7. 1923, Morgenblatt, S. 1–2.
Steuererklärung.
Infarkt durch Blutverschluss einer Arterie.
Der junge Medardus (1923), Regie Michael Kertesz.
Im 4. Akt. Arthur Schnitzler: Das weite Land. Tragikomödie in fünf Akten. Berlin: S. Fischer 1911, S. 152.
Er war Ende April zum Leiter des Münchner Nationaltheaters (ehemals Hoftheater) ernannt worden.
Raoul Auernheimer: Die linke und die rechte Hand. Roman. Berlin: S. Fischer 1927 .
Hermann Bahr: Goethedämmerung. In: Münchner Neueste Nachrichten, Jg. 81, Nr. 151, 4. 6. 1928, S. 1–2.
Hermann Bahr: Der inwendige Garten. Roman. Hildesheim: Franz Borgmeyer 1927 (erschienen im Oktober 1927).
Das Zitat entnommen aus: Hermann Bahr: Tagebuch. 14. März. In: Neues Wiener Journal, Jg. 37, Nr. 12700, 31. 3. 1920, S. 22–23.
Gaëtan Bernoville: Die heilige Therese vom Kinde Jesu. Aus dem Französischen von Max Lorenz. München: Kösel Pustet 1928 .
Hermann Bahr: Österreich in Ewigkeit. Roman. Hildesheim: Franz Borgmeyer 1929 (erschienen im Dezember 1929).
Most ist ein Getränk aus gegorenen Äpfeln oder Birnen. Der Mostschädel ist – analog zum Bauernschädel – eine in weiten Teilen Österreichs gebräuchliche, abwertende Bezeichnung für einen sturen, zum Trunk neigenden Menschen vom Land.
Das Ergebnis ist nicht überliefert, .
Hermann Bahr: Tagebuch. 20. Februar. In: Neues Wiener Journal, Jg. 38, Nr. 13031, 2. 3. 1930, S. 16 .
Hermynia zur Mühlen: Ende und Anfang. Ein Lebensbuch. Berlin: S. Fischer 1929 .
Arthur Schnitzler: Therese. Chronik eines Frauenlebens. Berlin: S. Fischer 1928 (erschienen im April 1928).
Hermann Bahr: Tagebuch. 12. März. In: Neues Wiener Journal, Jg. 38, Nr. 13045, 16. 3. 1930, S. 16.
Hermann Bahr: Tagebuch. 20. März. In: Neues Wiener Journal, Jg. 38, Nr. 13059, 30. 3. 1930, S. 14.
Tagebuch. 22. März, ebd., S. 14–15 (über: Charles Ledré: Les émigrès russes en France. Paris: Édition Specs 1930 ).
Bahrs Schauspiel stand seit dem 1. 10. 1930 auf dem Spielplan.
Die französische Übersetzung von Therese ( Thérèse. Chronique d'une vie de femme. Übers. Suzanne Clauser. Vorwort Louis Gillet. Paris: A. Michel 1931 ).
Vgl. Jacques-Victor Laprade, Jacques Reynaud: Enquête sur André Gide . In: Latinité, Jg. 3, Nr. 1, Januar 1931, S. 35–132 (Bahrs Antwort auf S. 60–61).
Eugen Graf von Aichelburg: Skizzen aus dem Süden. Lübeck: Verlag der Novellen-Bibliothek [1897] (Bibliothek kleiner Novellen und Erzählungen).
Wilhelm Hermann: Saisonbeginn. (Von unserem Korrespondenten). In: Berliner Tageblatt, Jg. 22, Nr. 490, 26. 9. 1893, Erstes Beiblatt, S. [1–2].
Hanns Heinz Ewers: Alraune. Die Geschichte eines lebenden Wesens. München: Georg Müller 1911 (erschienen spätestens Anfang Dezember).
Ria Munk erschoss sich am 28. 12. 1911.
Hermann Bahr: Der Garten der Erkenntnis. In: Die Zeit, Bd. 2, H. 24, 16. 3. 1895, S. 171–172, hier: S. 172.
Dante: Die göttliche Komödie, 1. Vers des Inferno .
Moderner Musen-Almanach auf das Jahr 1894. Hg. Otto Julius Bierbaum. München: Dr. E. Albert 1894 (Ein Jahrbuch deutscher Kunst, 2. Jg.).
Der Abenteurer und die Sängerin oder Die Geschenke des Lebens. In: Hugo von Hofmannsthal: Die Frau im Fenster. Die Hochzeit der Sobeide. Der Abenteurer und die Sängerin. Theater in Versen. Berlin: S. Fischer 1899, S. 199.
Franz Grillparzer: Der Traum, ein Leben. Dramatisches Mährchen in vier Aufzügen. Wien: Wallishausser 1840, S. 152.
[O. V.:] Theater, Kunst, Wissenschaft [Aus Wien meldet uns ein Privat-Telegramm]. In: Berliner Tageblatt, Jg. 22, Nr. 30, 17. 1. 1893, Morgen-Ausgabe, S. 3.
[O. V.:] Ludwig Fulda gegen das Wiener Burgtheater. In: Allgemeine Zeitung, Jg. 95, Nr. 17, 17. 1. 1893, Abendblatt, S. 1–2.
Erstmals verfilmt 1914 (Elskovsleg, Regie Holger-Madsen und August Blom). Ab 1921 Verhandlungen über eine Neuverfilmung, vgl. Arthur Schnitzler: Filmarbeiten. Drehbücher, Entwürfe, Skizzen. Hg. Achim Aurnhammer, Hans Peter Buohler, Philipp Gresser, Julia Ilgner, Carolin Maikler, Lea Marquart. Würzburg: Ergon 2015, S. 101–103. Neuerliche Verfilmung 1927 (Regie Jakob und Luise Fleck).
The Affairs of Anatol (1921), Regie Cecil B. DeMille. Zu dem Plan einer neuerlichen Verfilmung, die nicht realisiert wurde, gibt es Hinweise in Schnitzlers Tb zwischen 3. 11. 1930 und 4. 5. 1931.
Fräulein Else (1929), Regie Paul Czinner .
M. Doeberl: Entwicklungsgeschichte Bayerns. Dritter Band: Vom Regierungsantritt König Ludwigs I. bis zum Tode König Ludwigs II. Mit einem Ausblick auf die innere Entwicklung Bayerns unter dem Prinzregenten Luitpold. Hg. Max Spindler. München: R. Oldenbourg 1931 .
Zu Zwischenspiel.
Lola Montez: Memoiren in Begleitung vertrauter Briefe Sr. Majestät des Königs Ludwig von Bayern und der Lola Montez. Hg. von A. Papon und Anderen. Stuttgart: J. Scheible 1849 .
Am 29. 11. 1932 wurde sie sechzig.
Am 15. 1. 1934.
Heinrich war nicht promoviert.
Arthur Schnitzler: Der Sohn. Aus den Papieren eines Arztes. In: Freie Bühne, Jg. 3, H. 1, 1. 1. 1892, S. 89–94.
Hermann Bahr: Selbstbildnis. Berlin: S. Fischer 1923, S. 63.
Selbstbildnis, S. 64.
Selbstbildnis, S. 158.
Selbstbildnis, S. 70.
Selbstbildnis, S. 284.
Selbstbildnis, S. 235.
Selbstbildnis, S. 299.
Eventuell Paraphrase von Selbstbildnis, S. 227?
Selbstbildnis, S. 289.
Selbstbildnis, S. 300.
Selbstbildnis, S. 289.
Selbstbildnis, S. 293.
Goethe: Urworte, orphisch .
Hermann Bahr: Der Antisemitismus. Ein internationales Interview. Berlin: S. Fischer 1894, S. 29.
P.: Officiersaffairen und Hetzpresse. In: Österreichische Volks-Presse, Nr. 26, 30. 6. 1901, S. 5.
[O. V.:] Leutnant Gustl. Von Arthur Schnitzler. In: Sonntagsblatt des Bund, Bern, Nr. 26, 30. 6. 1901, S. 208.
Gyges und sein Ring, 5. Akt.
’s Katherl. (Volksstück in fünf Aufzügen von Max Burckhard. Zum ersten Mal aufgeführt im Raimundtheater am 25. November 1897). In: Wiener Theater (1892–1898), S. 490–495, hier: S. 491–492.
Hier wechselt die Quelle innerhalb des Zitats: Hermann Bahr: Dialog vom Marsyas. Berlin: Bard-Marquardt 1906, S. 49.
Hermann Bahr: Tolstoi der Künstler. Hier wohl nach dem Zitat Wer ein Künstler sei. In: Das Hermann-Bahr-Buch. Zum 19. Juli 1913 . Berlin: S. Fischer 1913, S. 87.
Arthur Schnitzler: Der Ruf des Lebens. Berlin: S. Fischer 1906, S. 87 (2. Akt, 3. Szene).
4. Februar [1906]. In: Hermann Bahr: Tagebuch. Berlin: Paul Cassirer 1909, S. 116.
[Bettina von Arnim:] Goethe’s Briefwechsel mit einem Kinde. Berlin: Ferdinand Dümmler 1835, Zweiter Theil, S. 191.
Drei Briefe an den Herausgeber. Hier nach: Tagebuch. Berlin: Paul Cassirer 1909, S. 135–141, hier: S. 136–137.
15. Mai [1908]. In: Tagebuch. Berlin: Paul Cassirer 1909, S. 193.
Drei Briefe an den Herausgeber. Hier nach: Tagebuch. Berlin: Paul Cassirer 1909, S. 135–141, hier: S. 136.
Das österreichische Wunder. In: Hermann Bahr: Schwarzgelb. Berlin: S. Fischer 1917, S. 30–46, hier: S. 36.
Schwarzgelb, S. 216.
Hugo von Hofmannsthal: Der Thor und der Tod. Berlin: Verlag der Insel bei Schuster Loeffler 1900, S. 13–14.
Denn ›autonom‹ {\dots} aus.Friedrich Nietzsche: Zur Genealogie der Moral, II–2.
Die Hirtenflöte. In: Arthur Schnitzler: Masken und Wunder. Novellen. Berlin: S. Fischer 1912, S. 9–72, hier: S. 69.
Das unrettbare Ich. In: Dialog vom Tragischen, S. 101.
Das unrettbare Ich. In: Dialog vom Tragischen, S. 101.
Kein Zitat aus Das unrettbare Ich.
Dialog vom Marsyas. Berlin: Bard-Marquardt 1906, S. 70.
Ebd., S. 70–71.
Hermann Bahr: Vorwort. In: [Hermann Bahr, Max Burckhard, Koloman Moser, Friedrich Waerndorfer:] Gegen Klimt. Wien: Eisenstein 1903, S. 9.
Grillparzer’s Sämmtliche Werke. Neunter Band. Stuttgart: Cotta 1872, S. 255.
Selbstbildnis, S. 264.
Das Leben {\dots} weit.Arthur Schnitzler: Der Schleier der Beatrice. Schauspiel in fünf Akten. Berlin: S. Fischer 1901, S. 215 (letzte Verse des Stücks). .
Von Der einsame Weg.
Der einsame Weg, S. 18 (1. Akt, 2. Szene).
Hier wohl eher Pluralis Modestiae. Dass Schnitzler im Sommer 1920 in Salzburg war, lässt sich mit dem Tb nicht belegen.
Am 5. 3. 1883.
Burgtheater (»Die Schmetterlingsschlacht«. Komödie in vier Akten von Hermann Sudermann. Zum ersten Mal aufgeführt am 6. October 1894). In: Hermann Bahr: Wiener Theater. Berlin: S. Fischer 1899, S. 30–36, hier: S. 32–33.
Hugo von Hofmannsthal: Briefe. 1890–1891. Berlin: S. Fischer 1935, S. 237.
Ebd., S. 212.
Am 22. 3. 1831.
Ebd., S. 15.
Ebd., S. 74. Die Debatte am 15. 5. 1902.
Am 24. 10. 1905, das einzige Gespräch der beiden.
Diese Aussage tätigte Bismarck am 6. 2. 1888 öffentlich, nicht aber in Bahrs Wiedergabe seiner Begegnung in Schwarzgelb und im Selbstbildnis.
Selbstbildnis, S. 284.
Arthur Schnitzler: Der einsame Weg. Schauspiel in fünf Akten. Berlin: S. Fischer 1904, S. 114 (3. Akt, 8. Szene).
Der Schleier der Beatrice.
Der grüne Kakadu.
Der Ruf des Lebens.
Paraphrase der zuvor schon erwähnten Stelle aus Die Brüder Karamasow im Selbstbildnis, S. 289.
Loris: Die Mozart-Centenarfeier in Salzburg. In: Allgemeine Kunst-Chronik, Bd. 15, Nr. 16, 1. August-Heft, 1. 8. 1891, S. 423–433.
Salten: Die Überwindung des Naturalismus. In: Allgemeine Kunst-Chronik, Bd. 15, Nr. 16, 1. August-Heft, 1. 8. 1891, S. 446–447.
Ola Hansson: Neue Bücher. III. Hermann Bahr’s Russische Reise. In: Die Freie Bühne, Jg. 2, Nr. 11, 1. 11. 1891, S. 1125–1126.
Die Vorlage wohl Carl du Prel: Philosophie der Mystik. Leipzig: Ernst Günther 1885, S. 151.
Carl Baron Torresani: Aus der schönen, wilden Lieutenants-Zeit. Roman aus dem österreichischen Cavallerieleben. Dresden, Leipzig: E. Pierson 1889 . Carl Baron Torresani: Mit tausend Masten. Roman. Dresden: E. Pierson [1890] . Carl Baron Torresani: Auf gerettetem Kahn. Roman. Dresden, Leipzig: E. Pierson [1890] .
Carl Baron Torresani: Schwarzgelbe Reitergeschichten. Dresden: E. Pierson [1889] .
Felix Dörmann: Sensationen. Wien: Verlag von Leopold Weiss 1892 .
Age of Innocence (postum veröffentlicht 1930).
Felix Hollaender: Von Hermann Bahr und seiner Bücherei. In: Freie Bühne, Jg. 4, Nr. 1, 1. 1. 1893, S. 82–89.
Proben für Privataufführung von »lebenden Bildern« am 28. 2. und 2. 3. 1893, zu denen Hofmannsthal zwei Texte beisteuerte.
Loris: Gabriele d’Annunzio. In: Frankfurter Zeitung, Jg. 37, Nr. 219, 9. 8. 1893, 1. Morgenblatt, S. 1–3, hier: S. 3.
Loris: Zur Physiologie der modernen Liebe. In: Die Moderne, Jg. 1, Nr. 2/3, 8. 2. 1891, S. 46–49.
Hermann Helferich: »Schöne Frauen«. In: Die Zeit, Bd. 1, Nr. 1, 6. 10. 1894, S. 7–8.
Hermann Bahr: Burgtheater. In: Die Zeit, Bd. 1, Nr. 1, 6. 10. 1894, S. 9–10.
Er hat, unter verschiedenen Namen und Kürzeln, zwei Aufsätze, zwei Buch- und drei Theaterbesprechungen im ersten Heft.
Hermann Bahr: Das junge Oesterreich. In: Deutsche Zeitung, Jg. 23, Teil 1: Nr. 7806, 20. 9. 1893, Morgen-Ausgabe, S. 1–2; Teil 2: Nr. 7813, 27. 9. 1893, Morgen-Ausgabe, S. 1–3, ; Teil 3: Nr. 7823, 7. 10. 1893, Morgen-Ausgabe, S. 1–3.
Artikel A. S.Hermann Bahr: Adele Sandrock. In: Die Zeit, Bd. 2, Nr. 20, 16. 2. 1895, S. 108–109.
Friedrich Nietzsche: Der Fall Wagner. Ein Musikanten-Problem. 2. Auflage. Leipzig: C. G. Naumann 1892, S. 57 (Epilog).
Gabriele d’Annunzio: Giovanni Episcopo. In: Die Zeit, Bd. 1, Nr. 9, 1. 12. 1894 – Bd. 2, Nr. 16, 19. 1. 1895 (8 Teile).
Heinrich Laube: Das Burgtheater. Ein Beitrag zur Deutschen Theater-Geschichte. Leipzig: J. J. Weber 1868, S. 134.
Zahme Xenien, V,2: »Benutze, was dir widerfahren.«
Peter Altenberg: Wie ich es sehe. Berlin: S. Fischer 1896 .
Hermann Bahr: Loris. In: Freie Bühne, Jg. 3, H. 1, 1. 1. 1892, S. 94–98.
Peter Altenberg: Nachfechsung. Berlin: S. Fischer 1916 . Eine kurze, anerkennende Erwähnung Klimts auf S. 276.
Warten (erschienen im Magazin für Litteratur, Jg. 66, Nr. 29, 24. 7. 1897, Sp. 867–875).
Hermann Bahr: Wirkung in die Ferne und Anderes. Wien: Wiener Verlag 1902 .
Wirkung in die Ferne, zuerst erschienen in: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 34, Nr. 103, 15. 4. 1900, S. 79–85.
Die Pantomime vom braven Manne, zuerst erschienen in: Das Magazin für Litteratur, Jg. 62, Nr. 6, 11. 2. 1893, Sp. 93–95.
Arthur Schnitzler: Marionetten. Drei Einakter. Berlin: S. Fischer 1906, S. 18–19.
Räuber und Mörder, zuerst erschienen in: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 34, Nr. 151, 3. 6. 1900, S. 2–3.
Hermann Bahr: Wien. Stuttgart: Karl Krabbe 1907 (erschienen in der 2. Mai-Hälfte).
Arthur Schnitzler: Die Toten schweigen. In: Cosmopolis, Jg. 2, Bd. 8, Nr. 22, 1. 10. 1897, S. 193–211.
Arthur Schnitzler: Reigen. Zehn Dialoge. Winter 1896/97. [Privatdruck, 200 Exemplare, 1900].
Hermann Bahr: Dora. Berlin: S. Fischer 1893 (erschienen November 1892). Schmarren, hier: Unsinn.
Daraus wird: Arthur Schnitzler: Die Frau des Weisen. In: Die Zeit, Bd. 10, H. 118, 2. 1. 1897, S. 15–16; H. 119, 9. 1. 1897, S. 31–32; H. 129, 16. 1. 1897, S. 47–48.
Die Frau des Weisen.
Im ersten Heft der Wiener Rundschau ist neben zwei Gedichten von Hofmannsthal der erste Teil von Die demolirte Literatur (Jg. 1, Nr. 1, 15. 11. 1896, S. 19–27) von Kraus abgedruckt.
Wie die Celsius-Skala setzt die Réaumur-Skala den Nullwert beim Taupunkt von Wasser.
Die Hochzeit der Sobeide (Erstdruck erst am 17. 7. 1899, Wiener Allgemeine Montagszeitung, Jg. 1, Nr. 3, S. 2).
Artifex, allegorisches Gedicht in Jamben, entstanden im Sommer 1893, unveröffentlicht ( CUL, Schnitzler, A 49). Am 19. 11. 1893 ( Tb ) notiert sich Schnitzler noch eine Überarbeitung.
Hermann Bahr: Kulturgeschichte. In: Münchener Neueste Nachrichten, Jg. 84, Nr. 343, 17. 12. 1931, S. 3–4.
Henri Albert: Les Jeunes Viennois. In: Revue des Revues, Jg. 6, Bd. 13, Nr. 7, 1. 4. 1895, S. 8–13.
Robert Michel: Vom Podvelež. In: Die Zeit, Bd. 30, Nr. 389, 15. 3., S. 175–176, und Nr. 390, 22. 3. 1902, S. 190–192.
Robert Michel: Die drei Musikanten. In: Neue Deutsche Rundschau, Jg. 13, H. 10, 1. 10. 1902, S. 1102–1109.
Robert Michel: Osmanbegović. In: Die Zeit, Bd. 16, Nr. 203, 20. 8. 1898, S. 127–128.
Felix Poppenberg: Der litterarische Don Juan. In: Magazin für Litteratur, Jg. 64, Nr. 39, 28. 9. 1895, Sp. 1221–1224.
Karl Kraus: Vom Wechselgastspiel. In: Die Fackel, Jg. 2, Nr. 43, Anfang Juni 1900, S. 16–25. Und: Karl Kraus: [Die Überraschung der neuen Theatersensation]. In: Die Fackel, Jg. 2, Nr. 53, Mitte September 1900, S. 1–6.
Vom Wechselgastspiel, S. 25.
Vom Wechselgastspiel, S. 23.
Peter Altenberg: »Semmering 1912«. Berlin: S. Fischer 1913 .
Leopold Andrian: Der Garten der Erkenntnis. Berlin: S. Fischer 1895 .
Der Garten der Erkenntnis .
Caph [= Hermann Bahr]: Der Abonnent. In: Die Zeit, Bd. 1, Nr. 1, 6. 10. 1894, S. 6–7.
Hermann Bahr: Burgtheater. In: Die Zeit, Bd. 1, Nr. 1, 6. 10. 1894, S. 9–10.
Hermann Bahr: Der Apostel. Schauspiel in drei Aufzügen. München: Albert Langen 1901 .
Hermann Bahr: Der arme Narr. Schauspiel in einem Akt. In: Österreichische Rundschau, Jg. 4, H. 48, 28. 9. 1905, S. 396–407; H. 49, 5. 10. 1905, S. 444–451; H. 50, 12. 10. 1905, S. 490–497.
Hermann Bahr: Die Duse. (Als Gast im Carl-Theater vom 31. März bis 8. April 1903). In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 37, Nr. 89, 31. 3. 1903, S. 1–2.
Hermann Bahr: L’autre danger. (Komödie in vier Akten von Maurice Donnay. Zur morgigen Aufführung im Carl-Theater durch die Truppe der Duse). In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 37, Nr. 94, 4. 4. 1903, S. 1–3.
Hermann Bahr: Theater und Kunst. Burgtheater [Die Braut von Messina]. In: Österreichische Volks-Zeitung, Jg. 49, Nr. 96, 7. 4. 1903, S. 4.
Hermann Bahr: Sezession. (Siebzehnte Ausstellung der Vereinigung bildender Künstler Österreichs). In: Österreichische Volks-Zeitung, Jg. 49, Nr. 96, 7. 4. 1903, S. 1.
Hermann Bahr: Johannisfeuer. Schauspiel in vier Akten von Hermann Sudermann. Zum ersten Male aufgeführt am 24. November 1900 . In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 34, Nr. 324, 25. 11. 1900, S. 2–4.
Hermann Bahr: Der Beruf der Zukunft. In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 35, Nr. 1, 1. 1. 1901, S. 1–3.
Hermann Bahr: Burgtheater (»Die Schmetterlingsschlacht«. Komödie in vier Akten von Hermann Sudermann. Zum ersten Mal aufgeführt am 6. October 1894). In: Die Zeit, Bd. 1, H. 2, 13. 10. 1894, S. 26.
Hermann Bahr: Caph. Novellen. (Mit einer Zeichnung von Ferry Bératon). Berlin: S. Fischer 1894 .
Hermann Bahr: Dora. Berlin: S. Fischer 1893 .
Hermann Bahr: Drut. Roman. Berlin: S. Fischer 1909 .
Das heißt die erste gesammelte Buchausgabe der Kolumnen: Hermann Bahr: Tagebuch. Berlin: Paul Cassirer 1909 .
Hermann Bahr: Ehelei. Lustspiel in drei Akten. Erschienen als Vorabdruck in der Neuen Freien Presse, 6. 11. – 28. 12. 1920 .
Hermann Bahr: Inventur. Berlin: S. Fischer 1912 .
Josephine, das in der ersten Fassung Bonaparte hieß.
Hermann Bahr: Der Meister. Komödie in drei Akten. Berlin: S. Fischer 1904 .
Hermann Bahr: Der muntere Seifensieder. Ein Schwank aus der deutschen Mobilmachung. Berlin: S. Fischer 1915 .
Hermann Bahr: Neben der Liebe. Wiener Roman. Berlin: S. Fischer 1893 .
Hermann Bahr: Die neuen Menschen. Ein Schauspiel. Zürich: Verlags-Magazin (J. Schabelitz) 1887 .
Hermann Bahr: Fin de Siècle. Berlin: Adolf Zoberbier 1891 (erschienen Herbst 1890).
Hermann Bahr: Die große Sünde. Ein bürgerliches Trauerspiel. Zürich: Verlags-Magazin (J. Schabelitz) 1889 .
Wohl Zur Kritik der Moderne (Zürich: Verlags-Magazin (J. Schabelitz) 1890 (erschienen Oktober 1889) und Studien zur Kritik der Moderne (Mit dem Porträt des Verfassers in Lichtdruck. Frankfurt am Main: Rütten Loening 1894 ).
Hermann Bahr: Der Krampus. Lustspiel in drei Aufzügen. München: Albert Langen 1902 (vordatiert von Dezember 1901).
Hermann Bahr: Der Franzl. Fünf Bilder eines guten Mannes .
O Mensch!.
Der Sonderdruck: Hermann Bahr: Das österreichische Wunder. Einladung nach Salzburg. Stuttgart: Die Lese [1915] .
Das Phantom (Komödie in drei Akten. Mit Dekorationsskizzen von Koloman Moser. Berlin: S. Fischer 1913 ).
Hermann Bahr: Das Prinzip. Lustspiel. Mit zwei Dekorationsskizzen und zwei Bühnenplänen von Koloman Moser. Berlin: S. Fischer 1912 .
Das Ringelspiel. In drei Akten (Buchausgabe: Berlin: S. Fischer 1907).
Hermann Bahr: Die Rotte Korahs. Roman. Berlin: S. Fischer 1919 .
Zu Das Ringelspiel.
Hermann Bahr: Die Stimme. Schauspiel in 3 Aufzügen. Berlin: S. Fischer 1916 .
Das Prinzip.
Die Uraufführung von Bahrs Der Querulant hatte bereits am 16. 10. 1914 stattgefunden, die Inszenierung am Lessingtheater war für den 23. 11. 1914 festgesetzt.
2 × 2 = 5.
Hermann Bahr: Satanismus. In: Freie Bühne, Jg. 3, Nr. 4, Februar 1893, S. 383–388.
Nicht in der Modernen Dichtung erschienen, sondern in: Sommerfest. Ein moderner Musen-Almanach. Mit Originalbeiträgen. Erste Reihe. München: Münchener Kunst- und Verlagsanstalt (Dr. E. Albert) 1891, S. 1–6. Die Vorbemerkung der Gesellschaft für modernes Leben ist datiert mit Juli 1891.
Hermann Bahr: Die schöne Frau. In: Die Zeit, Bd. 11, Nr. 131, 3. 4. 1897, S. 15–16 (Buchausgabe 1899).
Hermann Bahr: Schwarzgelb. Berlin: S. Fischer 1917 .
Hermann Bahr: Stimmen des Bluts. Novellen. Berlin: S. Fischer 1909 .
Hermann Bahr: Sturm und Drang. (»Die Kindermörderin«, ein Trauerspiel von Heinrich Leopold Wagner. Zum ersten Mal aufgeführt durch den Musik- und Theaterverein »Sezession« im Beatrixsaal am 27. August 1904). In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 38, Nr. 238, 28. 8. 1904, S. 3–5.
Hermann Bahr: Summula. Leipzig: Insel 1921 .
Walther Rathenau: Die neue Wirtschaft. Berlin: S. Fischer 1918 .
Hermann Bahr: Tagebuch. 27. Januar. In: Neues Wiener Journal, Jg. 26, Nr. 8719, 10. 2. 1918, S. 3.
Rudolf Pannwitz: Die deutsche Lehre. Nürnberg: Verlag Hans Carl 1919 .
Hermann Bahr: Tagebuch. 7. August. 8. August. 10. August. In: Neues Wiener Journal, Jg. 28, Nr. 9632, 29. 8. 1920, S. 6.
Hermann Bahr: Die treue Adele. Eine vergeßliche Geschichte. In: Die Gesellschaft, Jg. 5, Nr. 11, November 1889, S. 1556–1564 (Erstausgabe in Fin de Siècle, S. 71–88).
Hermann Bahr: Das Tschaperl. Ein Wiener Stück in vier Aufzügen. München: Brakls Rubinverlag [1896] (Bühnenmanuskript. Buchhandelsausgabe Berlin: S. Fischer 1898).
Hermann Bahr: Das Konzert. Lustspiel in drei Akten. Berlin: Erich Reiss 1909 .
Hermann Bahr: Der Unmensch. Lustspiel in drei Aufzügen. Berlin: Erich Reiss 1919 .
Hermann Bahr: Ehelei. Lustspiel in drei Akten. Berlin: Erich Reiss 1920 .
Hermann Bahr: Die Kinder. Komödie. Berlin: S. Fischer 1911 .
Hermann Bahr, C. Karlweis: Wenn es euch gefällt. Wiener Revue in drei Bildern und einem Vorspiel. Wien: Carl Konegen 1899 .
Jules Barbey d’Aurevilly: Der rothe Vorhang. In: Die Zeit, Bd. 18, Nr. 225, 21. 1. 1899 – Nr. 230, 25. 2. 1899 (6 Teile).
Karl Stauffer-Bern. Sein Leben / Seine Briefe / Seine Gedichte. Dargestellt von Otto Brahm. Berlin: Meyer Jessen 1911 .
Georg Brandes: Censur in Polen. In: Die Zeit, Bd. 9, Nr. 105, 3. 10. 1896, S. 9–11.
J. J. David: Hagars Sohn. In: Moderne Rundschau, Bd. 3, Nr. 5, 1. 6. 1891 – Nr. 8, 15. 7. 1891 (4 Teile).
J. J. David: Wiener Kunst. XI. In: Magazin für Litteratur, Jg. 64, Nr. 39, 28. 9. 1895, Sp. 1227–1231.
Gerhart Hauptmann: Gesammelte Werke in sechs Bänden. Berlin: S. Fischer 1906 . Richard Dehmel: Gesammelte Werke. In zehn Bänden. Berlin: S. Fischer 1906–1909 .
Hermann Diels: Herakleitos von Ephesos. Griechisch und deutsch. Berlin: Weidmannsche Buchhandlung 1901 .
Der Herr von Abadessa. Ein Abenteurerstück in drei Akten, Premiere am 20. 1. 1904 im Hoftheater.
Premiere des »Militärischen Drama[s] in vier Aufzügen« von Franz Adam Beyerlein am 16. 1. 1904 am Deutschen Volkstheater.
Novella d’Andrea von Ludwig Fulda am 16. 1. 1904.
Alles um Geld.
Franz Xaver Fabichler: Künstlerinnengunst. Roman. Linz: Oberösterreichische Buchdruckerei- u. Verlagsgesellschaft [1903] .
Ch. Feré: Pathologie des émotions. Études physiologiques et cliniques. Paris: Félix Alcan 1892 .
Anatole France: Komödiantengeschichte. Deutsch von Heinrich Mann. Einführung von Georg Brandes. Leipzig: Kurt Wolff Verlag [1904] .
Bruno Frank: Gesichter. Gesammelte Novellen. München: Musarion-Verlag 1920 .
Der Sohn des Khalifen. Dramatisches Märchen in 4 Acten, Uraufführung am 21. 11. 1896 im Burgtheater.
Hermann Bahr: Burgtheater. Wien, Berlin: Wiener literarische Anstalt 1920 (Theater und Kultur. Hg. von Richard Smekal unter Mitwirkung von Hermann Bahr und Hugo von Hofmannsthal).
Hugo Ganz: Die decadente Frau. Glossen zur »Anima sola« von Neera. In: Die Zeit, Bd. 8, Nr. 92, 4. 7. 1896, S. 9–10.
Goethe: Ueber Kunst und Alterthum in den Rhein- und Mayn-Gegenden. Sechsten Bandes erstes Heft. Stuttgart: Cotta’sche Buchhandlung 1827, S. 46.
Goethe herausgegebenGoethe-Brevier. Goethes Leben in seinen Gedichten. Hg. Otto Erich Hartleben. München: Karl Schüler 1895 .
[O. V.:] Deutsches Volkstheater. In: Neue Freie Presse, Nr. 10518, 2. 12. 1893, S. 7.
[O. V.:] Deutsches Volkstheater. In: Die Presse, Jg. 46, Nr. 333, 2. 12. 1893, S. 11.
Eine neue litterarische Schule. In: Ferdinand Groß: In Lachen und Lächeln. Geschichten und Skizzen. Stuttgart: Adolf Bonz 1898, S. 201–211 (erschienen November 1897).
Nicht nachgewiesen.
Tantris der Narr. Drama in fünf Akten.
Georg Hirschfeld: Das zweite Leben. Drama in drei Akten.
Heiraten (Getting Married).
Von Die versunkene Glocke. Ein deutsches Märchendrama erschien 1897 das 35. Tausend (= 35. Auflage). Die vorangestellte Verlagswerbung nennt für die von Bahr gewünschten Titel die aktuellen Auflagen: Vor Sonnenaufgang. Soziales Drama, 6. Auflage; College Crampton. Komödie, 3.–4. Auflage; Der Biberpelz. Eine Diebskomödie, 3.–4. Auflage; Hanneles Himmelfahrt. Eine Traumdichtung, 5.–6. Auflage; Der Apostel Bahnwärter Thiel. Novellistische Studien, 3.–4. Auflage.
Die Ausgabe Der römische Maler (Berlin: S. Fischer 1898 ) von Hartleben nennt die aktuellen Auflagenzahlen: Die Geschichte vom abgerissenen Knopf, 6. Auflage; Vom gastfreien Pastor, 4. Auflage; Meine Verse, 1. Auflage; Die Erziehung zur Ehe. Satire, 2. Auflage.
Sowohl Liebelei () wie auch Sterben hielten bei der 2. Auflage.
Unmittelbar zuvor erschienen: Gerhart Hauptmann: Gabriel Schillings Flucht. Drama. In: Die neue Rundschau, Jg. 23, H. 1, 1. 1. 1912, S. 1–59.
Felix Dörmann: Neurotica. Dresden, Leipzig: E. Pierson 1891 .
Th. H–l.: »Jung-Oesterreich«. In: Neue Freie Presse, Nr. 11688, 7. 3. 1897, Morgenblatt, S. 1–3.
Zerline Gabillon. Ein Künstlerleben. Erzählt von Ludwig Hevesi. Stuttgart: Adolf Bonz Comp. 1894, S. 47.
Närrische Welt, Komödie in drei Akten.
Erstdruck in: Neue Deutsche Rundschau, Jg. 5, H. 10, 1. 10. 1894, S. 919–927, Erstausgabe in Dämon Kleist. Novellen. Berlin: S. Fischer 1895, S. 152–179.
Theophil Morren [= Hugo von Hofmannsthal]: Gestern. Studie in einem Akt, in Reimen. Wien, Leipzig: Manz, Klinkhardt 1892 (Erstdruck in der Modernen Rundschau, 15. 10. und 1. 11. 1891 ).
Durch die Zweige {\dots} anArthur Schnitzler: Anatol. Berlin: Bibliographisches Bureau 1893, Einleitung von Loris, S. 2–6.
Josephs Legende, Handlung in einem Aufzug (Uraufführung 14. 5. 1914).
Prinz Eugen der edle Ritter. Sein Leben in Bildern. Erzählt von Hugo von Hofmannsthal. 12 Original-Lithographien von Franz Wacik. Wien: L. W. Seidel Sohn 1915 .
Albert war zeitweise der reichste Mann Europas, aber besonders sein älterer Bruder Nathaniel war als Mäzen bekannt.
Arno Holz: Phantasus. Leipzig: Insel 1916 .
Der Bahr vorgelegte Abzug, auf dem dieser Brief an den Rand geschrieben ist (ein weiterer ohne Beschriftung in der UBS 31.270-I), besteht aus zwei Teilen. Im ersten, geschrieben im Dezember 1912, weist Holz auf seine Leistung hin, die Abhängigkeit der deutschen von ausländischen Literaturen beendet und die Metrik durch die Rhythmik ersetzt zu haben. Der zweite Teil, mit Oktober 1915 datiert, wiederum streicht den Beitrag des Phantasus als Offenbarung für die Deutschen im Krieg heraus, wenngleich sich Holz selbst missverstanden und verkannt fühlt. Das Geleitwort dürfte erst dem Luxusdruck von Die Blechschmiede (oder: Der umgestürzte Papierkorb). Mysterium. 1917 (Privatdruck, 250 Exemplare für den Verfasser) beigelegt worden sein.
Heimkehr. Dramatische Studie in 1 Aufzug und Schlingen. Eine moralische Comödie in 2 Aufzügen.
Dr. Julius Kapp: Arthur Schnitzler. Leipzig: Xenien-Verlag 1912 .
Julius Kapp: Frank Wedekind. Seine Eigenart und seine Werke. Berlin: Barsdorf 1909 .
Entsagung »des« KarczagSchnitzler zitiert hier aus Bahrs Besprechung ( H. B.: Entsagung. (Schauspiel in vier Acten von Wilhelm Karczag. Zum ersten Mal aufgeführt im Deutschen Volkstheater am 24. November). In: Die Zeit, Bd. 1, Nr. 9, 1. 12. 1894, S. 140–141): »Mit dem Stücke des Herrn Karczag würde das jedoch nicht gehen es würde sich auch nicht schicken.«
Henri Lavedan: Nocturnes. Paris: Ernest Kolb 1891 . Schnitzler erwähnt die Lektüre des Buches in seiner »Leseliste« (F84, vgl. Arthur Schnitzlers Lektüren. Leseliste und virtuelle Bibliothek. Hg. Achim Aurnhammer. Würzburg: Ergon 2013, S. 121), ein genauerer Zeitpunkt lässt sich nicht ermitteln.
Paul Linsemann: Die Theaterstadt Berlin. Eine kritische Umschau. Mit einem Geleitwort von Maximilian Harden. Berlin: Verlag von Richard Taendler 1897 .
Stur, eigensinnig widerstrebend.
Joseph Aug. Lux: Das Fenster. Ein Spiel des Lebens in drei Aufzügen. Leipzig: Grethlein Co. 1917 (Bühnenmanuskript).
Zitat aus dem Lied »Vor Sonnen-Aufgang« in Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen (3. Band. Chemnitz: Schmeitzner 1884 ), hier wohl nach der Vertonung durch Gustav Mahler im 4. Satz der 3. Sinfonie.
Er dürfte sich auf die entsprechenden Passagen in Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik beziehen.
Fieber- und Schmerzmittel.
Die Übersetzung des Stücks von Jules Renard wurde unter dem Titel Fuchs am 16. 2. 1901 am Burgtheater uraufgeführt.
Erwin Rohde: Psyche. Seelencult und Unsterblichkeitsglaube der Griechen. Freiburg, Leipzig: J. C. B. Mohr 1894 .
Erwin Rohde: Der griechische Roman und seine Vorläufer. Zweite, durch Zusätze aus dem Handexemplar des Verfassers und durch den Vortrag über griechische Novellistik vermehrte Auflage. Leipzig: Breitkopf und Härtel 1900 .
Ferdinand von Saar: Herr Fridolin und sein Glück. In: Die Zeit, Bd. 1, Nr. 1, 6. 10. 1894 – Nr. 5, 3. 11. 1894 (5 Teile).
Felix Salten: Abschied im Sturm. Novelle. In: Österreichische Rundschau, Bd. 41, H. 6, 15. 12. 1914, S. 301–310; Bd. 42, H. 1, 1. 1. 1915, S. 37–46; H. 2, 15. 1. 1915, S. 107–114.
Dies im Jahr des Erscheinens und kurz nach der ersten Auflage von 75.000 Stück: Felix Salten: Bambi, a Life in the Woods. Translated from the German by Whittaker Chambers and with a Foreword by John Galsworthy. New York: Simon Schuster 1928 .
Felix Salten: Der Hinterbliebene. Monologe. In: Die Zeit, Bd. 18, Nr. 231, 4. 3. 1899, S. 143–144, und Nr. 232, 11. 3. 1899, S. 158–160.
Felix Salten: Kinder der Freude. Drei Einakter. Berlin: S. Fischer 1917 .
Felix Salten: Quer durch den Wurstelprater. In: Wiener Allgemeine Zeitung, Jg. 16, Nr. 5174, 2. 6. 1895, Pfingst-Beilage, S. [1]–[4] und Nr. 5179, 9. 6. 1895, S. 2–4 (mit Illustrationen von Theo Zasche). Das Vortragsmanuskript in Nachlass Bahrs ( TMW, HS VM 782 Ba).
Otto P. Schinnerer: The History of Schnitzlers »Reigen«. In: PMLA, Jg. 46, Nr. 3, September 1931, S. 839–859.
Arthur Schnitzler: Amerika. In: An der schönen blauen Donau, Jg. 4, H. 9, [1. 5.] 1889, S. 197.
Der Ehrentag (Erstdruck Die Romanwelt, Jg. 5 (1897/1898), H. 16, [15.] 1. 1898, S. 507–516).
Die Toten schweigen (Erstdruck in: Cosmopolis, Jg. 2, Bd. 8, Nr. 22, 1. 10. 1897, S. 193–211).
Arthur Schnitzler: Excentric. In: Jugend, Jg. 7, Nr. 30, [16.] 7. 1902, S. 492–496.
Arthur Schnitzler: Flucht in die Finsternis. Novelle. Berlin: S. Fischer 1931. (Die Buchausgabe erschien in der Woche vor Schnitzlers Tod.)
Fräulein Else (Erstausgabe Wien: Paul Zsolnay 1924 ). Spiel im Morgengrauen (Erstausgabe Berlin: S. Fischer 1927 ). Die Frau des Richters (Erstausgabe Berlin: Propyläen Verlag 1925, Reihe: »Das kleine Propyläenbuch«).
Traumnovelle (Erstausgabe Berlin: S. Fischer 1926 ).
Arthur Schnitzler: Halbzwei. In: Die Gesellschaft, Jg. 13, H. 4, 1. 4. 1897, S. 42–49.
Arthur Schnitzler: Im Spiel der Sommerlüfte. In drei Aufzügen. Berlin: S. Fischer 1930 (spätestens Mitte Januar 1930 im Handel).
Arthur Schnitzler: Der junge Medardus. Dramatische Historie in einem Vorspiel und fünf Aufzügen. Berlin: S. Fischer 1910 (ab Mitte November im Handel, ).
Komödie der Verführung. In drei Akten (Erstausgabe Berlin: S. Fischer 1924 ).
Komödie der Worte. Drei Einakter (Erstausgabe Berlin: S. Fischer 1915 ).
Arthur Schnitzler: Komtesse Mizzi oder: Der Familientag. Komödie in einem Akt. In: Neue Freie Presse, Nr. 15684, 19. 4. 1908, S. 31–35.
Der Sekundant. Novelle, postum veröffentlicht in: Vossische Zeitung, Nr. 1, Unterhaltungsblatt, 1. 1. 1932 – Nr. 4, Unterhaltungsblatt, 4. 1. 1932 (4 Teile).
Sterben. Novelle. (Erstdruck: Neue Deutsche Rundschau, Jg. 5, H. 10, 1. 10. 1894, S. 969–988; H. 11, 1. 11. 1894, S. 1073–1101; H. 12, 1. 12. 1894, S. 1179–1191).
Arthur Schnitzler: Die überspannte Person. In: Simplicissimus, Jg. 1, H. 3, 18. 4. 1896, S. 3, 6.
Arthur Schnitzler: Der Weg ins Freie. Roman. Berlin: S. Fischer 1908 .
Arthur Schnitzler: Die Weissagung. Erzählung. In: Neue Freie Presse, Nr. 14850, 24. 12. 1905, Morgen-Blatt, S. 31–38.
Erstdruck: Der Witwer. In: Wiener Allgemeine Zeitung, Nr. 5039, 25. 12. 1894, S. 3–4.
Entsprechend dürfte die erste Buchausgabe auf 1906 vordatiert sein: Arthur Schnitzler: Das Zwischenspiel. Komödie in drei Akten. Berlin: S. Fischer 1906 .
Erstdruck nicht nachgewiesen, Erstausgabe: Das Gitterbett. In: Siegfried Trebitsch: Das verkaufte Lächeln. Novellen. Wien, Leipzig: Wiener Verlag 1905, S. 73–106 (erschienen November 1904).
Eventuell: Das Haus am Abhang. Roman. Berlin: S. Fischer 1906 .
Eventuell: Ein letzter Wille. Schauspiel in drei Akten (1907).
Hans Vaihinger: Die Philosophie des als ob. System der theoretischen, praktischen und religiösen Fiktionen der Menschheit auf Grund eines idealistischen Positivismus. Mit einem Anhang über Kant und Nietzsche. Berlin: Reuther Reichard 1911 .
Hier: vorgesetzt.
Richard Voss: Eva. Schauspiel in fünf Acten.
Joseph Victor Widmann: Calabrien – Apulien und Streifereien an den oberitalienischen Seen. Frauenfeld: Huber 1904 .
Fassung unklar, das Exemplar mit Widmung erhielt er erst Mitte Februar, .
Otto Erich Hartleben: Der Halkyonier. Ein Buch Schlußreime. Berlin: S. Fischer 1904 .
Figur aus Minna von Barnhelm von Lessing.
Gerhart Hauptmann: Peter Brauer. Tragikomödie.
Figur aus Rosmersholm von Ibsen.
Figur aus Gespenster von Ibsen.
Die Titelrolle in Prinz Friedrich von Homburg von Kleist.
Die Titelrolle in Torquato Tasso von Goethe.
Figur aus Der Hüttenbesitzer von Georges Ohnet.
Figur aus Feeenhände von Eugène Scribe.
Figur aus Die Jungfrau von Orleans von Schiller.
Figur aus Rosmersholm von Ibsen.
Die Titelrolle in Rosmersholm.
Ibsens Stück wurde in diesem Monat im Zuge eines Gastspiels des Lessingtheaters drei Mal gegeben.
Die Titelrolle in Brand von Ibsen.
Figur aus Minna von Barnhelm von Lessing.
Die titelgebende Figur aus Der Veilchenfresser von Gustav Moser.
Die Titelrolle aus Reif-Reiflingen von Gustav Moser.
Figur des betrogenen Ehemanns aus Liebelei.
Figur aus Freiwild.
Christines Vater in der Liebelei arbeitet als Violinspieler in einem Theater.
Figur aus Wienerinnen.
Figur aus Freiwild.
Titelrolle aus Deborah von Salomon Hermann Mosenthal.
Titelrolle aus Antonius und Cleopatra von Shakespeare.
Hauptrolle aus Heimat von Hermann Sudermann.
Titelrolle aus Kiki von André Picard.
Carl Faust: Defilier-Marsch (Armeemarsch II-168).
Auf dem Programm stand Gustav Widmann: Lysanders Mädchen.
Gustav Raeder: Robert und Bertram.
Erstausgabe in: Der gläserne Käfig. Skizzen und Novellen. Wien, Leipzig: Leopold Weiss 1901 .
Oskar Blumenthal/Gustav Kadelburg: Das Mauerblümchen.
Theaterstück von Edward und Harry Paulton, deutsch bearbeitet von Blumenthal.
Die Fledermaus, Operette von Johann Strauß.
Der Nazi von Leopold Krenn und Karl Lindau.
Hermann von Schmid und Hans Neuert: ’s Lieserl vom Schliersee.
Von Max Halbe.
Die Bearbeitung von Aischylos’ Orestie durch Vollmoeller entstand 1904/1905, wurde aber erst 1911 bei S. Fischer gedruckt.
Von Shakespeare.
Die Premiere der Komödie der Liebe von Ibsen am 25. 3. 1907 in den Kammerspielen des Deutschen Theaters. Das Regiebuch findet sich in Bahrs Nachlass ( TMW, VM 3684 Ba).
Von Gustav Wied.
Von Shakespeare.
Figur aus Aida von Verdi.
Oper von Verdi.
Figur aus Heinrich IV. von Shakespeare.
Von Shakespeare.
Von Arnold Schönberg am 27. 3. 1914 mit Anna Bahr-Mildenburg.
Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss: Ariadne auf Naxos.
Von Paul Géraldy.
Beides Schauspiele von Goethe.
Von Goethe.
Von Oscar Wilde.
Georg von Sachsen.
Sophokles’ Schauspiel hatte am 28. 9. 1918 Premiere, die Generalprobe fand am Vortag statt.
Von Grillparzer.
Von Thaddäus Rittner.
Von Karl Schönherr.
Von Schiller.
Von Franz Keim.
Von Georg Terramare.
Von Grillparzer.
Von Hans Müller.
Von Ferenc Molnár.
Von Shakespeare.
Von Paul und Franz von Schönthan.
Von Schiller.
Von Grillparzer.
Von Michael Klapp.
Von Heinrich Lilienfein.
Von Ludwig Fulda.
Von Shakespeare.
Von Grillparzer.
Von Karl Schönherr.
Von Gerhart Hauptmann.
Von Goethe.
Von Molière.
Von Goethe.
Von Sophokles.
Von Franz Keim.
Oper von Hans Pfitzner.
Von Friedrich Wallisch.
Von Georges Feydeau.
Von Verdi.
Regie von Rudolf Biebrach und Martin Rikli.
[Max Burckhard, Hermann Bahr, Koloman Moser, Fritz Waerndorfer:] Gegen Klimt. Wien: Eisenstein 1903, das gezeichnete Vorwort auf S. 3–6.
Von Euripides.
Von Carl Rössler.
Von Čechov.
Von Kleist.
Arms and the Man von Shaw.
In Anlehnung an die Hauptfigur eines populären Lustspiels von Gustav Moser Bezeichnung für einen positiven Helden, der Erfolg bei Frauen hat.
Von Debussy.
Die Premiere von Der Schleier der Pierrette. Pantomime in drei Bildern, Libretto von Schnitzler, Musik Ernst von Dohnányi am 20. 9. 1911.
Nicht erhalten.
Ilka Pálmay.
Gemeint ist Bahrs Vortrag über »Symbolismus«, den er am 29. 3. bei der Veranstaltung der Freien Bühne hielt.
Er nennt jeweils die erste Seite. Der Text auf S. 25–43.
S. 251–265.
S. 280–304.
S. 44–49.
(öst. dialektal) kleiner Spatz, hier als Kosename.
Alexander Girardi und Helene Odilon.
Die Unverschämten von Augier im Burgtheater.
Das Kind. In: Beer-Hofmann : Novellen. Berlin: Freund Jeckel (Carl Freund) 1893, S. 6–84.
Vom 19. 6. bis zum 12. 7. machte Bahr Sommerurlaub. Er besuchte drei Tage München, dann Schliersee und den Starnberger See sowie Innsbruck und die Gegend von Kufstein.
Die genaueren Hintergründe des Duells, das Salten mit dem Journalisten Leopold Jacobson anstrebte und bei dem Bahr Sekundant war, konnten nicht ermittelt werden.
Am 26. 9. 1896 im Deutschen Volkstheater.
Er arbeitete an einem Trauerspiel sowie dem Kleinen Welttheater.
18. 1. 1897, TMW, HS AM 18730 Ba.
16. 1. 1897, TMW, HS AM 15196 Ba.
30. 1. 1897, Bw Hofmannsthal/Bahr 83–84.
Am 22. 3. 1897, Bw Hofmannsthal/Bahr 84.
Er war am 2. 6. wieder in Wien.
Er war vom 26. 5. bis zum 1. 6. 1897 in London.
Buchhandlung.
Seit Dezember 1897 diskutierten Zeitungen die Nachfolge Burckhards, der schließlich resignierte.
Am 8. 6. 1901.
14., 15., 16. 10. 1901.
Des Kabaretts Zum lieben Augustin.
Vom 22. 2. bis zum 9. 3. 1903 war er anlässlich der Premiere von Der Schleier der Beatrice in Berlin.
(frz.) Versager.
(frz.) Versager.
Schnüfferl [= Alexander Landesberg]: Aus dem Souffleurkasten. III. In: Wiener Sonn- und Montags-Zeitung, Jg. 40, Nr. 41, 13. 10. 1902, S. 3.
Figur aus Webers Oper Der Freischütz.
Die beiden verfolgten ein schließlich nicht realisiertes, länderübergreifendes Theaterprojekt.
Elektra und Das gerettete Venedig.
Er fuhr am 24. 10. 1903 und blieb bis 26.
Figur aus Unter sich.
1904 trat er nicht in Wien auf.
Die Reise fand erst im Mai statt.
Fritz Mauthner war Kritiker und Redakteur des Berliner Tageblatts.
Stella und Antonie, am 6. 2. 1904 im Berliner Theater.
Eigentlich schon seit dem 19. 2. abends (einem Donnerstag).
Rose Bernd von Gerhart Hauptmann feierte am 11. 2. 1904 im Burgtheater Premiere. Redlichs Aussage, dass es »auf höheren Befehl« abgesetzt wurde, stand in den Zeitungen ([O. V.:] Theater- und Kunstnachrichten. Gerhart Hauptmanns »Rose Bernd«. In: Neue Freie Presse, Nr. 14193, 29. 2. 1904, Abendblatt, S. 10).
Österreichische Dichter zum 60. Geburtstage Detlev von Liliencrons. Hg. Adolph Donath Wien: Holzhausen 1904 .
Dazu kam es nicht.
25. 7. 1904, TMW, HS AM 23143 Ba.
Nicht ermittelt.
26. 7. 1904, TMW, HS AM 16005 Ba.
Telegramm, TMW, HS AM 22319 Ba.
Burckhard hatte sich in Lueg am Wolfgangsee ein Haus gebaut.
Er war vom 19. bis 23. 10. 1904 in Dalmatien.
Bahr fährt am 24. und bleibt bis 27. 12. 1904 und verpasst Schnitzler knapp.
Am 3. 12. 1904 in der Hofoper, mit Anna von Mildenburg.
Vgl. die Aufstellung über seine Lesungen, CUL, Schnitzler, A 176,3.
Des Knaben Wunderhorn am 29. 1. 1905 im Bösendorfer-Saal.
Am 4. 7. 1905.
Er urlaubte mit Anna von Mildenburg in Bayern.
Am Montag, dem 16. 10. 1905, fuhr er mit Brahm auf den Semmering.
Kartenbüro.
Salten hatte wegen Ehrenbeleidigung die Interessenvertretung der Schriftsteller Concordia angerufen, die sich allerdings für nicht zuständig erklärte; es folgte eine Klage bei Gericht ( Wiener Montags-Journal, Jg. 24, Nr. 1245, 18. 12. 1905, S. 3).
Zu dieser Zeit existierten mehrere Pläne Bahrs für Zeitschriften, von denen keiner realisiert wurde.
Die in der Folge geläufigere Bezeichnung für seine Tätigkeit lautete Regisseur und Dramaturg.
Bahr besuchte ein Gastspiel der Truppe Reinhardts und verhandelte Einzelheiten seines Engagements.
Er fuhr am 23. los und blieb bis Ende Juli.
Nachweisbar war Bahr am 2. und 4. 1. 1907 auf dem Semmering.
Er kam Weihnachten 1906 nach Wien und blieb bis 23. 1. 1907.
Hauptmanns Das Friedensfest hatte am 7. 1. 1907 Premiere.
Möglicherweise eine doppelte Anspielung: Einerseits auf sein Interesse für die südlichen österreichischen Provinzen, andererseits auf die Suche nach einer Sommervilla. Er traf am 3. 5. 1907, also später als angekündigt, in Triest ein und kündigt am 8. die Weiterfahrt nach Sistiana an.
30. 4. 1907.
Den Sommer verbrachten Bahr und Mildenburg jedoch in einem Hotel am Lido.
Aus dem Stoffplan wurde Die große Szene aus dem Zyklus Komödie der Worte.
Bahr war nicht mehr in Berlin, doch möglicherweise auf dem Semmering.
Vgl. Georg Brandes: Voltaire in seinem Verhältnis zu Friedrich dem Grossen und Jean Jacques Rousseau. Berlin: Marquard Co. 1909 .
Jura, Figur aus Das Konzert.
Entsetzen.
Literarische Gesellschaft in Halle an der Saale.
Kleist hielt sich im Herbst 1800 zwei Monate in Würzburg auf. Da über den Zweck des Aufenthalts nichts überliefert ist, regte dies die Forschung zu diversen Mutmaßungen an.
Am 1. 10. 1910 begleitete Bahr seine Frau nach London, am 28. 10. waren sie wieder in Wien.
Vom 17. 11. bis 3. 12. 1910 war Bahr auf einer umfangreichen Tournee durch Deutschland.
Hermann Bahr: O Mensch. Roman. Berlin: S. Fischer 1910 .
Dazu kam es nicht.
Sie verstarb am 9. 9. 1911.
Die Vortragstourneen in Deutschland fanden vom 4. bis zum 27. 11. 1912 und vom 13. bis zum 30. 1. 1913 statt. Ob er den für Dezember geplanten Aufenthalt in Rom verwirklichte, ist nicht geklärt.
Er wurde 1910 in Heidelberg interniert, von dort in die Landesirrenanstalt Heppenheim überstellt, entlassen, und im Februar 1913 in Hamburg erneut interniert.
Nicht ermittelt.
Zum 50. Geburtstag Gerhart Hauptmanns hatte die Concordia am 17. 11. 1912 ein Festbankett veranstaltet.
Am 26. 5. 1913, veranstaltet vom Akademischen Verein für Kunst und Literatur. Der Veranstaltungsort änderte sich kurzfristig zum Hörsaal III des Elektrotechnischen Instituts der Technischen Universität.
Vom 6. bis zum 25. 6. 1914.
Vom 27. 7. bis zum 14. 8. 1914.
Fritz Thimig.
Anna Maria Hofmannsthal war bereits am 22. 3. 1904 verstorben.
Hermann Bahr: Himmelfahrt. Roman. Berlin: S. Fischer 1916 (erschienen im April 1916).
Im Februar 1916 las Wassermann in München das Schlusskapitel von Olivia oder Die unsichtbare Lampe vor, weitere Lesungen ließen sich nicht eruieren. (Der Text erschien zwischen September und November in Velhagen Klasings Monatsheften, aber zu Lebzeiten des Autors nicht in Buchform).
Vom 10. 9. 1919 (Abdruck: Kurt Ifkovits: Hermann Bahr – Jaroslav Kvapil. Briefe, Texte, Dokumente. Unter Mitarbeit von Hana Blahová. Bern u. a.: Peter Lang 2007, S. 233–234).
15. 9. 1919.
Nach einem Konflikt mit der Direktion meldete sie sich krank.
Er gab von 1927 bis 1938 die Österreichische Film-Zeitung heraus.
Keine Aufführung in Frankreich nachweisbar.
Er befolgte die Anweisung nicht und hielt sich mehrheitlich in Kärnten auf.
Ehefrau der Hauptrolle in Ibsen: Baumeister Solness.
Émile Moreau, Victorien Sardou: Madame Sans-Gêne.
Von Gerhart Hauptmann.
Sudermanns Stück hatte bereits am 6. 10. 1894 Premiere im Burgtheater gehabt.
Von Peter Altenberg.
Nachdem es am Burgtheater nicht gegeben wurde (), feierte das Stück von Georg Hirschfeld am 9. 10. 1897 am Berliner Deutschen Theater seine Uraufführung.
Anstoß für das Gespräch könnte die Premiere von Beer-Hofmanns Stück in Prag am 29. 3. 1905 gegeben haben. Die Uraufführung hatte am 23. 12. 1904 am Deutschen Theater in Berlin stattgefunden, die erste Wiener Aufführung folgte durch ein Gastspiel Mitte Mai.
Hauptmanns Stück erlebte am 2. 12. 1896 seine Uraufführung und war eines der erfolgreichsten Stücke der damaligen Zeit.
Zwischenmahlzeit am Nachmittag. Hier im übertragenen Sinne für ›Nachmittagsvorstellung‹.
Zwischenmahlzeit am Nachmittag.
Hauptrolle in Heimat von Sudermann.
Die Empfehlung von Hofmannsthals Oedipus und die Sphinx erfolgte bereits zu Jahresbeginn ( Bw Hofmannsthal/Bahr 304–305).
Hofmannsthal: Oedipus und die Sphinx.
Von Gerhart Hauptmann.
Im Brief vom 10. 8. 1909 hatte Brahm die gemeinsame Darbietung der Stücke vorgeschlagen, wobei für Hauptmanns Hannele 8 vorgesehen waren ( Bw Schnitzler/Brahm 282–283).
Auch Bahr besuchte diese Aufführung von Ibsens Hedda Gabler ( H. B.: Theater, Kunst und Literatur. Carl-Theater. In: Neues Wiener Tagblatt, Jg. 37, Nr. 92, 3. 4. 1903, S. 9–10).
Von Sudermann.
Bahr war daran beteiligt, dass eine erste österreichische Aufführung von Gerhart Hauptmanns Die Weber möglich wurde. Vgl. Bw Bahr/Holz 70–72.
Jugend von Max Halbe konnte erst 1901, Die Weber von Gerhart Hauptmann erst 1904 in Österreich aufgeführt werden.
Die Premiere von Shaws Stück am 8. 10. 1904.
Die Aufführung von Candida von Shaw in der Übersetzung von Trebitsch am Neuen Theater verzögerte sich letztlich bis zum 3. 3. 1904.
Von Shakespeare.
Ebenfalls von Shakespeare.
Schnitzler und Salten machten einen Ausflug nach Mödling und Rodaun.
In Schnitzlers Tb als »Aur. St.« identifiziert.
Lebendige Stunden (Vier Einakter: »Lebendige Stunden«, »Die Frau mit dem Dolche«, »Die letzten Masken«, »Literatur« von Arthur Schnitzler. Im Deutschen Volkstheater zum ersten Male aufgeführt am 14. März 1903).
Als Beschriftung der stürzenden Person auf der Bleistiftzeichnung gewertet. Es ließe sich auch als Unterschrift Hofmannsthals deuten. Im Tb nennt Schnitzler diesen und zusätzlich die Mutter Franziska Schlesinger als weitere Teilnehmer der Radtour, übergeht jedoch Fritz Schlesinger.
GrossherzogErnst Ludwig von Hessen.
Vermutlich der Vortrag im Verein der Literaturfreunde am 13. 3. 1895.
Der Thor und der Tod von Hugo von Hofmannsthal. Erschienen im Verlage der Insel bei Schuster Loeffler. Berlin SW. 1900 .
Der Schlachtenlenker von G. B. Shaw, übersetzt von Trebitsch, und Schwester Beatrix von M. Maeterlinck wurden gemeinsam erstmals am 10. 2. 1904 im Neuen Theater in Berlin gegeben.
Am 24. 9. 1910 (A. S. Tb ).
(öst.) Jause: Zwischenmahlzeit.
Wien (Stuttgart: Karl Krabbe 1907).
Hermann Bahr: Dalmatinische Reise. Berlin: S. Fischer 1909 .
Bei der »Schleißheimer Versteigerung«, die 1852 stattfand, wurden als Lot 611 und 612 zwei Arbeiten auf Holz von Pieter Brueghels d. Ä. angeboten, beide Bauernfest betitelt. Der Käufer wird als »Oppenheimer« identifiziert und könnte aus der Familie Felix Oppenheimers stammen.
(öst.) Beisel: Gasthaus.
Vgl. Kommentar zum Tagebucheintrag Schnitzlers, 9. 5. 1922, .
Hier urlaubte S. Fischer regelmäßig im Sommer.
Am 18. 12. 1917 im Volksbildungsverein in Wien ( CUL, Schnitzler, A 176,5).
(öst.) Gartenpavillon.
Im Abschiedsbrief begründete Paul Porges von Portheim seinen Suizid damit, dass ein erfolgreicher Abschluss des Studiums unwahrscheinlich geworden sei ( ÖKeA 175–177).
Durch Einführungszeichen nach Klimt gereiht.
Vortrag bei {\ldots} 1894?Titel zu einer längeren Textstelle über das Aufkommen der modernen Strömungen in Österreich zu späterer Zeit hinzugefügt. Die Jahreszahl dürfte auf unsicherer Erinnerung beruhen, der Vortrag fand am 13. 3. 1895 statt.
Mit Schrägstrich gestrichen.
Mit Schrägstrich gestrichen.
Mit Schrägstrich gestrichen.
Mit Schrägstrich gestrichen.
Mit Schrägstrich gestrichen.
Nachträgliche Einfügung mit Tinte.
Zeile am Papier vorgedruckt.
Korrekturen hs. von Bahr.
Einfügungen von Bahr.
Erste Spalte mit Schrägstrich gestrichen.
Am Seitenrand.
Gestrichen.
Gestrichen.
Textvariante: »knechtisch«.
Seitlich in größerer Schrift, eventuell als Titel gemeint?
Auf der gegenüberliegenden Seite eingefügt.
Unterstreichung am Papier erkennbar, aber teilweise ohne Tinte. Wohl zur Verdeutlichung »leihen« über dem Text wiederholt.
Hs. Pfeil auf eine Statue.
Die nachgezogene Ziffer »2« von unbekannter Hand fälschlich durch »7« überschrieben.
Auf dem Motiv mit einem Pfeil markiert.
»9.« offensichtlicher Schreibirrtum.
Unterstreichung mit Tinte von der Schreiberin, vgl. Karte vom 19. 11. 1910.
Hs. Unterstreichung.
Seitenverkehrt zum Text am oberen Blattrand.
Am linken Textrand.
Den Novelli {\dots} gemahnt.Vertikal am rechten Rand.
Zwischen Bahrs Text eingefügt, der Textverlauf mit einem Pfeil markiert.
Schreibirrtum, durch den Inhalt auf Dezember zu datieren.
Schreibirrtum.
»h« von unbek. Hand mit rotem Buntstift gestrichen.
Unten auf der ersten Briefseite ergänzt.
Schluss des Korrespondenzstücks nicht überliefert.
\sout{×××}2 ½ von Schnitzler gestrichene Zeilen.
Satzfehler: »veränderlichem«.
Kopfüber zum Text am oberen Blattrand.
richtig: 6.
Auf der 1. Seite über dem Kopf hinzugefügt.
Entlang des Seitenrands.
Am Seitenrand entlang des restlichen Texts hinzugefügt.
Am linken Seitenrand entlang des Textes.
Vermutlich Schreibirrtum. In der Folge ist von einer Heimkehr am 9. 7. die Rede. Dass der Brief hingegen im Juli geschrieben wurde und die zweite Stelle auf August zu ändern ist, ist durch ihren Inhalt unwahrscheinlich, da Bahr Mitte Juli eine länger geplante Reise antrat und ein Treffen vorher gar nicht möglich gewesen wäre.
Öffnende in schließende Klammer korrigiert.
Satzfehler: »Wir«.
Von Schnitzler seitlich mit einem Fragezeichen versehen.
Seitlicher Vermerk von Schnitzler: »Dies ist ja was ich verurtheil«.
Seitlicher Vermerk von Schnitzler: »– Wer?«
Unterhalb des gedruckten Textes Vermerk von Schnitzler: »Über die mach ich mich ja lustig!–«
Seitlicher Vermerk von Schnitzler: »Nicht weil man mich ›nicht liebt‹ sondern weil man frech ist«.
Vermutlich Fehler des Abschreibers. Der Text dürfte am 7. 8. 1904 entstanden sein, wie Schnitzler Tb nahelegt.
Tippfehler: »Anstanedigkeit«.
Satzfehler: »Brückner«.
Mit rotem Buntstift.
Satzfehler: »Jäuner«.
Satzfehler: »seiner«.
Satzfehler: »Harpener«.
Satzfehler: »Brückner«.
Hs.
Hs. an Stelle eines ms. Punktes.
Tippfehler: »Stlisierung«.
Tippfehler: »jderzeit«.
Am oberen rechten Textrand.
Seitenverkehrt am oberen rechten Textrand der ersten Seite.
\sout{×××}Halbe Zeile durch Streichung unkenntlich gemacht.
\sout{×××}Drittelzeile durch Streichung unkenntlich gemacht.
Am Seitenrand.
Unterstrichen.
Unterstrichen.
Unterstrichen.
Unterstrichen.
Durch Streichung als erledigt markiert.
Durch Streichung als erledigt markiert.
Durch Streichung als erledigt markiert.
Durch Streichung als erledigt markiert.
Durch Streichung als erledigt markiert.
Durch Streichung als erledigt markiert.
Durch Streichung als erledigt markiert.
Durch Streichung als erledigt markiert.
Durch Streichung als erledigt markiert.
Hs. eingefügt.
Trinken Sie {\dots} Virginia!Am linken Rand der 1. Seite.
Offensichtlich Schreibfehler, das Wort deutlich zu entziffern.
Komma hs. mit Bleistift eingefügt. Die Kleinschreibung von »Hübsche« von den Herausgebern.
ms. über der Zeile.
Hs. am oberen Blattanfang. Entsprechend ist unklar, ob Bahr mit dem Text ›identifiziert‹ wurde oder der Text bereits von Anfang an über ihn war.
Entlang des rechten Seitenrandes.
Bis zum Schluss in zwei Zeilen entlang des Mittelfalzes auf der 4. und 1. Seite.
Unterstrichen. Wurde als Aufwertung zum Haupttitel interpretiert.
Undatiert. Ein Treffen mit Bahr am Donnerstag und Salten am Samstag lässt sich mit Schnitzlers Tb zu keinem anderen Zeitpunkt nachweisen, auch die Uhrzeit deckt sich.
Satzfehler: »kaun«.
Tippfehler: »einwenig«.
Tippfehler: »passierem«.
Seitlich am Textrand.
Prächtig war {\dots} N. D. R! –Verkehrt zum Text unten auf der ersten Seite.
Tippfehler: »Soirer«.
Tippfehler: »Lgge«.
Tippfehler: »letzzen«.
Satzfehler: »Conrad-Ramb«.
Unterhalb der schwer lesbaren Ziffer »3« von unbekannter Hand fälschlich »9.« geschrieben.
Satzfehler: »nimmt«.
Satzfehler: »Feeennänden«.
Satzfehler: »wir«.
Satzfehler: »uhd«.
Satzfehler: »onne«.
Bislang wurde der Brief auf 18. 11. datiert. Das diesbezügliche Zeichen setzt sich aus einem geschwungenen Teil, bei dem die Tinte zerronnen ist, und einem leicht schrägen Strich zusammen. Mehrere inhaltliche Gründe sprechen gegen die Lesart mit »8«, vor allem die (nicht thematisierte) lange Dauer der Antwort, obwohl Schnitzler sich – ohne besondere Vorkommnisse – in Wien aufhält, und dass Bahrs Schreiben vom 16. übergangen wird.
Satzfehler: »unltiterarisch«.
Satzfehler: »des«.
Satzfehler: »Litteratur.«
Satzfehler: »gilt dass«.
Satzfehler: »und und«.
Satzfehler: »sagen.«
Durch Tintenfleck ab dem zweiten Buchstaben unlesbar, von Schnitzler unter der Zeile wiederholt.
Der Tintenfleck von Schnitzler verkehrt zum Text kommentiert: » neue Tinte, pardon! «
durch Austauschzeichen die Wortreihenfolge von » ich auch« geändert.
verkehrt zum Text.
Seitlich mit zwei senkrechten Strichen markiert.
Satzfehler: »indesssen«.
Zusätzlich unterstrichen
Quer zum Text.
Quer zum Text.
Quer zum Text auf der ersten Seite.
Quer zum Text.
Tippfehler: »einen«.
Quer zum Text auf der zweiten Seite.
Mehr Freude. Von Dr. Paul Wilhelm von Keppler. Bischof von Rottenburg. Freiburg: Herder 1909 .